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  3. siese

Beiträge von siese

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 3. Februar 2011 um 20:55
    Zitat

    Original von almöi
    @ Siese.

    Na ja, also unberechtigt finde ich den Artikel nicht. Er bezieht sich mit dem Geld beisammenhalten in meinem Verständnis auch auf den Status Quo zur Winterpause und nicht seit 1tem Tag CZ. Aber insgesamt liest man außer bei uns hier natürlich nicht gerne solche Töne über Arminia.

    Bin mir aber sicher, dass ein solcher Artikel ganz anders geschrieben worden wäre, wenn wir in der Rückrunde stat1 sagen wir mal 5 Punkte gegen diese Gegner geholt hätten.

    Und da sind wir beim Punkt. Ewald braucht jetzt dringend einen Erfolgsnachweis, sonst richtet sich am Schluss alle Häme und Fanwut gegen ihn und das will ich mir gar nicht vorstellen.

    Bei den letzten beiden Punkten bin ich Deiner Meinung. Klar braucht Ewald den Erfolg - eigentlich wir alle. Einen besseren als Ewald werden wir so schnell nicht finden. Auch wenn es nicht klappt mit dem Klassenerhalt, ich fände es super, wenn man mit ihm dann in der 3. Liga einen Neuanfang starten könnte.

    Einer der traurigsten Nebeneffekte des Abstiegs in die 2.Liga scheint mir zu sein, dass beim Kicker jetzt nicht mehr Redakteure vom Kicker schreiben, sondern wir einen Aufguß der Lokalpresse lesen müssen. Wirkliche Neuigkeiten gibt es deshalb im kicker kaum noch - leider.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 3. Februar 2011 um 18:21
    Zitat

    Original von almöi
    Im Kicker steht ein Bericht zu Arminia. Der Grundtenor ist sehr skeptisch. Überschrift: Der Harakiri Kurs.

    http://www.kicker.de/news/fussball/…akiri-Kurs.html

    Schnitzel wird mit der Aussage zitiert, dass man sich zu 100 Prozent auf die 2te Liga konzentriert und zu 80% auf die 3te.

    Ich frage mich, was der nimmt, um auf 180% zu kommen.

    Schon die Überschrift des kicker-Artikels ist ziemlich bescheuert. Der Autor stellt die Frage: "Hätte man dieses Geld nicht lieber auf die hohe Kante legen sollen, um im Sommer eine schlagkräftige Drittliga-Mannschaft zusammenzustellen?" Konsequent zu Ende gedacht also: mit CZ ohne Verstärkungen die Saison zu Ende spielen. Eine grauenhafte Vorstellung. So schmerzunempfindlich wie ein japanischer Samurai ist hier wohl niemand, als das man das weiter ertragen hätte.

    An diesem Artikel nervt mich die unglaubliche Negativ-Tendenz in der Berichterstattung über Arminia, die es scheinbar überall gibt. Klar läuft's sportlich schlecht, aber man muss doch nicht alles nur negativ sehen. Ein Musterbeispiel, wie eine gute Nachricht zu einer schlechten Nachricht gedreht wird, ist dieser Artikel:
    Wenn es stimmt, was in dem Artikel steht, dann ist das finanziell ein unglaublicher Kraftakt, der zeigt, welch große Unterstützung Arminia erfährt. Andere Vereine wie Aue haben aufs Jahr gesehen einen Etat, der nicht viel größer ist als das, was Arminia allein in der Rückrunde ausgibt um das Unmögliche möglich zu machen. Aber das wird nicht positiv gewürdigt, sondern als Harakiri abgetan - während bei Aue die deutlich bescheidenere Unterstützung durch deren örtliche Sponsoren über den lila Klee gelobt wird.

    Der tolle Einsatz im Überlebenskampf wird zum Gegenteil, zum rituellen Selbstmord runtergeschrieben.

  • Ex-Armine Morike Sako

    • siese
    • 3. Februar 2011 um 07:48

    Morike Sako als IV:
    NW

    Zitat

    Außer Profi-Stammspieler Demme und mit Abstrichen Sako konnte gegen Köln keiner der vermeintlichen Verstärkungen überzeugen. (...) Eine Bereicherung für die U23 sei auf jeden Fall Morike Sako gewesen, so der Arminia-Coach. Dem 2,02 Meter großen Franzosen hat der Auftritt auch sichtlich Spaß gemacht - vom Ergebnis mal abgesehen. "Das Resultat ist sehr enttäuschend", sagte Sako. "Aber ich will spielen und habe kein Problem damit, dies in der Zweiten zu machen." Und die Rolle als Verteidiger? "Das ist für mich normal", so der Wunschstürmer von Ex-Profitrainer Christian Ziege. In England (unter anderem in der Bielefelder Partnerstadt Rochdale) habe er immer defensiv gespielt. Erst beim FC St. Pauli (2007 bis 2010) sei er zum Mittelstürmer geworden, so Sako.

  • Ex-Armine Erwin Skela

    • siese
    • 2. Februar 2011 um 00:19

    Ich vermute mal eher: da sieht man, dass auch ein Spieler wie Skela Geld brauchen kann. Dazu passt folgende Meldung:

    Zitat

    Nach VdV-Informationen hat nur jeder Zehnte aller deutschen Profis nach der sportlichen Karriere finanziell ausgesorgt

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 1. Februar 2011 um 23:01
    Zitat

    Original von jögi

    Der Präsident wird dann vermutlich Ralf Weber heißen, der aber vermutlich nur ein Schattenmanns seines Vaters darstellen würde. Ob man sich dann irgendwann nach einem anderen Präsidenten sehnen wird, wird interessant sein zu beobachten. Denn in manchen Bereichen (Transparenz, Mitnehmen der Mitglieder bei Entscheidungen z.B.) könnte ich mir vorstellen, dass sich nicht so viel ändern würde.

    Es ist ja ohnehin etwas grotesk, wenn der Ruf nach Demokratie, Transparenz und Mitbestimmung ausgerechnet Leuten gilt, die ihre Unternehmungen - wie bei Privateigentümern nun einmal üblich - nach ziemlich anderen Prinzipien führen. Es ist müßig darüber zu diskutieren. Am Ende regiert, wer zahlt. Und wir können froh sein, wenn das jemand macht.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 1. Februar 2011 um 18:50

    Nix gegen eine kritische Presse, wir sind ja schließlich nicht in Tunesien. Allerdings finde ich es etwas ärgerlich, wenn nahezu alles, was es bei Arminia gibt gleich skandalisiert wird. Dass Arminia wenig Geld hat war schon vorher allen klar, dass die Neuverpflichtungen und die Verpflichtung von Ewald Lienen extern finanziert wurde, auch das war bekannt. Dass die Einnahmen geringer waren als kalkuliert, ist auch klar.

    Wenn in dieser Situation Unternehmen hinter Arminia stehen und mit Blick auf die Zukunft weiter in Arminia investieren, dann kann man das auch feiern und positiv verkaufen. Statt dessen macht man eine Schmuddel Geschichte um Punktabzüge draus (WB,NW) und gießt noch etwas Öl ins erloschene Feuer (NW).

    Informationswert nahe null, wenn nicht - da Falschmeldung - sogar darunter. Der Imageschaden für den Verein, man könnte auch sagen für unseren Verein, ist dafür umso größer.

    Darüber sollte man sich auch mal ein Viertelstündchen aufregen (und kann danach wieder den üblichen Leidenschaften: Präsident muss weg!, Schnitzel muss weg!, KA- müssen weg! Pressesprecher muss weg!, Verwaltungsrat muss weg! Depressionen sind da! - nachgehen.)

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 1. Februar 2011 um 13:04
    Zitat

    Arminia Bielefelds Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier hat am Dienstagmorgen bestätigt, dass der Fußball-Zweitligist in der Winterpause nur knapp einen Punktabzug vermeiden konnte. Damit erscheinen die Querelen in der Führungsriege des Klubs in einem neuen Licht: Während Präsident Wolfgang Brinkmann nach NW-Informationen vor Wochen in Einzelgesprächen mit Sponsoren über die Rettung des Klubs verhandelte, formulierte der Verwaltungsrat ein Misstrauensvotum gegen den Klubchef.


    nw-news.de

  • Kader 2010/2011

    • siese
    • 31. Januar 2011 um 12:02
    Zitat

    Original von Transferred76

    Ein nie enden wollender Kreislauf, der uns seit dem Abgang von TvH verfolgt. Das haben wir x-mal durchgekaut und immer wieder auf diesen Tatbestand hingewiesen, mit der Folge, dass weitere Billiglösungen, Ja-Sager Typen oder Experimente verpflichtet wurden.
    Zudem die von mir mehrfach bemängelte Zusammensetzung der diversen Vereinsgremien inkl. des Aufsichtsrates. Da sitzen zwar alles promovierte Wirtschaftsexperten, die alle ein BWL-Studium vorweisen können, aber nicht in der Lage sind den Ball dreimal hochzuhalten oder selbst Fußball spielen oder gespielt haben. Wie sagte es TvH noch,

    Absolut wahre Worte. Mit dem Abgang von TvH fing es an. Und rückblickend muss man sich sogar eingestehen, dass es danach schrittweise weiter bergab ging. Selbst ein Reinhard Saftig hatte mehr know how als Detlef Dammeiner, der wiederum im Vergleich mit Ziege glänzend dasteht. Als Optimist sage ich mir allerdings, dass mit Ewald Lienen dieser Abwärtstrend gestoppt ist und es wieder bergauf geht.

    Beim Kader 2010/2011 habe ich inzwischen ein echtes Problem, mich dauernd an die neuen Spieler zu gewöhnen. Erst der totale Umbruch im Sommer, dann der nächste Umbruch im Winter. In der ersten Halbzeit sah man von Nord her ausgerechnet mit Mijatovic einen Spieler, den man kannte, der allerdings zur Gegenmanschaft gehörte. Alle Arminen, die mal Richtung Herta Tor kamen - das war ja eher selten der Fall - waren irgendwie unbekannt. Und der nächste Umbruch steht mit einiger Wahrscheinlichkeit im Sommer bevor, wenn es dann kein völiger Abruch wird. Dann werden wohl die letzten "alten Bekannten" wie Schuler, Eilhoff Bollmann etc gehen.

  • Arminia im TV

    • siese
    • 31. Januar 2011 um 00:21
    Zitat

    Original von ArminenStolz
    Bei Arnd Zeigler sind wir nachher wohl eins der Themen. Bin mir aber nicht sicher, ob es sich dafür lohnt wach zu bleiben ...

    Es ging um ein Plakat mit schwarz blauem Busen und dem Spruch "Arminia lass uns nicht hängen". War ganz witzig.

  • Ex-Chefcoach Ewald Lienen

    • siese
    • 30. Januar 2011 um 20:28

    Die Aufstellung war ein Fehler. Hinterher ist man immer schlauer. Aber Ewald hat - und das macht nicht jeder - diese Fehler auch sofort eingeräumt:

    Zitat

    Christian Müller hat dem Spiel gut getan und ihm mehr Struktur verliehen. Aus taktischen Gründen habe ich ihn zunächst draußengelassen. Im Nachhinein war das wohl keine glückliche Entscheidung.


    Schlimm war das nicht, denn gegen Hertha war ohnehin wenig drin.

  • Kader 2010/2011

    • siese
    • 30. Januar 2011 um 19:25

    Ich verstehe nicht, was die Aufregung soll. Es geht doch im Moment allein darum, zumindest den Anschein aufrecht zu erhalten, dass hier noch etwas geht. 20 000 Zuschauer gegen Hertha, das war ja ein Potemkinsches Dorf, 8000 Karten wurden quasi verschenkt, 2000 waren Hertha Fans macht 10 000 Karten, davon mehr als die Hälfte Dauerkarten. Wenn man ganz "realistisch" vorgeht, dann hätte man ein nicht mal zur Hälfte gefülltes Stadion gehabt.

    Genauso ist das mit den Transfers - mal abgesehen davon, dass manche Ankündigung der Bild hier die Erwartungen ohnehin etwas zu hoch geschraubt hat. Auch hier wird die Zukunft vielleicht etwas besser gemalt, als sie ist.

    Und das ist völlig richtig. Denn nur so kann man wenigstens die Basis dafür legen, dass dann doch noch irgendwas geht.

    Man stelle sich vor, Arminia präsentierte sich in der Öffentlichkeit so, wie einige hier, vielleicht realistisch, den Verein sehen. Ein Großteil des möglichen Publikums, ein Großteil der möglichen Sponsoren, ein Großteil der möglichen Unterstützung aus Politik und Wirtschaft würde doch schreiend weglaufen. Wie soll man andere motivieren hier zu investieren - und sei es nur, wenn Schulden nicht getilgt werden müssen - wenn man sich als Pleitetruppe präsentiert.

    Deshalb ist es ganz richtig, derzeit alles etwas positiver darzustellen, als es wirklich ist.

    Natürlich kann so was nicht ewig gehen. In Ingolstadt muss die Rakete endlich zünden.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 30. Januar 2011 um 10:54
    Zitat

    Original von almgänger 72
    Im Gegensatz zur hoch verschuldeten Stadt Bielefeld ist der Haushalt der Stadt Düsseldorf schuldenfrei! Da kann man folglich auch ein bißchen großzügiger mit Geld und den Vereinen umgehen. In BI. muß der Stadtrat natürlich Zuwendungen z. B. an Arminia immer abwägen zur Schließung von sozialen Einrichtungen. Das muß man fairerweise sagen und dies ist sicher manchmal eine schwierige Frage.

    Aus meiner Sicht ist Arminia eine der wichtigsten sozialen Einrichtungen der Stadt. "Soziale Einrichtungen", das sind nicht nur Warmbadetage für Senioren und Musikschulen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 29. Januar 2011 um 13:08
    Zitat

    Original von distro


    ... und dabei haben sich Vesper und Lütkemeier doch damals bei ihren grünen Parteifreunden so mächtig für den Verein eingesetzt.

    Das muss man sich mal vorstellen, die beiden regionalen Aushängeschilder der Partei kämpfen wie die Löwen für Arminia und werden von den Fraktionskolleginnen und -kollegen im Stich gelassen.

    Da sind doch sicherlich nicht nur politische, sondern auch private Freundschaften in die Brüche gegangen?!

    Da fehlen mir die Kenntnisse über die internen Verhältnisse der Bielefelder Freunde. Allerdings halten sich da vermutliche andere für die "Aushängeschilder". Alle anderen Anmerkungen spare ich mir, weil ich mir als Realpolitiker sage, dass ein gewisses Maß an diplomatischer Zurückhaltung angebracht ist, wenn der eigene Verein auf eine Unterstützung angewiesen ist. Allerdings geht mir eine gewisse Ignoranz schon gewaltig auf den Vollkornkeks.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 28. Januar 2011 um 11:32
    Zitat

    Original von almgänger 72
    Wie die NW schreibt wird die Stundung der Arminia Schulden erst im Februar im Rat der Stadt entschieden. OB Clausen mit SPD befürwortet die Stundung, aber was machen die anderen schwarz-gelb-grünen Ratsmitglieder? Werden Sie zustimmen oder wird es ein ähnliches politisches Ränkespiel wie im letzten Sommer? Schönen Gruß vom Murmeltier.... . Schnitzmeier meint, eigentlich ist Februar zu spät...
    Aber das war ja irgendwie klar .. es geht irgendwie immer so weiter. Keine Ruhe in Sicht.

    Wenn man die Diskussionen im letzten Jahr noch nicht ganz vergessen hat, dann ist es alles andere als sicher, dass die Stadt das Geld stundet:

    - da gibt es eine ziemlich unerträgliche Ignoranz gegenüber Arminia bei den Bielefelder Grünen und der Linken

    - da gibt es bei allen, die Arminia eine Unterstützung verweigert haben, CDU Grüne Linke, das Gefühl alles richtig gemacht zu haben ("seht, wir haben kein Geld gegeben und der Verein ist trotzdem nicht am Ende")

    - da gibt es bei CDU und Grünen erhebliche Aversionen gegen den Präsidenten, weil man aus dessen Zeit als Politiker mit ihm noch offene Rechnungen hat.

    Was hat sich seither an dieser Haltung dieser Politiker geändert? Wenig zum Guten. Und auch die Turbulenzen der letzten Tage dürften daran wenig verbessert haben.

    Das Angewiesensein auf Sponsoren mag übel sein, auf die Politik angewiesen zu sein ist, in Bielefeld jedenfalls, noch übler.

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 27. Januar 2011 um 20:10
    Zitat

    Original von Exteraner

    Die aber nur von den richtigen Leuten getroffen werden können.

    Das stimmt leider nicht. Weder treffen die falschen Leute immer falsche Entscheidungen, noch die richtigen Leute immer die richtigen. Deshalb erkennt man die richtigen Leute auch so schlecht.

  • Kader 2010/2011

    • siese
    • 27. Januar 2011 um 11:15

    Geradezu dreist ist es natürlich, wenn sich der Spieler dann mit Anreiseschwierigkeiten entschuldigt. Stellt sich eigentlich nur die Frage, ob so das "normale Geschäft" läuft, ob man es hier mit einem eher unseriösen Typen zu tun hat oder ob man bei Arminia alles falsch verstanden hat.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 25. Januar 2011 um 00:00

    Da steht viel Richtiges, das Ende ist aber falsch. Ich finde das mit den Interviews gut. Schnitzmeier hat eine ziemlich klare Sprache. Dass manche Hoffnungen auf Verpflichtungen nicht so klappen, das lässt sich nicht vermeiden. Dann lieber gar nichts sagen? Fänd ich falsch und langweilig.
    Brinkmann gibt m.E. kaum mal Interviews. Lienens Interviews sind lustig, meist aber unterm Strich wenig erhellend. Hindrichs gibt m.E. auch kaum Interviews. Das letzte hat passte manchem vielleicht nicht, aber warum soll der Aufsichtsratsvorsitzende der KGaA nix öffentlich sagen. Auch der Geilhaupt soll ruhig quatschen, mal trifft er den Nagel auf den Kopf "rocken die Rückrunde" mal verstrickt er sich in Vereinsmeierei. Uhlig wiederum gibt ja kaum Interviews. Also ohne Interviews wäre es langweilig. Man muss sich ja nicht gegenseitig in die Pfanne hauen. In der SonntagsFAZ war ein großes Interview mit dem Präsidenten von Freiburg, Keller. Da merkt man wirklich, welche Welten zwischen Freiburg und Bielefeld liegen.

  • Cottbus - Arminia

    • siese
    • 22. Januar 2011 um 22:25

    M.E. war ein Punkt drin. Allerdings ging die 1.Halbzeit an Cottbus. Nach offensivem Beginn hatte Cottbus das Spiel im Griff, machte nach der Führung relativ wenig - aber immer noch mehr als Arminia. Es gab bisweilen geradezu grauenvolle Szenen im eigenen Strafraum, bei der der Ball bei einem Gewimmel von Spielern war, irgendwie auf dem Rasen lag und man froh sein konnte, dass er nicht reingeht. Spielerisch war Cottbus klar besser, insbesondere über ihre linke Seite zogen sie ein bisweilen verspieltes Kurzpassspiel auf. Aufgefallen ist mir Spieler NR 34 Reimerink, der bisweilen gleich zwei von unseren Spielern vernaschte. Obwohl Appiah seine Sache ganz gut machte ist unsere Abwehr stark verbesserungsbedürftig.

    Di Gregorio wird zur zentralen Figur des Mittelfelds - mit teils etwas krassen Abspielen. Auch fehlt ihm etwas die Koordination mit den eigenen Spielern. Stark war insbesondere in der 2. Hälfte Müller und auch der Ivanow war gar nicht so schlecht. Gerade in der Anfangsphase der 2. Halbzeit war da echte Kampf, gekrönt vom Ausgleich und getoppt vom gehaltenen Elfmeter. Doch da fand das Spiel eigentlich wieder nur noch in unserer Hälfte statt. Den letzten Schuss hatte di gregorio, der Meter neben das Tor ging.Statt Quaner hätte man einen etwas zweikampfstärkeren Spieler gebraucht.

    Dass es auch anders geht hab ich gesehen, als ich mir die Aufzeichnung des Spiels gegen Paderborn aus der letzten Saison angesehen hab. Da war Arminia über 500 Minuten ohne Gegentor. Also da muss und wird ja wohl etwas geschehen.

    Ich hab gedacht: das könnte eine wirklich vielversprechende Mannschaft sein, wenn der Abstieg verhindert wird. Doch beim Abstieg fällt das alles auseinander.
    Jedenfalls hab ich auf der Rückfahrt beschlossen für das Spiel gegen Ingolstadt ein paar Bonuspunkte der Bahn für zwei Fahrkarten einzusetzen. Ingolstadt ist zwar nicht wesentlich weiter als Cottbus, aber es fehlt diese Rennstrecke zwischen Hannover und Berlin.

  • Cottbus - Arminia

    • siese
    • 22. Januar 2011 um 21:28

    Von welchem Club waren eigentlich die polnischen Fans im Bielefelder Block? Ich habe zwar mit denen gesprochen und sie haben es mir gesagt, aber ich konnte mir das nicht merken.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 21. Januar 2011 um 21:51

    Einzig vernünftiges Ergebnis. Wie sagt man so schön: der Berg kreiste und gebar eine Maus.

    P.S.: wer ist jetzt der Berg?

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