Im heutigen Sportteil des Berliner Kuriers wird Arminia ausführlich gewürdigt:
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Im heutigen Sportteil des Berliner Kuriers wird Arminia ausführlich gewürdigt:
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Aber was nutzt die formale Macht und die Eier, wenn einige Geldgeber anscheinend nicht zu kooperativem Verhalten bereit sind? Wäre natürlich dennoch wünschenswert, wenn der VR sich durchsetzen könnte.
@LK: Auch beim FCB fallen diese Funktionäre nicht vom Himmel. Man kann vom FCB ja halten was man will, aber verdiente Spieler werden dort respektvoll im Laden integriert und dann auch für solche Ämter aufgebaut. Bei uns dagegen werden Spieler mit Befähigung zur eigenen Meinung ja lieber vom Hof gejagt.
ZitatOriginal von Lippe-Korty
Woher weißt du ob Gockel Fachfremd ist? Da wäre es hilfreich wenn man da mal hinterfragt wie es da um sein Fachwissen steht und man muß als Präsi ja auch nicht Zwanghaft eine Legende auf dem Platz gewesen sein.
Um mal darzulegen, dass das durchaus vorteilhaft sein kann: Die Satzung des FCB schreibt verbindlich vor, dass der Präsident der Fußballabteilung entstammen muss. Das ist natürlich als undemokratisch abzulehnen, allerdings scheinen die Bazis mit dem Fachwissen an der Spitze bisher ganz gut gefahren zu sein.
Naja, "die" Reform ist es nicht geworden. Aber immerhin etwas...
ZitatOriginal von Dst
Jeder Geschäftsmann der sein Geld hier einbringt möchte doch wohl langfristig das Arminia wirder 2.Liga spielt, oder? Was würde es ihm bringen wenn der Verein in die 3.Liga geht oder komplett in der versenkung verschwindet?
Als Geschäftsmann will man für möglichst viel Einfluss möglichst wenig bezahlen. Je näher Arminia dem Kollaps kommt, desto bessere Bedingungen kann man als Sponsor und/oder Investor erzwingen und sich eventuell sogar noch öffentlich als Retter vermarkten.
ZitatOriginal von Lippe-Korty
Das mag sein,aber wenn nun einmal so kurzfristig kein Investor da ist (nein ich meine nicht solche wie den Namenlosen den Volker damals in seiner Brandrede eingestreut hat), dann muß man halt nehmen was man bekommen kann und das wird dann eben das Modell mit der Ausgliederung sein.
Das es kein Vorteil gegenüber einer externen Lösung wäre ist dann eben irrelevant wenn die Alternativlösung nicht stattfindet.
Dann ist jeder weitere inhaltliche Begründungsversuch deinerseits aber komplett überflüssig. Denn dann gäbe es (wie schon bei der Satzungsänderung) nur ein wirkliches Pro-Argument: Bestimmte Sponsoren wollen ihr Ding durchziehen und sind bereit Arminia ansonsten untergehen zu lassen.
Das ist auch viel kürzer und du sparst die Suche nach angeblichen sachlichen Vorteilen ![]()
ZitatOriginal von Lippe-Korty
Wenn das Stadion an die KGaA geht und ein Investor (Hindrichs/Weber?) dann dem Verein Anteile abkauft hat der Verein sehr wohl etwas davon, nämlich eine gewaltige Zinsentlastung wenn Teile, oder das ganze Stadion heraugekauft werden.
Die beiden könnten sich auch an einer gesonderten Stadiongesellschaft beteiligen, das ist also kein Vorteil.
ZitatOriginal von Lippe-Korty
Die DFL würde sich freuen wenn z.B. Schüco das Stadion anteilig aus der KGaA übernimmt. Damit läge weniger Risiko direkt beim Verein, eben weil es an den Investor abgetreten würde.
Abgesehen davon, dass dies der DFL wohl eigentlich scheißegal ist, würde das Argument ebenso für eine Stadiongesellschaft gelten - auch dies ist also kein Vorteil.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Eine Verschiebung in die KGaA bietet keinen Vorteil gegenüber der Ausgliederung in eine gesonderte Gesellschaft, wäre im Lizenzierungsverfahren aber ein ständiger Klotz am Bein.
ZitatOriginal von Schnapper
Ich bin von einer Stadiongesellschaft nicht unbedingt begeistert. Das artet dann irgendwann aus wie bei den Schalkern, unzählig viele Gesellschaften und den wirklichen Durchblick hat dort auch niemand mehr...
Durch die getrennten Gesellschaften ist es Schalke aber möglich, 300 Millionen Euro Verbindlichkeiten irgendwo zu parken, und gleichzeitig problemlos durch die Lizenzierung zu kommen...
Es ist völlig unsinnig, das Stadion mitsamt seiner Schulden in die KGaA zu schieben: Denn die KGaA ist der einzige lizenzierungspflichtige Teil der "Arminia-Gruppe" - damit bindet man sich doch nur den Klotz an genau das Bein, das eigentlich fleißig laufen soll. Eine Stadiongesellschaft ermöglicht es dem Verein dagegen, sowohl e.V. als auch die vorhandenen Tochtergesellschaften aus der Schusslinie zu nehmen.
ZitatOriginal von Chrissi-DT
Aber mir ist schon klar, dass es Schergen gibt die ein Interesse daran haben, sich diese Verklauselierung zu Nutze zu machen und die Mitglieder wie schon in der Vergangenheit gegen das Präsidium etc. aufzuhetzen.
Das Präsidium hat mehrfach öffentlich bestätigt, dass man natürlich die Zustimmung der Mitgliederversammlung einholen wird. Wie man gegen das Präsidium hetzt, wenn man deren Bewertung teilt, ist mir auf Anhieb nicht ganz klar ![]()
ZitatOriginal von Tutnixzursache
Arminin:
Laut Schwick (Auf einem Infoabend), handelt es sich bei dieser „Oetker-Stadion“ Geschichte um ein Gerücht. Welches aus dieser Stadt nicht raus zu bekommen sei (O-Ton Schwick). Angeblich soll, ich glaube, Brinkmann das Stadtarchiv durchforsten lassen haben und dabei auf keinerlei Hinweis gestoßen sein, dass Oetker dieses tatsächlich angeboten haben soll.
Soweit ich weiß, basiert dieses Gerücht auf dem Umstand, dass Oetker tatsächlich mal eine anteilige Finanzierung eines neuen Stadions in Aussicht gestellt haben soll, soweit irgendwer den Rest bezahlt. "Irgendwer" hat sich aber nicht gefunden.
ZitatOriginal von Lippe-Korty
Im übrigen werden wir Mitglieder bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen, das wird sich ja nur im Vorstand/AR/VR Bereich abspielen und die Entscheidung dort ist jetzt schon klar meiner Meinung nach.
Einer Verfügung über das Stadion werden die Mitglieder satzungsgemäß zustimmen müssen. Aber natürlich wird man uns nur eine einzige Lösung präsentieren, sodass es dann tatsächlich wieder friß oder stirb bedeuten wird. Statt Option 1,2 oder 3 wird die nötigende Frage lauten "Ja=Rettung" oder "Nein=Untergang".
Und ob die Entscheidung schon so klar ist, wird man ja sehen. Zu beobachten war zunächst, dass Hindrichs vorletzten Samstag versucht hat über offensichtlich unabgestimmte Auskünfte gegenüber der NW öffenlichkeitswirksam Fakten zu schaffen:
Zitat
Der Aufsichtsrat der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA hat sich gestern damit befasst, wie die wirtschaftlichen Risiken des Profi-Fußballs vom Gesamtverein getrennt werden können. Favorisiert wird offenbar eine Übertragung des Stadions an die Kommanditgesellschaft auf Aktien.[...] Wenig Chancen scheint dagegen die Idee eines Fondsmodells zu haben.
Das war besonders auffällig, da der Aufsichtsrat überhaupt keine Entscheidungskompetenz hinsichtlich des Stadions hat und Hindrichs entsprechend seine eigene Forderung "Jeder äußert sich nur im Rahmen seiner Zuständigkeit" offensichtlich gebrochen hat.
Noch am selben Tag hat Brinkmann ein Dementi-Interview gegeben:
Zitat
Ist die Übertragung des Stadions denn schon beschlossen?
BRINKMANN: Nein, ganz und gar nicht. Selbst ich bin mir noch nicht sicher, ob es so kommen wird.
Zumindest zu dem Zeitpunkt waren sich die Gremien also anscheinend ganz und gar nicht einig...
ZitatOriginal von Arminin
Frage was wäre Leverkusen ohne Bayer
Wolfsburg ohne VW, Hoffenheim ohne Hopp...etc
Zumindest Bayer (als Betriebssportgruppe gegründet) und Wolfsburg (die ganze Stadt ist eine für VW angelegte Werkssiedlung) sind 100%-Tochtergesellschaften der genannten Sponsoren und damit als Vergleich ungeeignet, weil es die Mannschaften ansonsten schlicht gar nicht geben würde.
Hoffenheim befindet sich dagegen im faktischen Besitz eines Goldclubs, der wiederum von Hopp gegründet wurde (kein Scherz!) - auch kein Konstrukt, dass man sich als aufrechter Fußballfan wünscht.
ZitatOriginal von Pacman
Bestraft wird doch der jeweilige Verein mit Geisterspielen, weil der sowas nicht unterbunden hat und Randale im Stadion oder sonstwo zugelassen hat. Von daher trifft es doch den Schuldigen oder?
Die Schuldigen sind für mich die Personen, die konkret an Straftaten beteiligt sind. Was soll Eintracht Frankfurt denn deiner Meinung nach machen, um Ausschreitungen in Lautern zu verhindern? Bin gespannt!
Exteraner: Der Begriff Gruppe ist in dem Zusammenhang aber leider fließend, sodass eine klare Abgrenzung schwierig ist. Die Ultras Frankfurt haben vermutlich keinen Mitgliedsausweis ![]()
ZitatOriginal von LeckerKnoppers
Naja, Strafen bei Ausschreitungen werden ja auch im Kollektiv hinterher verteilt.
Das macht es nicht besser. Im Gegenteil.
Zu meinem persönlichen Rechtsverständnis gehört, dass nur Schuldige bestraft werden und dann in einem angemessenen Umfang. Alles andere führt nur dazu, dass (potentielle) Problemfans Recht und Ordnung endgültig den Mittelfinger zeigen - immerhin wird ihnen unfaires Vehalten so vorgelebt.
Die Polizei wird da schon gefordert sein und potentielle Strafttäter hoffentlich herausfiltern.
Populistische Forderungen a la "geschlossen Stadionverbot" helfen aber niemandem. Wir sind ein Rechtsstaat, wo Sanktionen nicht mit der Gießkanne verteilt werden. Sippenhaft erinnert mich persönlich nämlich an eine "gewisse dunkle Vorzeit".
Da hat jemand das NW-Interview falsch abgeschrieben, einfach ignorieren.
Das denke ich eigentlich auch.
Andererseits war er während der WM auch in Herford beim Rudelgucken in der Stadt und musste dort ja eigentlich auch davon ausgehen, dass er auf die Mappe bekommt. Und dort war er ja ungeschützt mitten unterm Volk und nicht in einer Loge auf einer Champus-Tribüne.
Wir haben keine Sektorentrennung im Heimbereich mehr, die Süd könnte also zu ihm kommen.
Mache ich doch. ![]()
Und ob er sich etwas vorzuwerfen hat ist ja nebensächlich. Die Faktenlage ist schon ziemlich erdrückend und es geht eigentlich nur noch um die Frage, ob er Arminias finanzielle Lage durch
a) einfaches persönliches Unvermögen (Dummheit) oder
b) bewusstes Inkaufnehmen der Risiken seines Handeln (Zockermentalität, Straftatbestand der Veruntreuung)
ausgelöst hat. Beides ist nicht sehr schmeichelhaft für ihn.