Der Wechsel in der Vereinsführung vollzog sich ein halbes Jahr vor dem Beginn der sportlichen Abwärtsspirale im Februar 2022, die bis heute nicht geendet ist. Die Kausalität ist zugegeben nicht unmittelbar herstellbar. Nichtsdestotrotz haben in erster Linie die Vereine Erfolg, die auf der höchsten Entscheidungs-, Kontroll- und Repräsentationsebene gut aufgestellt sind, was natürlich ebenso im Umkehrschluss für den Misserfolg Gültigkeit hat.
Ich bleibe dabei und bin mittlerweile überzeugter denn je, dass es in diesem Verein großflächige Veränderungen auf der höchsten Ebene braucht. Schüttes Aussagen interpretiere ich in Relation der tatsächlichen Ergebnisse (und hier nicht der sportlichen), als ausschließlich heiße Luft und von der Intention her lediglich dem Erhalt des Ist-Zustandes dienen. Nur kommen wir ohne tiefgreifende Veränderungen aus dieser Spirale nicht mehr heraus. Schütte redet vor den JHV von Steinen und nicht von Visionen, die zwar auch Bilder hervorrufen und Hoffnung auf Veränderung wecken, aber letztlich ergebnislos verpuffen. Danach hörst du wieder rein gar nichts, nicht mal, wo sich jetzt der mittlerweile dritte Abstiegskampf hintereinander andeutet.