ZitatOriginal von Arminia Addict
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Wie ich das liebe, wenn "Fans" nicht mal die Spielernamen richtig schreben können
ihr seit gemain!
ZitatOriginal von Arminia Addict
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Wie ich das liebe, wenn "Fans" nicht mal die Spielernamen richtig schreben können
ihr seit gemain!
ZitatOriginal von Hitchcock
Mietkauf... ein sehr beliebtes Modell.
Also ich bin der Meinung, wenn hinter der Installation einer Betreibergesellschaft für die 'ALM' letztendlich der Wille steckt, dass in Bielefeld möglichst hochklassiger Fußball geboten wird, dann könnte das doch wirklich eine runde Sache werden.
Die Betriebsgesellschaft soll natürlich durchaus wirtschaftlich arbeiten, aber Hauptanliegen sollte es sein, dass Bielefeld möglichst hochklassigen Fußball als Kulturgut anbieten kann, was mit dazu beiträgt, die Attraktivität der Region zu stärken. Darum halte ich es für wichtig, dass neben den Unternehmen auch die Stadt irgendwie mit im Boot ist. Und natürlich auch Arminia selbst, um ein gesundes Maß an Eigenbestimmung für das Stadion zu erhalten.
Je eher wir das Stadion verkaufen, umso besser. Denn je mehr Unternehmen ihr Geld in dem Stadion investiert haben, umso mehr Unternehmen haben ein Interesse an einem Erfolg des Vereins. Denn was ist ein Stadion wert, ohne den Verein? Doch wohl nicht viel mehr als das Grundstück. Ich habe noch nie verstanden, wie man den Wert eines Stadions bestimmen soll. Für sowas gibt es doch schlicht keinen Markt und nur einen Verein, der es mieten will. Der Verkauf ist deshalb eine elegante Form, Geld rein zu holen Der Verkauf des Stadions stärkt den Verein, der Verkauf von Spielern schwächt ihn - es sei denn Wolfsburg kauft sie.
ZitatOriginal von El Armino
Gibt es denn inzwischen eine offizielle stellungnahme für die nichtberücksichtigung von Risgard und Katongo? Nach Kamper und Berisha fragt man ja schon gar nicht mehr...Mich würde es auch interessieren wie man es gegenüber solchen Spielern kommuniziert, dass ein Rotter gleich im Kader ist und auch spielt...nichts gegen den jungen, aber der eine oder andere darf sich doch etwas ver..t fühlen.
Vielleicht war das eine Sparmaßnahme: Vermutlich bekommen die Spieler neben dem Grundgehalt eine Prämie, wenn sie auf der Bank sitzen und wenn sie spielen. bei denen, die auf der Bank gesessen haben, waren die Prämien niedriger, als bei denen auf der Tribüne. So demonstriert Gerstner, dass auch er zu Sparmaßnahmen bereit ist. Ist aber nur eine haltlose Vermutung.
ZitatOriginal von jögi
Steht aber nicht nur in der NW, sondern auch im WB.
Ich kenne nur die online Angebote. Einen Satz wie "Klub steht vor Zahlungsunfähigkeit" hab ich im WB nicht gefunden.
Mal abgesehen davon, dass die Berichterstattung der NW rufschädigend ist, denn wie wil man dort beurteilen, ob Arminia tatsächlich vor der Insolvenz steht, hat das ganze doch auch ein Gutes:
das ganze ist jetzt eine Art Initiationsritus für alle Arminis und alle anderen, die zu jung sind, um ähnliches bereits mit Arminia erlebt zu haben.
P.S.: wer war nochmal jener Trainer und Geschäftsführer Sport, der immer davor gewarnt hat, dass alles Geld in Baumaßnahmen fließt und nicht in den Spielbetrieb?
ZitatOriginal von NoFate1971
Man oh man. Jetzt ist es auch nach Berlin du
Schon mal darüber nachgedacht, warum die Verhandlungen mit der Wirtschaft so lange dauern? Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ob die Geschäftsführung nun dem Aufsichtsrat exakte Zahlen vorgelegt hat oder nicht, die Industrie ist sicherlich ziemlich gut über die Lage im Verein informiert.Und jetzt ist der große Sponsor nicht nur der Förderer des Vereins, nein, viel besser: Er ist der Retter! Und er kann seine Leute an den entscheidenden Positionen unterbringen.
Allen Verschörungstheoretikern sei gesagt, dass genau das der richtige Weg ist. Denn jetzt können uns nur Profis retten und dahin zurück führen, wo wir, die Fans und die ganze Region, verdammt nochmal hingehören:
In die Bundesliga!
Eine optimistische Einschätzung: denn dann steht hinter alledem ein Plan und nicht das Chaos.
ZitatOriginal von MJockel
mit dem kredit tritt das klinikum im grunde als finanzdienstleister auf der sich einen teil der zinsen über den werbeeffekt zurückholt. entscheidend ist, dass man arminia kein geld schenkt...das hätte zu recht richtig ärger gegeben.hier stellt sich eine grundsatzfrage: darf eine öffentliche einrichtung auftreten wie ein unternehmen und auch in dinge wie pr investieren? grundsätzlich würde ich das ablehnen, da es sich in diesem fall jedoch nur um einen kredit handelt, finde ich das ganze weniger problematisch.
Wenn öffentliche Unternehmen in Frankfurt, Dortmund oder Bochum ihren Bundesligaclubs finanziell unter die Arme greifen, dann käme mir ein Arminia-Geschäftsführer, der solche Hilfen ablehnt und lieber auf eine für den Aufstieg sinnvolle Verstärkung verzichtet ziemlich dämlich vor.
Und auch aus Sicht der Stadt ist es doch sinnvoll, jenen 10-20 000 MitbürgerInnen eine kleine Freude zu machen, die die "Ergebnisse" dieses finanziellen Engagements im Stadion sehen. Immerhin läßt man sich die Oper auch einiges kosten.
War ja klar, dass sich einige für die Unterstützung durch die Stadt Bielefeld aufregen. Wenn öffentlich-rechtliche Banken auf Zins- und Tilgungszahlungen verzichten, kein Problem, wenn der Verein BVB heißt.
Artikel im Stern
Beim Hauptsonsor von Frankfurt, Fraport, Eigentümer u.a. die Stadt Frankfurt wird das Gehalt der Beschäftigten gekürzt, aber die Millionen für die Eintracht fließen weiter. Und in Bochum finanzieren die Stadtwerke bis hin zum Stadionnamen den Verein.
Und in Bielefeld: kaum wird über ein städtisches Tochterunternehmen ein Kredit (!) vergeben, der vielleicht besonders zinsgünstig ist, regt sich irgendwer auf. Dabei geht es um lächerliche Beträge. Selbst wenn der Betrag von 250 000 EUR Arminia Bielefeld zinslos zur Verfügung gestellt worden wäre, dann liegt die Zinsersparnis noch unter dem Betrag, den eine Landtagspräsidentin in NRW für ein paar Sitzungen bei der RAG pro Jahr in die Tasche steckt - im Unterschied zum Fall der CDU Politikerin erhält die Klinik und damit die Stadt Bielefeld hier ja aber eine echte Gegenleistung.
Man kann nur den Kopf schütteln.
Dammi hat durch die Geschichte um Simak und Isaac doch aller Welt deutlich gemacht, warum keine neuen Spieler kommen - es fehlt an Geld. Das wußte er sicher schon vorher, er hat die Transfers trotzdem versucht und damit klar gemacht, woran es fehlt. Nämlich nicht an Worten von Investoren, sondern an deren Bereitschaft tatsächlich Geld in die Hand zu nehmen. Dass der einzige Investor, der nicht nur redet, sondern zahlt das Klinikum , also die Stadt Bielefeld ist, das spricht doch Bände.
Dabei wäre die Rendite im Falle eines Aufstiegs erheblich - wie auch umgekehrt die Folgen, wenn dieses Ziel verfehlt würde.
Also: ich glaube bis heute kein Wort von den Millionen, die da angeblich kommen.
Das einzige Unternehmen, das Geld für neue Spieler locker macht, ist offenbar die Stadt Bielefeld über ihre Tochter, das Klinikum:
ZitatIn Bezug auf die finanzielle Realisierbarkeit der beiden Spielerverpflichtungen unterstützt das „Klinikum Bielefeld" den DSC. Eine gleichzeitig vereinbarte Kooperation zwischen Klinikum und Arminia im Hinblick auf medizinische Behandlung verletzter Spieler sowie weitere vom DSC benötigte sportmedizinische Leistungen durch das Klinikum wird in Kürze detailliert der Öffentlichkeit vorgestellt.
ZitatOriginal von distro
Wenn wir Katongo weiter nach vorn beordern würden, sehe ich gar keine Notwendigkeit für Boakye!!Irgendwoher muss Chris den Spitznamen "Tsunami" ja haben. Hoffe, dass er bald wieder auftaucht (nachdem er ja "offiziell" bis gestern freigestellt war)
"Weiter nach vorn", also auf die Position von Fort, das hat mit Katongo nicht so ganz funktioniert - im gegenwärtigen System. Da wäre ein gesunder Isaac sicher eine bessere Alternative zu Fort.
nw-print:
"Weiterer Kandidat für einen Last-Minute-Transfer ist der Ex-Armine Isaac Boakye vom 1. FC Nürnberg."
Das Gejammer hier ist ja grauenhaft. In dieser Saison ist noch alles drin und die Mannschaft längst nicht so mies, wie sie hier gemacht wird. Auch das Kurzpaßspiel ist teilweise nett anzuschauen. Einen Strmer holen wir ja auch noch: Katongo hätte in Augsburg den Unterschied gemacht.
Drei Punkte hat Augsburg mehr als wir, das zwigt schon mal, dass sie aus allen Spielen, außer denen gegen uns, drei Punkte weniger geholt haben als wir.
Vergleicht man dann die Begegnungen, dann haben wir aus den 11 Paarungen, die sich bislang für beide Vereine als Heim/Auswärtsspiel identisch ergaben, sechs Punkte mehr geholt als Augsburg, die z.B. zu Hause gegen Aachen verloren haben.
Wenn es so viel Geld braucht, um Arminia im Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren und eine "Fahrstuhlmannschaft" wie in der Vergangenheit für die Wirtschaft unattraktiv ist, dann hat hier entweder jemand eine Goldader entdeckt oder die Ankündigung des "Einstiegs" der Wirtschaft ist eigentlich die Ankündigung des Ausstiegs, weil solche Beträge niemand aufbringen kann und für eine Fahrstuhlmannschaft keiner Geld ausgeben will.
Ich wäre mit einer Fahrstuhlmannschaft zufrieden - der Vergleich mit Frankfurt erscheint mir etwas unangemessen, vergleicht man die Größe der Städte, die Wirtschaftskraft der Region, die Größe des Stadons etc.
Wir liegen eher auf eine Stufe mit Mainz, Freiburg, Bochum etc. Und da ist nun mal nicht das "gesicherte Mittelfeld" drin.
Ein Rückblick auf die Hinrunde von Peter Körte bei der FAZ.
ZitatOriginal von distro
... und genau das ist das Allerschlimmste in dieser Situation. Da reden alle vom Konzept 2015 und lassen es zu, dass diese Bemühungen und Anstrengungen durch derart unbedachte Äußerungen ad absurdum geführt werden.
Gerstner Aussage, dass der Schiri "nie wieder ein Spiel auf deutschem Boden pfeiffen solle", hat übrigens auch in vielerlei Hinsicht Brisanz. Ich glaube ernsthaft, dass neben Eulberg auch Gerstner so langsam auf verlorenem Posten steht. (... oder um in der Fußballersprache zu bleiben: im Abseits!)
Richtig wäre gewesen: "Von deutschem Boden darf nie wieder ein Schalk ausgehen."
Kasper hat auch mal ein Lob verdient. Sehr sicher und seine Abspiele kamen fast ausnahmslos beim Mitspieler an.
Auf der offiziellen Homepage:
"Arminias U23 tritt in einem Trainingsspiel gegen die nationale Auswahl der in Deutschland stationierten britischen Soldaten an. "
Da kann keiner etwas dagegen haben. Die Briten sind tolle Fussballfans.
Kritisch sehe ich aber folgendes:
"Der Erlös der Partie geht zur Hälfte an die Arminis, die andere Hälfte spendet der DSC der Stiftung „Help for Heroes", die sich für verwundete Kriegsopfer in Afghanistan einsetzt."
Gemeint sind mit den Kriegsopfern natürlich britische Soldaten. Allen Beteiligten wäre m.E. aber eher gedient, hielten es mehr britische Soldaten wie Lance Corporal Joe Glenton, der sich geweigert hat in Afghanistan Dienst zu tun und kürzlich auf einer Friedensdemonstration in London gesprochen hat.
http://stopwar.org.uk/content/view/1563/27/
Vielleicht finden sich ja ein paar Leute, die mit Plakaten der englischen Friedensbewegung zum Spiel gehen.
Vorlagen gibt es hier:
der Kicker ist etwas uninteressanter geworden, weil die Artikel dort von einem NW-Redakteur geschrieben werden. Der schreibt im kicker nichts anderes als in der nw. Spricht ja nicht gegen den Journalisten, ist nur für Leser beider Zeitungen etwas blöd.