Ich glaube kaum, dass es um die 1 Million geht. Das wäre ja auch nix, was der Aufsichtsrat gestern beschlossen haben kann ![]()
Ich sage mal: Dammeier und Gerstner werden freigestellt.
Ich glaube kaum, dass es um die 1 Million geht. Das wäre ja auch nix, was der Aufsichtsrat gestern beschlossen haben kann ![]()
Ich sage mal: Dammeier und Gerstner werden freigestellt.
In jedem Fall war gestern eine Aufsichtsratssitzung.
Gemeint war "stark" im Sinne von "mit vielen Befugnissen ausgestattet". Dass er diese Instrumente nicht genutzt hat, ist eine ganz andere Sache. Wobei man auch das "Nicht-Handeln" als "Handeln" definieren kann. In diesem Sinne hätte er dann halt gleich an zwei Positionen auf einmal blockiert. ![]()
ZitatOriginal von ulis
ja kann sein. damals viel rein gepowert. jetzt sehr enttäuscht, weil die Gegenseite nicht powert. zumindest aus meiner Sicht nicht positiv.
man muss JETZT sehr aufpassen, dass Arminia nicht den "Bach" runter geht. und dazu gehören ALLE. auch die Süd und ihr "Gesang"destruktiv stimmt auch. dazu stehe ich inzwischen, wie viele Andere, auch.
in diesem Verein müssen "Grenzen" neu und in allen Bereichen der KGaA gezogen werden. ganz dringend
ulis
Trotzdem ist das hier ein Diskussionsforum. Geh doch mal auf andere Meinungen inhaltlich ein, statt pöbelnd ("Blagen", "Dumpfbacken"...) deine Antipathie zu bekunden. Denn das du das Scheisse findest, haben wohl schon alle nach deinem ersten Beitrag verstanden.
An sich hast du Recht. Die KGaA ist allerdings nur als haftungsrechtlicher Puffer des e.V. gedacht und konstruiert. Der Einfluß des e.V. in der KGaA muss daher schon gegegeben sein, was in der Vergangenheit aber nicht geklappt hat.
Die Lösung kann aber nicht darin bestehen, dass der e.V. als Besitzer alle Zügel loslässt. Vielmehr muss eine sinnvolle Kontrolle der eigenen Tochtergesellschaft aufgebaut werden.
Dafür ist es auch notwendig, dass der Vorstand wieder im Aufsichtsrat der KGaA vertreten ist. Zum einen ist der derzeitige Zustand schlicht grotesk, da der e.V. als Gesellschafter für Fehler in der KGaA mithaftet gleichzeitig aber keinerlei Möglichkeit hat, Fehler der Geschaftsführer zu verhindern. Zum anderen ist eine Trennung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat gar nicht notwendig. Die in dem Zusammenhang oft zitierte Satzungsänderung "Ämtertrennung" schließt bewusst nur hauptamtliche Funktionen in der KGaA aus. Dass Schwick seine Funktion im Aufsichtsrat aufgegeben hat, ist wohl eher der Situation/Emotionalität auf der JHV geschuldet - wo die Mitglieder einen starken Schwick nicht mehr wollten.
ulis: Seit du wieder aus dem virtuellen Nirvana emporgestiegen bist, fällst du mir leider überwiegend durch destruktives Gerede auf. Hast du deine ganze Konstruktivität als Abteilungsleiter rausgepowert, oder was ist los? ![]()
Ansonsten kann ich mir immer noch nicht erklären, wieso hier nachhaltig jetzt verschiedene Fangruppen von einigen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Ist es der große allgemeine Frust, der einen manchmal wild um sich treten lässt?
Störend finde ich auch, dass niemand mal drauf eingeht, was "Lippe" geschrieben hat. Aber direkte Kommunikation ist anscheinend out, lieber noch mal herablassend seine Meinung als unumstößliche Wahrheit darstellen...
In der Frage äussert sich lediglich ein Generationenkonflikt und das damit verbundene typische Unverständnis der Älteren den Jüngeren gegenüber. Der Fußball und das Drumherum hat sich seit den 80gern dramatisch gewandelt, Ultras sind nur ein Symbol dafür - das mag man gut oder schlecht finden (ich persönlich würde viel dafür geben, vor zwanzig Jahren schon Arminia erlebt zu haben), aber es ist nicht zu ändern.
ZitatOriginal von Germania
Schüco, bitte retten Sie jetzt!
Das ist doch gar nicht in deren Interesse und auch nicht deren Strategie.
Heute ist ja angeblich eine Sitzung des Aufsichtsrats - vielleicht kommt die Pressemitteilung ja im Anschluss ![]()
ZitatOriginal von Duke
- Zur JHV stellt die "heimische Wirtschaft" Kandidaten für den Posten des Präsidenten, sowie für diverse Sitze im Aufsichtsrat, die durchgewunken werden mit der Hoffnung, nicht auf Jahre in den Niederungen der 2. Liga oder gar schlimmerem zu versinken.
Der Vorstand hat Hindrichs (oder einem Gefolgsmann von ihm) bereits nach der JHV den Posten als Aufsichtsratsvorsitzender angeboten. Hindrichs hat aber abgelehnt, der will also anscheinend auch keine Verantwortung übernehmen.
ZitatOriginal von OhLeoIsoaho
Hm, ja und? Was denkst du würde er danach mit dem Verein tun? Mit ihm in die Drittklassigkeit absteigen oder fördern?
In jedem Fall sein eigenes Ego als Lokalfürst streicheln. ![]()
ZitatOriginal von Greenflora
Das ist doch das - was ich schon desöfteren sagte - diese Leute stellen sich als Fussballanhänger hin - stehen angeblich blind hinter dem Verein und reden alles schön ....
Ohne jetzt zu "diesen Leuten" zu gehören, halte ich deinen Beitrag in einigen Punkten für falsch: Zum einen reden die nix schön, sondern geben sich während des Spiels lediglich weitestgehend bedingungslos ihrer Interpretation von Support hin. Das hat nichts mit einer generell unkritischen Haltung zu tun und ist in jedem Fall konstruktiver als neunzig Minuten einen Meckerschwall a la "Fischer, die Flasche! Man, was trainieren die denn überhaupt?! Beweg dich doch mal, Du Arschloch!..." zum Besten zu geben (in der Essenz stören mich übrigens wohl die Meckerei als auch der Dauergesang).
Zum anderen bekommen "die" weder Bratwurst noch Eintritt umsonst. Dieses Unterstellen finanzieller Anreize grenzt angesichts deren antikommerziellen Selbstverständnisses an Verleumdung. Sehe auch insgesamt keinen Grund, warum einige jetzt wieder die "Besser-Fan"-Diskussion hier anzetteln.
ZitatOriginal von Spud
Dann geh doch mal heute nacht übern Jahnplatz und lass dich da von den ausländischen Mitbürgern mal ordentlich vermöbeln, dann können wir ja nochmal sprechen.
Okay, habe da vier Stunden rumgelungert und nix passiert. Muss ich heute wieder?
ZitatOriginal von Spud
Was möchtest du denn damit bitte relativieren?
Ich relativiere gar nichts, ich betreibe Ursachenforschung. Und zwar ohne emotionalen Schaum vorm Mund, der hilft nämlich beim Finden einer Lösung nicht weiter.
ZitatOriginal von Spud
Bei dir hat das jahrelange einprügeln des "mea culpa" unserer verschiedenen Regierungen ja scheinbar Spuren hinterlassen...
Nö, ich leiste mir nur meine eigene Meinung. ![]()
ZitatOriginal von Dst
Gerade aber eben diese Personene haben doch einen richtigen Hass auf Deutschland und wünschen sich nichts sehnlicher als in der Türkei zu leben, das sagen sie zumindest recht häufig...auswandern tut dann aber doch keiner
Schon wieder so eine Pauschalisierung. ![]()
Ansonsten hast du doch selbst sehr schön beschrieben, dass Armut und die mit der Perspektivlosigkeit einhergehende Frustration die eigentliche Ursache für die Entwicklung von solchen Trotteln ist. Migranten und deren Nachfahren sind überdurchschnittlich häufig arm.
Relevant ist natürlich auch eine abweichende Mentalität, die aber den Leuten auch nicht "im Blut liegt", sondern in deren alter Heimat durchaus sinnvoll war: In Anatolien und den früheren Lebensräumen der sog. Spätaussiedler war der Staat traditionell immer sehr schwach. Da kann man nicht eben kurz die Polizei rufen, sondern muss Probleme halt selbst lösen. Die größte Rückendeckung erfährt man dort immer in der eigenen Familie.
Erlernte Verhaltensmuster gibt man aber nicht an der Landesgrenze ab. Die waschen sich erst mit der Zeit raus.
ZitatOriginal von blauer-mann
Das "sofort alle abschieben" ist für mich aber kein "abladen von Problemen" sondern mehr ein "beseitigen von Problemen". Wenn Personen hier wohnen die aus einem anderen Land kommen, hier haufenweise Mist machen...
Hier liegt ein Missverständnis vor. Wenn jemand tatsächlich aus einem anderen Land eingereist ist, kann man ihn natürlich auch drei Jahre später abschieben. Das halte ich durchaus für legitim.
Die Türken, um die es hier geht, leben aber in zweiter oder dritter Generation hier. Die kennen die Türkei aus dem Urlaub oder von Postkarten, haben dort aber nie gelebt. Jemanden dann abzuschieben halte ich für ungerecht für die Türkei, weil diese doch überhaupt nichts mit dem Problem zu tun hat. Es ist an Deutschland, eine Lösung zu finden.
ZitatOriginal von blauer-mann
Was das Wort "Ressentiment" hier zu suchen hat mögest du mir bitte anhand einiger Beispiele erläutern.
Sagen wir einfach, dass hier offensiv bestimmten Nationalitäten eine höhere Gewaltneigung zugeschrieben wird. Von Pauschalverurteilungen a la "Sicher keine Spanier" oder "Wartet mal auf die kleinen Brüder" halte ich aber generell nichts. Jeder Mensch trägt die Veranlagung für solche Aggression in sich, egal von wem er abstammt. Wenn sie bei bestimmten Bevölkerungsgruppen häufiger hervortritt, gibt es dafür natürlich Gründe. Die haben aber nichts mit der Nationalität an sich zu tun.
"Der Türke" ist nicht in diese Rolle reingeboren, sondern ein Teil von ihnen wird dahingehend geformt.
Diese Fehlentwicklung findet in Deutschland statt. Sie ist ein deutsches Problem, welches auch wir lösen müssen. Das beliebte "Sofort alle abschieben!" heißt letztlich nur, dass wir unser Problem einfach in einem anderen Land abladen. Das empfinde ich als feige und ungerecht.
PS: Ich habe die ersten zwanzig Jahre meines Lebens neben einem türkischen Kulturzentrum gewohnt und keinen einzigen Konflikt mit den Leuten gehabt.
PPS: Ich höre die Onkelz auch sehr gerne
Hui, na hier werden ja die tollen Ressentiments gepflegt. ![]()
Aber sicher dann bei "Kneipenterroristen" laut mitgrölen. ![]()
Den Gaffern wird man juristisch keinen Vorwurf machen können. Zur Hilfe ist man nur verpflichtet, wenn man sich selbst dadurch nicht gefährdet. Niemand muss in ein brennendes Haus rennen und niemand muss sich hoch-aggressiven Schlägern in den Weg stellen.
Abgesehen davon kann ich es aber auch menschlich nachvollziehen, wenn man Angst vor dem Helfen hat: Wahrscheinlich ist man nämlich dann das nächste Opfer...Mit diesem Hintergedanken dennoch einzugreifen ist wohl nur wenigen Menschen möglich.
ZitatOriginal von Tutnixzursache
Hallo Anturios,
wie stellst Du Dir das vor? Und vor allem, wer hat denn die notwendige Gewichtung und Kompetenz im Verein, um das federführend in die Hand nehmen zu können? Also, nicht das Du mich falsch verstehst, ich teile natürlich Deine Forderung. Ich frage mich nur, welche Person das umsetzen könnte..???
Natürlich ist das nicht einfach, aber durch die jetzt öffentlich gewordenen Finanzlöcher kann es kein personelles "Weiter so!" geben und durch das Zugeständnis "Da wurde Mist gemacht!" entsteht auch ein Druck auf die Beteiligten, die Schuldigen zu benennen. Zudem werden auf der nächsten JHV ja nun drei Personen von den Mitgliedern in den Aufsichtsrat gewählt. Dadurch wird es automatisch einen gewissen Streichbedarf geben, was zusätzlichen Druck bedeutet.
Zur Not kannst du auf der JHV ganz einfach die Frage stellen, wer die Fehlplanung alles mitgetragen hat.
ZitatOriginal von Tutnixzursache
Ich verstehe sowieso nicht, wieso es intern keinen Aufschrei zu der Kostenexplosion der Tribüne gab? Wenn mir, als Bauherr, eine derartige Kostensteigerung (50%) vorgelegt würde, würde ich das auf keinen Fall akzeptieren. Ich würde alle Hebel (Gericht/Medien/Staatsanwaltschaft) in Bewegung setzen um mich davor zu schützen. Warum geschieht das hier nicht? Das stinkt! Und warum nimmt das Umfeld und die Presse, alles so relativ gelassen hin? Ich komm da nicht mehr mit..
Vielleicht gab es intern ja diesen Aufschrei. Die Bedenkenträger wurden dann aber anscheinend überstimmt. Ein Fall für die Gerichte ist das aber noch lange nicht und der Weg über die Medien hätte Arminia sicherlich geschadet, zumal sich an der Kostenexplosion ja dadurch auch nichts geändert hätte.
Nunja, auch im Aufsichtsrat wird es vernünftige Leute geben, die sich nicht durchsetzen konnten. Es wird ja wohl kaum sämtliche negativen Entscheidungen stets einstimmig gewesen sein. Richtig ist natürlich, dass man das genau durchleuchten muss, um die Brauchbaren von den Griepen zu trennen.