Das Angebot wird tatsächlich sehr in die Konditionen und auf die Nachhaltigkeit zu prüfen sein.
Ein Einmalerlös aus dem Verkauf brächte uns bsp. gar nicht weiter. Selbst wenn es 30 Millionen wären, würde man eine mittelfristige Verbesserung damit nicht erreichen. Damit kann man höchstens ein Strohfeuer a la "Ein Jahr UEFA-Cup" erreichen und die Teilnahme an selbigem wirft viel zu wenig ab, um damit das Niveau im Folgejahr zu halten.
Sinnvoll kann nur ein langfristiges Engagement mit jährlichen Zahlungen sein, doch dieses kann man auch ohne Anteilsverkauf erreichen (natürlich prinzipiell auch parallel zu einem solchen).
Darüber hinaus kann man die einmal verkauften Anteile wohl nie realistisch wieder bekommen. Die entsrechenden Verkaufsverträge müssten daher eine ganze Reihe von Eventualitäten abdecken, damit man nicht irgendwann in zehn oder zwanzig Jahren das böse Erwachen hat. Zum einen müsste der Weiterverkauf, die Beleihung etc. der Anteile ausgeschlossen sein, zum anderen müssten die Anteil im Fall einer Insolvenz für lau an den Verein zurückfallen. Das sind nur Sachen, die mir spontan einfallen, es gibt sicherlich noch mehr zu treffende Bedingungen.
Am sinnvollsten wäre es aber, auf einen Verkauf komplett zu verzichten und eine andere Lösung zu finden.