Beim Hamburger Abendblatt rechnet man wohl mit einem Weggang von Takahara, ggfs als Leihe. Wäre für den HSV ja nicht dumm, weil man bei einem erfolgreichen WM-Auftritt von Takahara ja noch einiges an Ablöse kassieren könnten.
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Doll weiß aber auch: Um im nächsten Jahr in der Spitze bleiben zu können, muß an der Gefährlichkeit des Angriffs gearbeitet werden. Jetzt, im Winter. Der HSV wird aber nur dann auf dem Transfermarkt tätig, wenn ein Stürmer gehen sollte. Takahara (u. a. Arminia Bielefeld) und Mpenza (Al Jazeera in den Vereinigten Arabischen Emiraten) haben Angebote vorliegen. Doll: "Verläßt ein Stürmer den HSV, holen wir einen neuen, verlassen uns zwei Stürmer, holen wir zwei . . ."
Sportchef Dietmar Beiersdorfer aber geht zur Zeit noch davon aus, daß keiner den HSV verlassen wird. "Zum Trainingsauftakt am 3. Januar werden alle dasein. Und: Emile Mpenza hat mir nun gesagt, daß er den HSV nicht verlassen will", sagt Beiersdorfer. Allerdings hat Mpenza, und das klingt ganz und gar nicht nach einer Absage an Al Jazeera, einen Anwalt nach Abu Dhabi geschickt, damit der über einen möglichen Transfer verhandeln kann. Es könnte sich also doch noch etwas tun . . .
Ansonsten arbeitet der HSV-Sportchef auch in der Winterpause emsig daran, etwaige Verstärkungen an Land ziehen zu können. Für den Fall X. "Wir könnten Takahara zwar sofort ausleihen, aber das können wir doch erst dann tun, wenn wir eine entsprechende Alternative haben. Ein Takahara-Ersatz muß mindestens so gut sein wie Taka selbst", sagt Beiersdorfer und fügt an: "Es ist komisch, die halbe Bundesliga ist an Takahara interessiert, also kann er ja doch nicht so schlecht sein."
Vieles spricht dafür, daß zumindest Takahara den HSV in den nächsten Tagen verlassen wird, denn der Japaner muß auch an die Weltmeisterschaft 2006 denken - er muß dringend Spielpraxis sammeln, wenn er dann im Sommer die WM-Tore für sein Nationalteam schießen will - und soll."