ZitatOriginal von Palmö
wir sollen den Präsidenten in Zukunft wieder selbst wählen dürfen - laut Lütkemeier in der NW
Das Präsidium, nicht nur den Präsidenten. ![]()
ZitatOriginal von Palmö
wir sollen den Präsidenten in Zukunft wieder selbst wählen dürfen - laut Lütkemeier in der NW
Das Präsidium, nicht nur den Präsidenten. ![]()
Ja, der Abend war sehr konstruktiv.
Der eigentliche Erfolg ist nicht die Ausgliederung an sich, das war die Pflicht, sondern die allseitig angenehme Atmosphäre: Die Kritik des Mitgliederabends wurde ernstgenommen, die Zahlen und Maßnahmen recht umfangreich dargestellt und durch die sportliche Konzeption ergänzt. Herr Brinkmann hat mit einer sehr versöhnlichen Begrüßung begonnen, einen Burgfrieden erbeten und damit den Großteil des Drucks aus der Veranstaltung genommen.
Der erste Schritt ist damit gelungen. ![]()
Das WB hat doch zwischenzeitlich die Formulierung geändert und damit den inhaltlichen Fehler indirekt eingestanden: Die Kreditlinie wurde gestrichen, nicht wie ursprünglich behauptet das komplette Konto gesperrt. Das ist ja nun ein wesentlicher Unterschied, von daher ist Schnitzmeiers Dementi absolut korrekt gewesen.
Die gestrichene Kreditlinie wird erst relevant, wenn sie tatsächlich benötigt werden würde. Ob und wann dies der Fall sein wird, ist jetzt natürlich die entscheidende Frage. Bis morgen aber wohl eher nicht.
ZitatOriginal von Hoberger
Warum der GRÖSSTE Machtinhaber in Deutschland -BERTELSMANN und OSTROWSKI - Dornberg unterstützen...???? Warum wohl??? Nein, nicht weil er in Dornberg wohnt( er wohnt wirklich dort)- sondern weil EIN DORFVEREIN bessere Strukturen hat!
Hätte jetzt vermutet, weil er selbst lange als Fußballer für Dornberg aktiv war...
Ende Veranstaltung. Wir schalten zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.
Brinkmann: Er habe Köster nicht die Schuld am medialen Schaden gegeben und sehe das auch nicht so. Brinkmann sagt, dass er keine Sitzungsinhalte an die Presse herausgebe.
Brinkmanns Passivität (heute) wird bemängelt, er gehe Mitgliedern aus dem Weg. Brinkmann darauf: Wird außerordentliche Mitglieder-Versammmlung nächste Woche leiten. Der Verein müsse besser nach außen kommunizieren, aber man gebe viele Informationen raus. Mittelfristige Situation noch unklar, aber man arbeite dran. Geplanter Zuschauerschnitt: Zwölftausend.
Lütkemeier auf Nachfrage: Kentsch habe mit Zahlen gerechnet, die man heute nicht mehr nachvollziehen kann. Nachfrage zur Verantwortung des Aufsichtsrats wird nicht direkt beantwortet, es wird auf das Schuldeingeständnis von Mamerow verwiesen. Erdmann beantwortet auf Nachfrage auch nicht die Frage nach dem Schuldenstand. Er versteht negative Stimmung im Raum nicht, bittet um positive Stimmung.
Schnitzmeier auf Nachfrage: Es seien nicht genau fünfundzwanzig Millionen Schulden (ob mehr oder weniger sagt er nicht), alte Fananleihe kann derzeit nicht sicher zurückgewählt werden. Großteil der Zeichner größere Beträge, man geht auf alle zu und hofft auf Zeichnung neuer Anleihe. Neue Anleihe gleiche Konditionen wie bei alter, aber in e.V. aufgehängt. Aktuellen Schuldenstand will er nicht nennen.
Schnitzmeier auf Nachfrage: Stadionwert fünfundzwanzig Millionen wurde ermittelt. Stimmanteile sind nicht mit Kapitalanteilen identisch, man könnte also mehr Kapital einsammeln als man Stimmrechte abgibt. Lütkemeier: Keine definitiven neuen Zusagen, aber gute Signale.
Schnitzmeier auf Nachfrage: Finanzielles Konzept liege vor, mit Banken werde gesprochen. SEB-Bank wollte neue Anleihe nicht herausgeben, betreut alte aber weiter. Aussendarstellung wird negativ durch Gremiendifferenzen negativ belastet. Er weicht Nachfrage nach Insolvenz aus, man arbeite dran. Schnitzmeier auf Nachfrage: Wegen Landesbürgschaft nächste Woche neuer Termin mit Land, Sparkasse hat Verlängerung beantragt. Alle Dokumente wurden geliefert.
e.V. hält in jedem Fall 50+1 Anteile. Beirat in der Gesellschaft wird eingerichtet, bestimmte wesentliche Rechtsgeschäfte sind zustimmungspflichtig, e.V. behält Kontrolle.
Vortrag Lütkemeier: Stellt Notwendigkeit Ausgliederung nochmal wie bekannt dar. Großteil der Verpflichtungen wird in die Stadiongesellschaft verschoben, e.V. auch anschließend noch in der Haftung. Stadiongesellschaft übernimmt auch Instandhaltung etc. Wirtschaft wird angeboten, Darlehen in Anteile umzuwandeln. Gewinnung neuer Sponsoren gewollt: "Gute Chancen" Wichtigkeit des Dsc für Bielefeld, "andere Art der Rendite"
ZitatOriginal von René Dörfel
Edit: Lese gerade in der online-Ausgabe der NW, dass sich die Gremien in der Tat am Montag getroffen haben und Herr Köster anwesend war. Also nochmal: Warum hat er seine legitime und ausdrücklich intern gemeinte Kritik nicht persönlich bei diesem Treffen am Montag geäußert, sondern lieber vorab eine äußerst umfangreiche E-mail verschickt unter dem Risiko, dass es eben nicht intern bleibt?Interessant auch, dass die NW schreibt: Der in der Kritik stehende Köster stellte am Montagabend übrigens seinen Kollegen die Vertrauensfrage: "Soll ich zurücktreten?", fragte er das Gremium. Die Antwort: "Das müssen Sie selber entscheiden."
Meine Frage: Woher weiß die NW nun DAS schon wieder? Solche Wortwechsel sollten doch eigentlich auch eher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sein?
Du beantwortest dir die Frage aus dem Absatz doch selbst: Es macht keinen Unterschied, ob man etwas sagt oder schreibt - es landet eh in der Presse.
Groteskerweise belegt doch gerade die Veröffentlichung der E-Mail und der anschließende Hick-Hack sehr schön die von Olaf Köster in seiner E-Mail bemängelte Art der "vertrauensvollen Zusammenarbeit".
ZitatOriginal von Anneliese
Die Show will ich ja nicht verpassen, wenn uns "blühende Landschaften" versprochen werden.
Hauptsache überhaupt Landschaften ![]()
Angesichts der hohen Arbeitsbelastung haben die Gremienmitglieder doch gar keine andere Möglichkeit, als sich auf das "Wagnis E-Mail" einzulassen. Im Übrigen ist es ja nicht so, dass nur die Verwaltungsratsmitglieder E-Mails nutzen.
Alle Dinge nur mündlich zu bereden ist zudem zum einen unseriös, zum anderen auch gar nicht möglich - wie will man Verhandlungen und Finanzkonzepte denn ohne Dokumente bewerkstelligen? Wie will man seine Position dokumentieren? Spätestens wenn es in einem Protokoll steht, kann doch auch dieses wieder an die Presse weitergeleitet werden (siehe Brüderle)...
Abgesehen davon enthält die besagte E-Mail doch noch nicht mal irgendeine Neuigkeit, daher kann ich das Ausmaß der Aufregung auch nicht ganz nachvollziehen. Morgen werden wir mehr über die Stadionausgliederung erfahren, das ist es was aktuell zählt.
Nein.
Wenn die Stadiongesellschaft gegründet wird, hat sie zunächst nur zwei Gesellschafter:
Die Komplementär-GmbH (100% Tochter des e.V.) und den e.V. direkt als Kommanditist. Später werden die Darlehen auf die Stadiongesellschaft übertragen und dann teilweise in Kommanditbeteiligungen gewandelt.
ZitatOriginal von almgänger 72
Seine Mail an die Vereinsgremium war intern vorgesehen und zeigt doch nur ein weiteres Mail die Zerrissenheit zwischen VR und Präsidium bzw. AR. Da ist das Tischtuch mehr oder weniger zerissen. Der Burgfrieden wird nicht mehr lange halten. Vermutlich wird er an dem Tag gekündigt, wenn wir die Lizens für die nächste Saison haben.
Der Maulwurf muß ja auch einen bestimmten Grund mit seinen ewigen "Buddelleien" haben: Vermutlich wird er so lange weitergraben, bis sich alle beteiligten Vereinsvertreter öffentlich in die Haare kriegen.
Aus dem letzten Grund könnte man auch zu der Überlegung kommen, dass der Maulwurf außerhalb des e.V. zu suchen sein könnte. Zumindest sehe ich nicht, dass dieser Vorfall Präsidium oder Verwaltungsrat nützt. Zumal Olaf Kösters Kritik sich auch gar nicht gegen das Präsidium, sondern gegen die Presseverlautbarungen richtet - und für die ist die KGaA zuständig.
ZitatOriginal von oemmes
Tatsache ist doch, dass niemand der wirtschaftlich denkt und auch einen Fußballclub als Wirtschaftsunternehmen begreift, ernstlich gewillt sein kann Geld in den Verein zu pumpen, wo von Vorstand über Ehren-, Aufsichts- und Verwaltungsrat bis zu den Mitgliedern ob kritisch oder nicht jeder mitprinzen und gefragt werden will. Dazu noch Geschäftsführer und Altarminen aber weit und breit keiner, dem man die sportliche Kompetenz zutraut. So böse kann man seinem Geld nicht sein ! Für mich gehen Basisdemokratie und Bundesliga nicht zusammen. Am Ende sind es Clubs mit klaren Führungsstrukturen und kompetenten Machern, die sich langfristig etablieren. Der Vergleich HSV versus Bayern zeigt dies deutlich.
Beim FCB werden die Gremien auch basisdemokratisch besetzt und es gibt im Endeffekt auch eine vergleichbare Struktur wie bei uns (inkl. Ehrenrat). Der Unterschied liegt lediglich darin, dass man beim FCB insgesamt professioneller und vorallem beständiger arbeitet.
ZitatOriginal von Tutnixzursache
Asozial finde ich das "Halbzitieren." Ich habe dazu geschrieben: "wenn es hierbei die Abteilungen trifft, dann ist das sicherlich schade. Aber darauf kann man meiner Meinung nach wenig Rücksicht nehmen (Es sei denn, man findet andere Mittel), zumal es um die Existenz des Vereins geht. Und wozu zufriedene Abteilungen, ohne Verein?"Von Ignoranz den anderen Abteilungen (oder sogar Kindern) gegenüber, kann also nicht die Rede sein. Jedenfalls nicht in meinem Post! So oberflächlich kenn ich Dich gar nicht Anturios..
Hast ja recht, ich entschuldige mich was den Ton angeht ![]()
Dennoch sollte man meiner Meinung nach Rücksicht auf die Abteilungen nehmen: Denn diese können nichts für die Krise und haben es schlicht nicht verdient, als Druckmittel gegen die Vereinsführung herzuhalten. Dort wird gute Arbeit geleistet und angesichts der Finanzklemme sicher auch jetzt schon der ein oder andere private Euro reingebuttert. Wieso diesen Arminen in den Arsch treten?
Wenn man den Profi-Bereich treffen möchte, dann sollte man lieber auf den Stadionbesuch verzichten. Die Einnahmen aus dem Ticketing fließen der KGaA zu.
ZitatOriginal von Tutnixzursache
Der Profi-Fußball ist in die KGaA ausgegliedert und finanziert die laufenden Geschäfte über Sponsoring, Ticketing und Fernsehgelder. Die Mitgliedsbeiträge landen dort nicht.Die Mitgliedsbeiträge verbleiben im e.V. (soweit sie nicht für die Schuldentilgung vorgesehen sein sollten) und sind in dem neuen Finanzkonzept dessen wesentliche Einnahmequelle:
[quote]
13. Wie ist die finanzielle Situation im e.V., wenn die Stadiongesellschaft gegründet ist: Welche Einnahmen werden eingeplant, welche Ausgaben stehen dem gegenüber?Es ist geplant, nach Ausgründung in die Stadiongesellschaft die Einnahmen - Ausgabensituation des e.V. zu „beruhigen". Das heißt, dass die wesentlichen Einnahmequellen die Mitgliedsbeiträge sind. [...] Die wesentlichen Ausgaben sind die Kosten, die im Rahmen des Betriebs, des Sport und weiterer Abteilungen anfallen.
(Mit "weitere Abteilungen" sind hier wohl die nicht sporttreibenden, sondern fördernden Abteilungen gemeint)
Ein massenhafter Ausstieg der Mitglieder würde also primär die Abteilungen treffen, da diese die wesentliche Ausgabenposition sind, die im e.V. verbleibt.