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Beiträge von Anturios

  • Bundesgerichtshof prüft Stadionverbote für Fußballfans

    • Anturios
    • 30. Oktober 2009 um 17:32
    Zitat

    Original von Gönner
    a) Wie kann es sein, daß die Einstellung des Verfahrens als "Schuldspruch zweiter Klasse" gewertet werden darf. Ob diese nun wegen "erwiesener Unschuld" oder "Geringfügigkeit" erfolgt, wird doch allein von Staatsanwaltschaft oder der Polizei entschieden.

    Das Stadionverbot ist eben nicht an eine von einem Gericht festgestellte Schuld gekoppelt, sondern an eine Gefährdungsprognose. Naturgemäß verfügen Vereine nicht über die Möglichkeiten, Straftaten selbst aufzuklären, müssen sich daher auf Polizei/Staatsanwaltschaft verlassen.

    Bei Landfriedensbruch ist es zudem so, dass eine Feststellung individueller Täterschaft immer sehr schwer ist, da die Taten eben aus dem Schutz der Gruppe heraus unternommen werden und die Leute sich üblicherweise gegenseitig decken.

    Bleibt der Makel des nicht ausgeschlossenen Fehlverhaltens durch die Einstellung nach § 153 StPO, so ist nach wie vor eine Gefährdung nicht ausgeschlossen, was nach diesem Urteil für ein Stadionverbot reicht. Der Betroffene muss den Vorwurf entkräften können.

    Zitat

    Original von Gönner
    b) Ab wann gehöre ich einer Gruppe eigentlich an? Reicht es schon, wenn man im gleichen Bus mit fährt, weil die noch günstige Plätze frei hatten. Oder muß ich mich nur immer zur gleichen Zeit am selben Bierstand aufhalten? Was ist denn wenn ich jemanden aus so einer Gruppe kenne und öfter mit dem im Stadion plauder?!

    Das ist halt die Gradwanderung, bei dessen Meisterung die Fanprojekte etc. den Vereinen helfen müssen.

  • Meinungsumfragen auf arminia-bielefeld.de

    • Anturios
    • 30. Oktober 2009 um 13:20
    Zitat

    Original von inno1001
    Wenn die KA das angestossen haben - meinetwegen gern, Lob und Anerkennung, mir ein Vorbild, mehr davon.
    Dann hat der Verein aber immerhin an der Stelle eingesehen, dass es etwas zu tun gibt und einen Schritt zur Umsetzung gemacht. Wenn's nicht zu 100 Prozent dem entspricht, was die KA vorgeschlagen haben, dann bleibt's aber immer noch positiv zu bewerten, dass mal offiziell nach der Meinung der Fans gefragt wird. Und wenn die Umsetzung nicht perfekt ist, die email-Addy nicht in irgendwelche Felder passt oder sich die Startseite in einem Frame öffnet, dann sind das für mich Nebensächlichkeiten. Bei mir liegt die HP der Arminen in der Schnellstartleiste - also immer nur einen Klick entfernt. Daran muss ich mich nicht aufgeilen, um irgendwem fehlenden Perfektionismus nachzuweisen. Und auf einen potentiell zu gewinnenden Fussball bin ich nicht angewiesen, also ist mir der Eintrag der email-addy auch ziemlich egal.
    Mir ist das auch völlig gleichgültigl, ob nun der Webmaster die Beiträge an den Verein weiterleiten muss oder ob die Ergebnisse direkt beim Verein landen. Ich denke nicht, dass ein sogenannter Homepage-Fuzzi irgendein Interesse daran hat, verfälschte oder unvollständige Daten an seinen Auftraggeber weiterzuleiten. Wenn sowas rauskäme - und das würde passieren, denn von Vereinsseite wird mit Sicherheit des Volkes Stimme gehört - dann wäre der Fuzzi ganz schnell draussen.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich begrüße auch, dass der Verein nun endlich an der Meinung der Fans interessiert ist. Damit hat sich schonmal eine deutliche Verbesserung gegenüber vor der JHV eingestellt.

    Leider versäumt man in dieser Aufmachung immer noch die Gelegenheit, die teils ja nun sehr guten umfangreichen Vorschläge/Konzepte der Fans abzugraben (die komplette Aktion 5000 wurde ja auch von einzelnen Fans konzipiert). Stattdessen will man anscheinend nur die Meinung zu eingegrenzten, konkreten Themenfeldern wie der Homepage abfragen, das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

    Zur technischen Umsetzung: Auch wenn es dich nicht stören mag, sind das für einen Webdesigner doch absolute Stockfehler. Dies gilt umso mehr, als man sich für ein System "von der Stange" entschieden hat, welches auch von Laien eingerichtet werden kann.

    Aber wie du schon sagst: Darauf aufbauend kann man ja noch immer Verbesserungen durchführen! :)

  • Meinungsumfragen auf arminia-bielefeld.de

    • Anturios
    • 30. Oktober 2009 um 11:03

    Wenn ich das recht interpretiere, scheint es sich dabei um das Ergebnis des von den Kritischen Arminen vorgeschlagenen "Ideen-Portals" zu handeln. Anscheinend hätte man den Verantwortlichen aber wohl besser erklären müssen, wie das gemeint war.

    In der derzeitigen Form empfinde ich die Umsetzung als unbefriedigend:

    Abgesehen davon, dass das technisch ziemlich schlecht eingerichtet wurde (am Schluss der Umfrage öffnet sich beim Klicken auf "Zurück zur Startseite" selbige im gleichen Content-Frame / das Eingabefeld für Mail-Adressen ist so kurz, dass ich meine Uni-Adresse nicht eingeben kann), bleibt mir das ganze auch zu seicht:

    Die Möglichkeit, anlassunabhängig Kritik oder konzeptionelle Vorschläge zu äussern, sehe ich gar nicht. Das Feedback soll sich auf das spezifische Thema beziehen und wird vermutlich auch nicht einer irgendwie gearteten Stabsstelle "Mitgliedervorschläge", sondern dem Homepage-Futzi zugeleitet.

    Da sollten die KA ggf. nochmal beim Verein anklopfen...

  • Arminia - Cottbus

    • Anturios
    • 30. Oktober 2009 um 10:45
    Zitat

    Original von ArminenStolz
    Guter Ansatz? Warum schnappen sich unsere Herren im Vorstand dann nicht mal so einen komischen Kartendrucker, drucken 5000 Tickets aus und verteilen diese in Schulen in Bielefeld und Umfeld?
    Wenn ich doch weiß, dass das Stadion eh nicht ansatzweise voll wird, warum dann nicht wenigstens so einerseits das Stadion voller aussehen lassen und andererseits vielleicht den ein oder anderen für Arminia zu begeistern ...


    Die gleiche Idee hatten die Kritischen Arminen übrigens auch: Halte ich für einen sehr guten Vorschlag.

  • Bundesgerichtshof prüft Stadionverbote für Fußballfans

    • Anturios
    • 30. Oktober 2009 um 10:30

    Argumentativ/juristisch ist das Urteil leider absolut nachvollziehbar, da ein Stadionverbot tatsächlich als Präventivmaßnahme konzipiert ist. Für den betroffenen Fan wirkt es natürlich wie eine Strafe, gegen die man sich nicht richtig wehren kann und vor deren Verhängung man nicht mal befragt wird.

    Da die Gerichte dies Dilemma offenbar nicht lösen können, bleibt uns Fans damit weiterhin nur die Möglichkeit, die Bedingungen von Stadionverboten durch konstruktive und professionelle Fanarbeit zu verbessern.

    Die seit 2008 gültige Stadionverbotsrichtlinie ist z.B. schon eine wesentliche Verbesserung gegenüber der vorherigen Situation. Die Änderungen gehen dabei auf eine Initiative der Fanorganisationen-Vereinigung "Unsere Kurve" zurück, in der auch der ASC beteiligt und engagiert ist.

  • Bundesgerichtshof prüft Stadionverbote für Fußballfans

    • Anturios
    • 29. Oktober 2009 um 21:22
    Zitat

    Original von Neu Amin
    wenn ich es richtig weiß kann jeder Verein jedem ein Stadion verbot erteilen denn die Vereine haben das Haus recht ( bin mir aber nicht ganz sicher )


    Nein, es muss zumindest ein irgendwie begründeter Verdacht bestehen, dass von der Person in Zukunft eine Gefahr ausgehen könnte. Bewiesen werden muss es aber nicht, was nun gerichtlich geklärt wird.

    Zitat

    Original von Neu Amin
    ein vorschlag von Mir in dem Block wo die Bengalischen Fackeln angezündet werden sollte man die Löschanlage aufdrehen


    Würde der Verein das im Winter tun, würde er sich damit der hundertfachen Körperverletzung schuldig machen. :nein:

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 28. Oktober 2009 um 23:26
    Zitat

    Original von blue_one
    Zum Kippen benötigt man jeweils eine 3/4 Mehrheit, die sehr schwer umzusetzen ist.

    ...

    Ich prophezeie einfach mal, dass die nächste JHV die Anteilskäufe von Schüco&Co billigen wird, Schwick als Präsident ausscheidet und die Wirtschaft 2 Plätze im Vorstand belegen wird. Als Präsidenten könnte ich mir dann Kottmann vorstellen, sofern die Wirtschaft ihn behalten würde.


    Also in der DFL benötigt man zum einen nur eine 2/3-Mehrheit. ;)

    Zum anderen ist bezogen auf Arminia die 3/4-Mehrheit nicht für die Aufhebung des selbstauferlegten 50+1 notwendig, sondern für jeglichen Verkauf von Anteilen, und wenn es nur ein winziges Prozent sein sollte.

    "Die Wirtschaft" hat übrigens schon mehr Sitze im Aufsichtsrat als die Vereinsvertreter:

    Ralph Anstoetz (JAB Anstoetz)
    Ulf Bosse (Verein, Ehrenrat)
    Wolfgang Brinkmann (Stadtwerke)
    Klaus Daudel (angeblich irgendwann mal von uns ahnungslosen Mitgliedern gewählt)
    Klaus Langenscheidt (Langenscheidt Bau)
    Norbert Leopoldseder (Steuerberater von Arminia)
    Hans-Hermann Schwick (Verein, Präsidium)
    Paul von Schubert (Gundlach Holding)
    Peter Walpurgis (ehemals Prodiac/Germania Wachschutz)

    Es kommt also wohl eher darauf an, dass man die vorhandenen Plätze neu verteilt. Langenscheidt und Leopoldseder verdienen an Arminia und haben damit aufgrund der potentiellen Interessenkonflikte im Aufsichtsrat nichts zu suchen. Gegen Walpurgis wurde wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ermittelt (ein Urteil gibt es soweit ich weiß noch nicht). Schwick will auch nicht weitermachen. Und zu Daudel muss ich wohl nix sagen...

    Sind auf einen Schlag fünf Posten vakant, von denen nur drei dann im nächsten Jahr durch Wahl der Mitgliederversammlung besetzt werden.

  • Neues Stadionlied?!

    • Anturios
    • 28. Oktober 2009 um 16:56

    Circle Pit! :D

  • Neues Stadionlied?!

    • Anturios
    • 28. Oktober 2009 um 11:59

    Tanzbar? Welches Fußballlied ist denn tanzbar? ;)

  • Was hört/schaut ihr gerade?

    • Anturios
    • 26. Oktober 2009 um 13:45

    http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs&feature=topvideos :lol:

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 26. Oktober 2009 um 10:29
    Zitat

    Original von herzich
    Anturios: ich will dir jetzt nicht auf die Füsse treten, die Fragestellung deiner Umfrage kommt mir nur etwas zu früh und verengt sich auch sehr auf eine evtl. KG-Beteiligung. Aber vielleicht gibt es hier Experten, die erläutern können, wie solche Beteiligungen in Profiklubs konkreter aussehen, und mit welchen Auswirkungen, z.B. also die Beteiligung von Adidas bei Bayern.


    Wieso ist es falsch, die Fragestellung auf diese Art der Beteiligung zu verengen? Laut Schüco ist eine solche beabsichtigt, von daher bin ich natürlich auch davon ausgegangen. Und natürlich ist es sehr früh, wie gesagt zielt es aber nur auf eine Abfrage der grundsätzlichen Einstellung zum Verkauf von Anteilen ab.

    Und bei Bayern ist die Sachlage nicht wirklich vergleichbar, da die als AG und nicht als GmbH&Co. KGaA firmieren und damit rechtlich anders "funktionieren".

  • Sollen die regionalen Unternehmen Anteile an Arminia kaufen dürfen?

    • Anturios
    • 26. Oktober 2009 um 10:24

    Es geht ja nur um ein erstes Stimmungsbild.

    Und ob man prinzipiell für oder gegen einen Verkauf von Anteilen ist, werden vermutlich schon viele Arminen beurteilen können. Dass am Ende eh das Konzept entscheidend sein sollte, ist ja wohl klar.

    EDIT: Du wirfst eine interessante Frage auf, und zwar die nach dem Marktwert von Arminia. Was schätzt ihr, was ist der Gegenwert von 10% der Anteile? Spontan habe ich kein Bezugssystem...

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 26. Oktober 2009 um 09:02

    Habe einmal eine Umfrage erstellt, um das Stimmungsbild auszutesten.

    Vielleicht kann ein Mod auch das Thema aus diesem Thread raussplitten?

  • Sollen die regionalen Unternehmen Anteile an Arminia kaufen dürfen?

    • Anturios
    • 26. Oktober 2009 um 08:59

    Nachdem die Wirtschaft es jetzt ja anscheinend ernst meint, werden wir auf der nächsten JHV wohl genau diese Frage gestellt bekommen. Um Anteile verkaufen zu können, muss die Satzung durch 3/4 der anwesenden Mitglieder geändert werden.

    Wie ist Eure Meinung?

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 25. Oktober 2009 um 21:26

    Man kann sogar sagen, dass wir in der Satzung "100 ohne wenn und aber" verankert haben. :)

    Aber natürlich sieht man jetzt schon an dem ersten Stimmungsbild im Internet, dass die Mitglieder zumindest zur Hälfte dem Einstieg von Schüco und Co. positiv gegenüberstehen, obgleich noch keinerlei Details bekannt sind. Wenn die Unternehmer bis zur JHV noch transparent das Konzept darlegen und ne gute PR abliefern, ist eine 3/4-Mehrheit nicht utopisch.

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 24. Oktober 2009 um 18:30

    Weil denen kein Sponsoring, sondern ein Investment vorschwebt.

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 24. Oktober 2009 um 15:19

    Das Problem am Anteilsverkauf ist doch auch, dass man sich dauerhaft an bestimmte Unternehmen kettet und eigenständig nicht wieder aus der Sache rauskommt. Wenn der Etat und der Kader erstmal durch Investorenzahlungen aufgebläht ist, ist man von der fortwährenden Güte des Investors abhängig, sonst klappt alles wie ein Kartenhaus zusammen.

    Dann kann man nur hoffen, dass die Investoren

    a) niemals selbst finanziell in Schieflage geraten (siehe Bertelsmanns Rückzug dieses Jahr)
    b) niemals das Interesse an Arminia verlieren (siehe Oetker, da wechselt die Sponsoringdoktrin ja anscheinend mit den handelnden Personen an der Spitze des Unternehmens)

    Was in 10-15 Jahren ist, weiß heute aber niemand.

    Und was den geforderten Einfluss angeht, kann man nur nochmal auf die diesjährige JHV verweisen. Da wollte Schüco mit Marionetten-Daudel und Lauritzen zwei Leute im Vorstand durchsetzen - da glaubt doch wohl wirklich keiner, dass die sich bei einem größeren Engagement mit einem Platz im Aufsichtsrat zufrieden geben?

    Den fordern die für die aktuelle Nachbesetzung des AR (siehe der WB-Artikel von Ende September)!

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 24. Oktober 2009 um 04:08
    Zitat

    Original von Zippy
    Es ist doch im Moment die Rede davon, dass die Wirtschaft Kontrolle(also ein Aufsichtsratsmitglied) ausüben möchte, aber nicht in die operativen Geschäfte eingreifen will.


    Als operatives Geschäft dürften die Unternehmer aber ausschließlich den sportlichen Bereich kategorisieren. Ansonsten halte ich es schon für denklogisch unmöglich, Kontrolle auszuüben ohne einzugreifen.

    Aber wir sollten vermutlich tatsächlich die Details abwarten. Da man das Konzept laut Pressemitteilung den Mitgliedern auf der nächsten JHV zur Abstimmung vorlegen will, kann man aber davon ausgehen, dass sie tatsächlich Anteile an der KGaA erwerben wollen. Um dies zu ermöglichen, müssen die Mitglieder nämlich die Satzung ändern...

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 23. Oktober 2009 um 20:46

    Die KGaA dient in dem Konstrukt einzig dazu, die Risiken aus dem Verein auszulagern und durch durch die haftungsrechtlichen Vorteile einer GmbH & Co. KGaA zu minimieren.

    Die Entwicklung des Fußballs ist unabhängig von Investoren fortgeschritten. Der HSV bsp. nimmt nach wie vor als Verein und nicht als Kapitalgesellschaft an der Bundesliga teil, was ihm sicherlich nicht geschadet hat.

    Und letztlich ist auch die Frage, ob das "was die Bundesliga geworden ist", automatisch als positiv zu bezeichnen ist.

  • Arminia in den Medien

    • Anturios
    • 23. Oktober 2009 um 20:15

    Adidas besitzt 10% der Aktien von Bayern München. Nix strategische Partnerschaft.

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