Profi sein heißt leider Gottes auch mit viel Druck umgehen zu müssen (ob man dies mag oder nicht).
Wie andere Vereine das Handhaben weiß ich nicht, könnte aber vielleicht Potenzial zur Verbesserung haben.
Ich meine jetzt nicht unsägliche Beleidigungen ertragen und verarbeiten. Die gehören nicht ins Stadion, werden sich allerdings im Fußball schwer verhindern lassen.
In der 2. Liga wäre alleine der Druck gegen den Abstieg kämpfen zu müssen, bei dieser Mannschaft aktuell kaum vorstellbar, wenn die mit dem leichten Frühlingsgewitter aktuell nicht klarkommen kann.
Aber wenn sich der Trainer schon nicht in der Lage sieht, das souverän zu moderieren, dann wird es für die Jungs nachvollziehbar schwer.
Ich grätsche da mal eben rein. Ich habe sechs Kinder, eine Frau und zwei Hunde zu versorgen, ein Haus abzubezahlen, und das alles aus einer selbständigen beruflichen Tätigkeit heraus. Das ist Druck! Ich mache das aber gerne, weil ich all diese Dinge, für die ich mich früher oder später freiwillig entschieden habe, mit Leidenschaft angehe, was neben meinem Gottvertrauen absolute Voraussetzung dafür ist, um überhaupt bei all dem "Druck" "überleben" und die Sachen weitestgehend gut machen zu können.
Zumindest die Leidenschaft, sollte doch auch zwingende Voraussetzung für einen Profifußballer, einen Trainer und einen Präsidenten sein, sonst lässt man das jeweilig am besten. Eigentlich betrifft das nach meiner Überzeugung fast alle Angelegenheiten des Lebens. Die Leidenschaft, für die dieser Club mal stand, kommt mir nicht erst seit heute deutlich zu kurz, angefangen beim Präsidenten und möglicherweise hinreichend bis zu den Spielern. Meine Güte, was für ein Gelabere von Corboz, Schütte und Co.