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Beiträge von siese

  • Arm. Bielefeld - FSV Frankfurt

    • siese
    • 16. Januar 2011 um 19:13

    Schönes Spiel, gute Neuzugänge, 1000 km Autofahrt am nächsten Wochenende - das ist zwar hart, aber muss wohl sein.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 16. Januar 2011 um 19:02
    Zitat

    Original von Hitchcock
    Das ist doch völliger Quatsch! Was soll denn diese ganze KA-Phobie, die einige haben?

    Damals wie heute wollten einige Leute, die zum Teil langjährige Vereinsmitglieder waren, nur eines: Den Verein offener, transparenter und moderner gestalten.

    Friedrich Straethmanns, Olaf Köster und auch Alex Geilhaupt sind langjährige Fans unserer Arminia, schon seit Vor-Oberligazeiten! Meinen denn wirklich einige, die wollten den Verein zerstören? Distro hat einige Namen genannt, die für den Niedergang der letzten Jahre mit verantwortlich sind. Aber ganz sicher nicht diejenigen, die nun versuchen, den Verein zu erneuern!

    Entschuldigung, aber diese ständig wiederkehrende Anti-KA-Nummer ist absolut billig, peinlich - und nicht akzeptabel!

    "Den Verein offener, transparenter und moderner gestalten" - eine gute Idee. Das so zu machen, wie in den letzten Tagen - keine gute Idee.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 16. Januar 2011 um 11:32
    Zitat

    Original von Hitchcock
    Unterm Strich bleibt für mich der Beigeschmack, dass das ganze inszeniert worden ist. Ganz offensichtlich ist der durch die Satzungsänderung gestärkte Verwaltungsrat für einige in der Vereinsführung zu einem echten Problem geworden. Und ich muss Wertago recht gegeben. Die mediale Schlacht, die nun eröfnet wurde, erinnert auch mich sehr an die Vorgänge vom Sommer 2009.

    Leider ist der Verwaltungsrat (mehrheitlich) ein Problem - leider. Und diejenigen, die ihn verteidigen haben das Problem, die Fehler der eigenen Freunde nicht zu erkennen. Erst wird die Aktion des Verwaltungsrates als das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt bejubelt. In dem Moment, indem eine Welle der Kritik kommt, heißt es dann, das Ganze sei eine Inszenierung der bösen Gegenseite. So sind immer die anderen schuld, die "Maulwürfe", die gesteuerte Presse, die politischen Taktikfüchse.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 15. Januar 2011 um 16:00
    Zitat

    Original von Gönner

    Was ist unverantwortlich mit allen Verantwortlichen sprechen zu wollen?! Unverantwortlich ist es nur sowas an die Presse zu geben! BASTA!


    Nix Basta. Richtig ist es mit allen Verantwortlichen zu sprechen. Dafür gibt es Telefone. Falsch ist es, einen solchen Beschluss zu fassen und dann erst mit allen Verantwortlichen sprechen zu wollen.
    Hätte man zu Telefon gegriffen, stände nichts in der Zeitung. Der Beschluss bringt miese Presse und uns keinen Schritt weiter, es sei denn, man legt wert auf solch einen Paukenschlag, weil man es als Schritt zur Demontage des Präsidenten sieht. Nur so macht die Sache Sinn. Demontiert hat man sich freilich gleichzeitig selbst. Leute, durchweg relativ frisch im Amt, haben mit dieser Aktion bewiesen, dass sie die Falschen auf diesem Posten sind.
    Das finde ich sogar schade, weil ich Geilhaupt und Straetmanns bisher ganz vernünftig fand.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 15. Januar 2011 um 15:41
    Zitat

    Original von Palmö
    WENN es also einen Beschluss gab und WENN die Juristen aus diesem Forum recht haben, dürfte Brinkmann doch nicht länger der Präsident bleiben. Oder verstehe ich das falsch?

    Die erste Frage ist: Kann der VR Präsidiumsmitglieder abberufen. M.E. ja scheint aber umstritten zu sein. Brinkmann meint im Interview, das ginge nicht.
    Der VR hat die Auseinandersetzung in dieser Frage offenbar gescheut und das Präsidium oder den Präsidenten nicht förmlich abberufen.

    Tritt Brinkmann zurück, dann kann der VR einen neuen Präsidenten wählen. Daran glaubt der VR wahrscheinlich selbst nicht.

    Also Hängepartie. Und genau deshalb ist das Vorgehen des VR unverantwortlich.

    Ansonsten ein Blick in die Satzung: über jede Sitzung ist ein Protokoll zu fertigen und unverzüglich der Geschäftsstelle zuzuleiten. Die Beratungen des VR sind vertraulich. Ein Verstoß dagegen ist vereinsschädigendes Verhalten.
    Letzteres ist m.E. Quatsch. Denn Transparenz muss sein. Vielleicht nicht immer. In diesem Falle aber schon.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 15. Januar 2011 um 15:22
    Zitat

    Original von El Armino


    siese: Es wäre also verantwortlicher gewesen der augescheinlichen Handlungsunfähigkeit des Präsídiums weiter zuzuschauen und die Existenz es Vereins mit auf dem Gewissen zu haben??? Wenn die Existenz des Vereins plötlich doch nicht an eine Stadionsaugliederung geknüpft war, dann war dies dem VR scheinbar auch nicht mitgeteilt. Der VR war offensichtlich nicht über wichtige Dinge informiert. Wer hat hier also nicht verantwortungsvoll gehandelt? Mir ist ein ungeschickter aber inder Sache korrekt handelnder VR wichtiger als eine unverantwortungsvolles Präsidium....

    Das sind doch alles Spekulationen. In der Sache kann man ja wohl feststellen, dass weder Hinrichs noch der Verwaltungsrat (!) die Verschiebung der Mitgliederversammlung kritisiert haben, sondern einzig die Art und Weise, wie es dazu kam. Über was der Verwaltungsrat informiert und über was nicht, das kann er ja am besten selbst sagen. Ich gehe davon aus, dass mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden über die Verschiebung gesprochen wurde, allerdings nicht mit allen Verwaltungsratsmitgliedern. Die (2) fühlten sich dann übergangen. Das würde jedenfalls diese seltsamen Formulierungen in der Geilhaupterklärung nachvollziehbar machen, in der von "nicht ausreichender Information" die Rede ist.

    Und jetzt noch was für alle, die in Ohnmacht fallen wollen - alle anderen bitte nicht weiterlesen.


    Warum steht die Erklärung des Verwaltungsrats nicht auf der Homepage? Nun es ist nicht die Homepage des e.V. sondern der KGaA. Und der absolute Kracher ist der Eintrag bei der Denic, wo die Domains registriert sind:

    Zitat

    Domaininhaber
    Der Domaininhaber ist der Vertragspartner der DENIC und damit der an der Domain materiell Berechtigte.
    Domaininhaber: Roland Kentsch
    Organisation: DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA
    Adresse: Melanchthonstrasse 31a
    PLZ: 33615
    Ort: Bielefeld
    Land: DE

    Alles anzeigen

    Ich hatte Euch gewarnt.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 15. Januar 2011 um 12:17
    Zitat

    Original von Transferred76

    Warum ?? Wenn der VR, in diesem Fall A.Geilhaupt als Vorsitzender, diese Mitteilung nicht pressewirksam publiziert hat bzw. weitergeleitet hat sondern durch Brinkmann und Konsorten instrumentalisiert wurde, sollten sich gewisse Leute mal bei Geilhaupt entschuldigen. Der VR hat sich mal rein gar nix zu Schulden kommen lassen oder gibt es konkrete Anhaltspunkte für die Inkompetenz im VR ??

    Wie naiv kann man sein? Wer SO einen Beschluss fasst, ihn zu Papier bringt und dann per mail verschickt, der muss damit rechnen, dass er an die Presse kommt. Es ist auch richtig, dass ein solcher Beschluss an die Presse kommt. Denn über Beschlüsse von dieser Tragweite müssen die Öffentlichkeit und die Mitglieder informiert werden. Der Fehler war, einen solchen Beschluss zu fassen und danach das Gespräch zu suchen.

    Die Begründung "Lizenz in Gefahr" gilt schon seit einigen Monaten.

    Die Begründung:

    Zitat

    Die aus unserer Sicht zwingend erforderliche Gründung einer Stadiongesellschaft ist ein weiteres Mal verschoben worden, ohne dass wir über die tatsächlichen Hintergründe der Verschiebung der Mitgliederversammlung unterrichtet, bzw. ausreichend involviert wurden.

    lässt nun alles offen. Fühlt man sich nicht unterrichtet, oder nur "nicht ausreichend" unterrichtet? Fühlt man sich nicht einbezogen oder "nicht ausreichend einbezogen"?

    Die nebulösen Worte lassen nur den Schluss zu, dass der Verwaltungsrat durchaus einbezogen und unterrichtet wurde, aber ihm das nicht "ausreichend" erschien. Zudem wird ja gar nicht die Verschiebung der Mitgliederversammlung kritisiert, sondern die Art und Weise, wie es dazu kam. Und deshalb dieser Paukenschlag?

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 15. Januar 2011 um 11:49
    Zitat

    Original von almöi
    Hier mal ein paar Gedanken nach morgendlichem Studium aller Posts und Onlinepresse.

    Wenn man die NW-online so liest, dann kann man feststellen, dass sie die Genossen, right or wrong, nie im Regen stehen lassen. Besser wird diese Zeitung dadurch nicht.

    Brinkmanns Pressearbeit für seine eigene Person ist auf jeden Fall sehr gut. Würde er seine Fähigkeiten jedoch für den Verein einsetzen, dann bräuchte er seine Energie nicht für sich selber verpulvern.

    Der eigentliche Skandal ist das unendliche Verzögern lebenswichtiger Entscheidungen in Bezug auf die Stadionausgliederung. Darauf hat außer Herrn Lauritzen der VR satzungsgemäß reagiert, um weiteren Schaden zu abzuwenden.

    Wann, wenn icht jetzt im Zusammenhang mit der unbegründeten Verlegung der a.o.Hauptversammlung sollte der VR einschreiten?


    Nimm man die Stellungnahme von Hinrichs dann scheint es doch tatsächlich Gründe gegeben zu haben, die MV zu verschieben. Ich kenne diese Gründe nicht. Aber es scheint doch wohl so zu sein, dass die öffentliche Erörterung dieser Gründe schädlich für Arminia wäre. So schädlich, dass sie auch von der Verwaltungsratsmehrheit nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden.

    Die Verwaltungsratsmehrheit kritisiert ja gar nicht die Verschiebung der MV, sondern dass das ohne Abstimmung mit dem Verwaltungsrat erfolgt ist.

    Zitat

    Original von almöi
    Auch hier im Forum zeigt das Sperrfeuergetöse der von alten Strukturen beherrschten Gremien offensichtlich mehr und mehr Wirkung. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Botschaft des VR´s an die Gremien, bitte die entstandene schwierige Lage mit ihnen gemeinsam zu erörtern (Aufforderung zur Zusammenarbeit) hier völlig untergeht? Der Polizist wird von vielen als Täter abgestempelt und den Dieb lässt man laufen. Das ist wirklich grotesk.

    Das ist doch eine naive Interpretation des Vorgehens der Drei aus dem Verwaltungsrat: Ginge es nur um Gespräche, dann verschickt man keine mails, sondern greift zum Telefon und sorgt dafür, dass die Gespräche stattfinden. Hier ging es um die Dokumentation des Misstrauens gegenüber dem Präsidenten. Per mail wurde ganz klar die Vertrauensfrage gestellt. Und dann ist es doch logisch, dass sowas nicht geheim bleibt. Wer solche mails verschickt, der nimmt in Kauf, dass sie verbreitet werden. Da kann es auf einen Maulwurf gar nicht mehr ankommen.

    Zitat

    Original von almöi
    Ohne Brinkmanns Dauerversagen gäbe es diese Situation nicht.

    Mag sein, mag nicht sein. Fakt ist doch wohl auch, dass einige von Anfang an Brinkmann nicht wollten.

    Zitat

    Original von almöi
    Die neue Satzung schafft in der Praxis neue Fürstentümer im Verein. Kommunikation wird erschwert, anstatt erleichtert.

    Die Satzung ist eigentlich nicht das Problem, sondern der Umgang mit der Satzung. Die einen hatten sich gedacht, was schert uns der neue Verwaltungsrat, wir wählen das Präsidium mit dem alten. Also war ihnen der neue Verwaltungsrat egal, der so zum "Hauptquartier" der KA wurde. Von dort aus wird jetzt die Machtfrage gestellt, was von der Gegenseite völlig unterschätzt wurde. Deshalb wird jetzt alles in Stellung gebracht, um die drei Verwaltungsratsmitglieder daran zu hindern, von ihren satzungsmäßigen Möglichkeiten Gebrauch zu machen - das Präsidium abzuberufen und ein neues Präsidium zu installieren. Umgekehrt dürften wohl kaum alle, die diesen Verwaltungsrat gewählt haben, geahnt haben , dass die Gewählten ihr Mandat für solch einen Machtkampf nutzen würden.

    Das Problem ist also nicht die neue Satzung, sondern dass sie von Vielen gar nicht ernst genommen wurde.

    Zitat

    Original von almöi
    Wenn Herr Brinkmann sich nun über einen Antrag von Laufer freut, den Präsidienten demnächst wieder direkt zu wählen, dann ist das wirklich der größte Lacher. Bei einer offenen Wahl des Präsidenten und einem Gegenkandidaten kann ihm noch nicht einmal die Neue Westfäkische helfen.

    Eine Rückkehr zur alten Satzung wäre in der Tat ein Witz. Richtig ist aber, dass die Mitglieder endlich das Wort haben müssen in dieser Angelegenheit. Und das geht nur, indem der Verwaltungsrat gegenüber der Mitgliedschaft die Vertrauensfrage stellt. Bekommt er die Rückendeckung der Mitglieder, dann herrscht Klarheit, bekommt er sie nicht, dann eben auch.

    Zitat

    Original von almöi
    Das Spiel gegen den FSV morgen ist absolut wichtig, aber nur ein kleines Mosaiksteinchen im Vergleich zu dem Entscheidungsstau und dem Berg von nicht gelösten Problemen, den dieser Verein vor sich her schiebt. Irgendwann gehen die Zeitfenster zu und es gibt keine Chance mehr, negative Entscheidungen zu revidieren.

    Es ist richtig, dass A. Geilhaupt in diesem Getöse erst mal keinen Kommentar abgibt. Erst wenn der mediale Pulverdampf sich verzogen hat und alle Beteiligten wieder klar denken und die ersten Reflexe überwunden sind, ist der richtige Zeitpunkt.

    Sollte Geihaupt oder einer seiner Kollegen selbst die Sache zur Presse getragen haben, dann ist ihnen natürlich nicht zu helfen.

    Ich meine nicht, dass es hilfreich ist, wenn man keinen Kommentar abgibt. Wie kann man der Meinung sein, dass der Präsident des Vereins vom Verwaltungsrat abgesetzt werden muss, diese Meinung als Beschluss fassen, diesen Beschluss per mail verschicken und dann meinen, dass man das weder gegenüber der Öffentlichkeit, noch gegenüber den Mitgliedern begründen muss.

    Am Ende dieser Sache steht für mich fest, dass KEINER der derzeitigen Akteure, also weder der Präsident noch die drei vom Verwaltungsrat eine Zukunft an der Spitze von Arminia haben können. Der Präsident nicht, weil die Demontage gelungen ist, die drei aus dem Verwaltungsrat nicht, weil sie gezeigt haben, dass sie mit ihrem Amt nicht verantwortlich umgehen können.

    Eine alte Weisheit lautet, du erkennst eine Person, wenn du ihr etwas Macht gibst. Bei unserem Verwaltungsrat dauerte das bloß knappe vier Monate.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 23:52

    Also: Ausgangspunkt der Aktion des Verwaltungsrats war, dass das Präsidium ohne den Verwaltungsrat eine Mitgliederversammkung abgesagt hat.Dann wäre es doch konsequent, eine Mitgliederversammlung durchzuführen. Und auf der kann zu der gegenwärtigen Krise nicht geschwiegen werden. Sondern das wichtigste Gremium sollte sich entweder die Rückendeckung der Mitglieder holen oder abtreten, wenn die Mitglieder diesen Kurs ablehnen.
    Oder aber man einigt sich auf einen Modus vivendi bis zum Sommer. In diesem Fall nimmt den Verwaltungsrat allerdings niemand mehr ernst.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 23:18

    Vor dieser Nummer hätte ich Straetmanns und Geilhaupt ohne weiteres gewählt. Ich kenne sie zwar nicht, aber ich hätte ihnen vertraut. Und auch wenn Straetmanns bei den "Linken" ist, was nicht meine Firma ist, ich hätte ihn gewählt. Aber nach so einer Aktion? Mal schauen, welche Alternativen es gibt. Diesem Verwaltungsrat ist anfangs etwas trickreich aber letztlich übel mitgespielt worden, als das Präsidium noch vom alten Verwaltungsrat bestimmt wurde. Da war es perdu mit der wichtigsten Funktion des Verwatungsrats, der Wahl des Präsidiums. Jetzt folgt, gekränkt?, die Quittung mit dem Misstrauensvotum - mit verheerenden Folgen für den Verein.

    Die Folgen sind in jedem Falle schlimm: entweder den Verwaltungsrat nimmt niemand ernst - das einzige von den Mitgliedern gewählte Gremium, Oder der Verwaltungsrat treibt die Sache auf die Spitze und setzt ohne Mitgliederversammlung das Präsidium ab,

    Also; Mitgliederversammlung jetzt - Neuwahl des Verwaltungsrats!

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 22:42

    Bei der Liste der Machenschaften des Präsidiums fehlt noch die "unbedeutende" Frage der Lizenzerteilung.
    Aber ich will hier das Präsidium gar nicht verteidigen. Ein Manko ist zweifelos die Außendarstellung. Aber wie sieht die heute bei der Mehrheit des Verwaltungsrats aus:
    Radio Bielefeld:

    Zitat

    Verwaltungsratsmitglied Thomas Lauritzen hat im Radio Bielefeld Gespräch allerdings gesagt, dass es aus seiner Sicht zu keinem Beschluss gekommen ist.


    Wer so vorgeht, wie die Mehrheit des Verwaltungsrats, der ist sicher nicht Experte in Sachen Außendarstellung.

    Klar ist, der Verwaltungsrat kann, wie Hitchcock richtig dargestellt hat, das Präsidium absetzen. Das scheint man dort auch juristisch ja schon geprüft zu haben. Genau das ist an sich die zwingende Konsequenz des Mißtrauensvotums. Ich bezweifele, dass die drei Vorstandsmitglieder das durchziehen, weil sie wissen, was das für die Zukuft von Arminia bedeutet. Alternativ bleibt nur: abwarten bis zum Sommer. Auch diese Situation wäre grotesk: Ein Präsidium, das nicht mehr das Vertrauen des Verwaltungsrats genießt, soll den Verein durch die schwerste Situation seit langem führen.Lösen kann man diese untragbare Situation nur dadurch, dass der Verwaltungsrat gegenüber der Mitgliedschaft die Vertrauensfrage stellt indem er zurücktritt und sich meinetwegen zur Wiederwahl stellt. Dann entscheiden die Mitglieder und das ist ja das, was auch die kritischen Arminen wollen.

    So ist die Alternative einfach und klar: die Mitglieder entscheiden über die Zukunft des Vereins oder die drei Verwaltungsratsmitglieder.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 21:31

    Das Rätselraten gäbe es wohl nicht, wenn man nicht lesen müßte:

    Zitat

    NW Hieß es zunächst, dass die Entscheidung einstimmig getroffen worden sei, gab es am Nachmittag von Mitgliedern des Verwaltungsrates widersprüchliche Stellungnahmen.

    und

    Zitat

    WB Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Alexander Geilhaupt, wollte sich zunächst nicht öffentlich äußern.

    Man kann sicher die Außendarstellung des Präsidenten kritisieren. Man kann aber auch die Außendarstellung des Verwaltungsrats kritisieren - gerade dann wenn man solch eine Bombe platziert. Ich habe den Eindruck, dass am Ende nur Verletze das Schlachtfeld verlassen und ein Dritter von alledem profitiert.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 21:22

    Man sollte doch noch in der Lage sein, zu erkennen, dass man kein Freund des Präsidenten sein muss um das in der Geschichte des Vereins einmalige Vorgehen der Verwaltungsratsmehrheit zu kritisieren. Es ist ziemlich billig, mit dem Hinweis auf Brinkmann den Verwaltungsrat gegen Kritik zu immunisieren. Wir Mitglieder haben Anspruch auf einen guten Präsidenten UND einen guten Verwaltungsrat.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 20:38

    Es wäre für alle und damit auch Arminia gut, wenn alle aus den Schützengräben kommen und Argumente nüchtern prüfen.

    Fast alle erkennen: "der Zeitpunkt" ist falsch. Konsequenz für die Anhänger des Verwaltungsrats/Mehrheitsfraktion : da die Mehrheit des Verwaltungsrates nichts falsch macht, lag es an einem Maulwurf. Die anderen sind schuld. Man sollte sich vielleicht mal fragen, ob es schlau ist, im Verwaltungsrat einen solchen Beschluss zu fassen und zu glauben, er bleibt geheim. Wenn man sowas nicht veröffentlichen will, warum beschließt man sowas. Der Verwaltungsrat besteht aus vier Leuten. Die können Beschlüsse jederzeit treffen. Außerdem hat exakt das, was aus dem Verwaltungsrat jetzt bekannt wurde, Hitchcock hier bereits vor der Veröffentlichung vorgeschlagen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Ferner: hier geht es um eine Weichenstellung für Arminia. Darüber müssen die Mitglieder entscheiden. Den Weg kann nur der Verwaltungsrat durch einen Rücktritt eröffnen. Denn die Mitglieder entscheiden nicht über das Präsidium, sondern über den Verwaltungsrat.

    Arminia ist heute mehr denn je auf Hilfe von außen angewiesen. Wie muss das jetzt auf Leute wirken, die sich mit den Internas nicht beschäftigen.

    Schließlich: ich möchte gern von dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats wissen, ob es vor der Beschlussfassung über die Verschiebung der Mitgliederversammlung darüber ein Gespräch mit dem Präsidium gegeben hat. Der von der NW verbreiten Erklärung kann man entnehmen, dass der Verwaltungsrat sich darüber beschwert, dass er nicht "als Verwaltungsrat" eingebunden wurde. Das bedeutet ja nicht, dass der Vorsitzende des Verwaltungsrat nicht informiert worden wäre.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 18:01
    Zitat

    Original von Wertago

    Kann er ersteres denn nach der Satzung, wenn el Präsidente einmal installiert ist? M.E. Nein.

    Klar, denn er bestellt ja auch das Präsidium. Da es keine Regelung gibt, wer den Präsidenten absetzen kann, eine Abwahl aber möglich sein muss, bleibt nur die Möglichkeit das Präsidium von dem abwählen zu lassen, der es gewählt hat ("actus contrarius"). Alle Macht liegt also bei diesen vier Figuren, was mich angesichts des heutigen Chaos erschaudern läßt. Denn Steigerungen sind ja möglich.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 17:56
    Zitat

    Original von Tenshin

    Lass mich raten, du hast sicher immer Schwick und Kentsch bestätigt auf den JHV's? :D

    Niemals hab ich das gemacht. Ich war froh, das Kentsch endlich weg war. Unvergessen seine Worte an TvH, er solle doch erst mal seinen Trainerschein machen. Aber die Zeiten von Kentsch sind vorbei. Und Dummheiten muss man auch bei Leuten kritisieren dürfen, die einem eigentlich sympathisch sind.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 17:46
    Zitat

    Original von Wertago

    So exakt, aussagekräftig und fundiert wie zuletzt immer - ASC, ick hör`Dir trapsen.

    Hätte der VR jetzt schon damit raus wollen, hätte er es offiziell getan - und nicht mit Andeutungen in der NW.

    Ich denke, Freund HINDRICHS hat über Lauritzen seine Hände im Spiel - der Ablauf ist zu eindeutig.

    Du meinst also, es sei denkbar, dass der Verwaltungsrat von Armina den Beschluss faßt, dass er dem Präsidenten das Vertrauen entzieht und dann diesen Beschluss geheim hält. Wir leben im Zeitalter der Faxe! Sollte der Verwaltungsrat das wirklich so gewollt haben, dann wäre er sowas von blöd, dass man ihn erst recht absetzen muss. Soviel Dummheit traue ich da keinem zu. So blöd, wie sie es gemacht haben, so blöd war es gemeint.

    Entweder der Verwaltungsrat macht (Sarg-)Nägel mit Köpfen und wählt wen auch immer zum neuen Präsidenten, oder er tritt zurück, gibt den Mitgliedern das Wort und wir sehen weiter.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 17:29
    Zitat

    Original von Exteraner
    Entweder Brinkmann ist jetzt weg oder der Verwaltungsrat müsste zurücktreten. Denn an eine Zusammenarbeit glaubt wohl niemand mehr.

    Stimmt.
    Im Grunde stehen wir hier entweder vor einem Putsch der Verwaltungsratsmehrheit, indem der Verwaltungsrat einfach einen neuen Präsidenten wählt und dadurch den Präsidenten absetzt. Das ist die eine Konsequenz des Vorgehens des Verwaltungsrates. Die können dann endlich Hern Obermann installieren. Für Armina wäre das im Hinblick auf die Sponsoren und das Vertrauen in den Verein der GAU.
    Oder der Verwaltungsrat tritt zurück.
    Dann können die sich entweder das Votum der Mitglieder für diesen Kamikaze Kurs holen oder nach Hause gehen.

    Angesichts der Umbesetzungen im Verwaltungsrat seit der letzten MV wäre die zweite Variante letztlich die demokratischste Lösung. Und auf dieser MV kann dann ja auch über das Stadion diskutiert werden.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 17:11
    Zitat

    Original von Wertago

    Deine Meinung in Ehren - aber die Mehrheit will, dass er bleibt. Endlich mal eine Reaktion - und keine Lethargie des Kaninchens vor der Schlange.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Das können wir ja abstimmen lassen. Wenn der Verwaltungsrat etwas Mumm in den Knochen hätte, dann würde er jetzt selbst zurücktreten, damit wieder die Mitglieder das Wort haben.

    Jedenfalls ist mein Vertrauen in den Verwaltungsrat im Keller. Anfangs fand ich es gar nicht schlecht, wenn jemand aus diesem Forum drin ist, wenn auch ein paar kritische Armine beteiligt sind. Aber eine solche Vorgehensweise, die das Ansehen des Vereins in einer Weise schädigt, dass dagegen die beste Marketingagentur der Welt nicht mehr ankommt, das sollte man doch einfach zur Abstimmung der Mitglieder stellen. Dann können alle neu gewählt werden. Immerhin ist der Verwaltungsrat das einzige Gremium, das von den Mitgliedern gewählt wird.

    Bei Lichte betrachtet ist das der Treppenwitz der Satzungsänderung: aus Angst vor dem Chaos einer Mitgliederversammlung hat man jetzt das Chaos im Verwaltungsrat.

  • Der nächste Präsident

    • siese
    • 14. Januar 2011 um 16:31

    Ich halte diese Vorgehensweise des Verwaltungsrates für total daneben. Wegen einer nicht durchgeführten Mtgliederversammlung den Rücktritt des Präsidenten zu fordern? Irre. Und zwar völlig unabhängig davon, was man von dem Präsidium hält.

    So etwas macht man nicht und erst recht nicht in unserer Situation. Außerhalb des Vereins versteht das niemand und ich kann nur hoffen, dass der Verwaltungsrat auch intern die entsprechende Antwort erhält.

    Offenbar meinen einige, dass es dem Verein wieder so gut geht, dass man wieder wieder an die legendäre Mitgliederversammlung anknüpfen kann. Arminia erscheint als Chaostruppe. Die Skepsis von Sponsoren ist nachvollziehbar. Denn wer will denn, dass mit einer solchen Chaostruppe der Name der eigenen Firma verbunden wird? Schalke 04 war früher die Skandalnudel des deutschen Fussballs. Wir sind auf dem Weg zu Arminia 05.

    Das ist absolut unverantwortlich. Ich will dass der Verwaltungsrat zurücktritt!

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