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Beiträge von siese

  • Frankfurt-Arminia

    • siese
    • 9. November 2006 um 17:37
    Zitat

    Original von Renne

    Stimmt nicht. In der Saison 2002/2003 gab es ab dem 14. Spieltag ein 2-2 gegen Leverkusen, ein 3-0 bei Bochum, 3-0 gegen Rostock, 0-0 bei Hannover, 2-2 bei Bremen und 0-0 gegen Bayern.

    Aber ich habe natürlich nichts dagegen, die Serie mit dem ersten Auswärtsdreier oder, wenn es sein muss, auch mit einem Unentschieden auszuweiten. ;)

    Dann knüpfen wir ja derzeit an wirklich große Zeiten an. Wie ist die Saison 2002/03 noch mal zu Ende gegangen? :(

  • Arminia - Hertha

    • siese
    • 6. November 2006 um 17:53

    Vor zwei Jahren haben wir erst 1:0 gewonnen und dann in Berlin 3:0 verloren, (woran ein Herr Marx nicht geringen Anteil hatte),
    vor einem Jahr haben wir dann zu Hause 3:0 gewonnen und in Berlin 1:0 verloren.
    Deshalb werden wir jetzt wohl wieder 1:0 gewinnen. Und beim Rückspiel ist dann Marx auf unserer Seite dabei!

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 6. November 2006 um 17:42

    In der Süddeutschen Zeitung wird TvH jetzt auch mit Gelsenkirchen und Hamburg in Verbindung gebracht. Allerdings glaube ich schon, dass nach den neuen Tönen aus der Geschäftsführung nun einer Verlängerung nicht mehr viel im Wege steht. Und am besten man macht einen Zwei-Jahres-Vertrag, sonst rumort es nämlich gleich wieder beim nächsten Rückschlag, der ja früher oder später kommt.

  • Jetzt reicht's, Herr Schwick!

    • siese
    • 5. November 2006 um 15:31

    Also auch wenn das natürlich gestern im ZDF unterirdisch war - (das sollte wahrscheinlich auch seitens des ZDF so dargestellt werden: die Lichtgestalt im Studio die "komischen Verantwortlichen" im Dunkeln) - so sollte man doch wirklich nicht vergessen, dass die Vereinsführung, die ja die Entwicklung in den letzten Jahren mitzuverantworten hat, gemessen an den Möglichkeiten des Vereins wirklich Großes geleistet hat. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Arminia als ständiger Abstiegskandidat gehandelt wird. Das liegt auch daran, dass alle Welt meint, bei den bescheidenen Mitteln können die doch gar nicht da oben überleben. Können sie doch und auch noch ein paar Abstiege verkraften, bei denen manch anderer Verein in der Versenkung verschwunden wäre. Also keine falsche Aufregung. Wieso ist Saftig plötzlich blöd, obwohl er doch ganz gute Transfers eingeleitet hat?
    Die sollen sich mal alle Zusammenraufen - (auch wenn das etwas naiv klingt) - und ich wette, das werden sie auch, obwohl sie es vielleicht gar nicht wollen.

  • Dortmund vs. Bielefeld

    • siese
    • 5. November 2006 um 15:08

    Pressestimmen aus dem bvb Forum bei Westline

    andolf Kaminski (Revier-Sport): Wie immer bei Dortmunder Spielen spielt Borussia Dortmund maximal 45 Minuten ordentlichen Bundesligafußball, teilweise auch sehr guten. Danach hatte man das Gefühl, dass elf Mann in der Pause ausgewechselt wurden. Man wird sicherlich nicht weiterkommen, wenn man die 45 Minuten, die sicherlich schön waren, noch schöner redet und über das andere immer den Mantel des Schweigens hüllt. Es war heute keinerlei Fortschritt gegenüber den anderen Spielen zu erkennen. Die Mannschaft wird so mit Sicherheit ihre Saisonziele nicht ansatzweise verwirklichen können.

    Joachim Schuth (Sport-Bild): Für mich hat sich das bewahrheitet, was ich schon vorher erwartet habe, dass die Dortmunder mit dem Bielefelder Systemfußball ihre Probleme haben werden. Am Ende ist das 1:1 sicherlich leistungsgerecht, aber die Dortmunder hätten sich auch nicht beschweren können, wenn es beim 0:1 geblieben wäre. Sie hatten ihre Probleme damit, die Bielefelder Abwehr zu knacken. Vorne haben sich die Dortmunder nicht geschickt genug angestellt.

    Torsten Schabelon (Westfälische Rundschau): Man hat heute gesehen, wie eng Glück und Unglück beim Fußball beieinander liegen. Das Nicht-Abseitstor als Tor gegeben, dann hätten die Dortmunder schon mit 1:0 durch Kringe führen können. Die Bielefelder, als die Dortmunder denken, das Spiel wird durch die Verletzung von Valdez unterbrochen, bekommen vom Schiedsrichter den Ball zugespielt und machen das 1:0. Am Ende hatten die Dortmunder Glück und machen den Ausgleich. Nicht unverdient, aber zu wenig, gerade vorm Heimpublikum. Jetzt sollte gegen Aachen endlich mal was passieren, sonst würde wahrscheinlich die leidliche Trainerdiskussion wieder losgehen.

    Rolf Töpperwien (ZDF): Es war ein spektakuläres Spiel. Einerseits durch die Führung von Bielefeld, die kurios war, wie von Marwijk richtig geschildert hat. Andererseits durch den Elfmeter in der Nachspielzeit. Es war ein gerechtes Unentschieden. Dortmund hat wieder viele Wünsche übrig gelassen, Bielefeld hat mich dagegen relativ überzeugt. Dortmund hatte zwar ein Übergewicht an Chancen, aber von einer Mannschaft wie Borussia Dortmund muss man bei deren Anspruchsdenken einfach mehr erwarten.

    Sascha Fligge (Ruhr Nachrichten): Es ist sehr frustrierend, dass du gegen den 16. der Tabelle Unentschieden spielst, ebenso gegen den 17. und 18., und gegen den Tabellenletzten fliegst du dann auch noch aus dem Pokal, hast bisher erst ein Heimspiel gewonnen. Die erste Halbzeit fand ich heute vom Kämpferischen her durchaus überzeugend, phasenweise auch vom Fußballerischen. Es gab ne Menge Chancen, allerdings auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit gab es bei Borussia Dortmund einen Einbruch auf allen Feldern, Athletisch und Fußballerisch. Das Unentschieden war absolut gerechtfertigt.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 5. November 2006 um 11:04

    Wahrscheinlich dürfte denjenigen im Verein, die über die Verlängerung des Vertrags zu entscheiden haben nicht entgangen sein, wie ungünstig die derzeitge Berichterstattung über Arminia ist. Warum also nehmen sie die in Kauf? Ich vermute mal folgendes: Wer Vorstand oder Geschäftsführer ist, will die Zügel gern selbst in der Hand haben. Die haben schlicht Angst, dass TvH sie ihnen aus der Hand nimmt. Das war ja bei dem Sommertheater so, als man den Eindruck haben konnte, dass TvH via Medien die Verpflichtung einzelner Spieler durchsetzen wollte und jetzt eben die Verlängerung des Vertrags. Sie können sich ja auch durch den gegenwärtigen Höhenflug durchaus selbst bestätigt fühlen, haben daran mit Artur und, wie gestern im Sportstudio berichtet mit Jonas zwei Spieler erheblichen Anteil, die auf der Liste von TvH nicht ganz oben standen, wohl aber bei anderen. Nimmt man dann noch die bisweilen etwas arg selbstbewußte Selbsteinschätzung von TvH hinzu - als wenn er quasi der einzige ist, der was von Fussball versteht, spricht manches für eine fehlende Abstimmung zwischen den Beteiligten.
    Und diese Angst, TvH könne das Komandio übernehmen muss ja keineswegs egoistisch begründet sein, sie kann aus einer Sorge um den Verein herrühren, der finanziell ja nicht auf Rosen gebettet ist.Jetzt den Vertrag zu verlängern kommt in dieser Sichtweise einer Kapitulation vor TvH gleich. Also wartet man erstmal ab. Wenn TvH dann noch will - wovon ich ausgehe - dann wir der Vertrag verlängert, wenn nicht, dann werden diese Herren auch nicht ganz traurig sein.
    Von einem solchen Machtkampf hat aber wohl keiner was.

  • Dortmund vs. Bielefeld

    • siese
    • 3. November 2006 um 22:04

    seriöse Außenstehende wie Manni Breukmann tippen: 2:2

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 1. November 2006 um 10:07

    Man kann das Gemurkse um die Vertragsverlängerung ja auch mal andersrum sehen:
    In der Winterpause liegt die Wahl ganz schlicht bei TvH. Wenn er bleiben will, dann bleibt er. Denn dann kann der Vorstand - wenn es so läuft wie bisher - eine Verlängerung unmöglich ablehnen. Die "Vertagung" der Vertrangsverlängerung in den Winter könnte auch der "Minimalkonsens" zwischen verschiedenen Personen im Management nach dem Sommertheater sein: Die einen wollten nix mehr mit TvH zu tun haben, die anderen wollten ihn nicht raussetzen, also einigte man sich auf Vertagung bis zur Winterpause. Und wenn es so weiter geht wie bisher, dann löst sich die Frage im Winter ganz von selbst: TvH entscheidet ob er bleiben will oder nicht. Und das ist ihm sicher auch selbst klar. Es wäre von daher nur das "i-Tüpfelchen" auf den Erfolg, wenn mit einer "vorzeitigen" Verlängerung der "TvH-Opposition" schon jetzt gezeigt würde, dass sie damit nicht durchkommen. Da es also an allein von TvH abhängt, ob er noch mindestens ein zwei Jahre hier bleibt, bin ich ganz optimistisch.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 30. Oktober 2006 um 11:35
    Zitat

    Original von jögi

    Auch im Kicker wird heute das Thema aufgegriffen. Auch dort wird darauf hingewiesen, dass man ja mit einem gewissen Passus im Vertrag jetzt schon verlängern könnte. Übrigens steht dort auch, dass Schuler und Korzynietz noch keinen neuen Vertrag unterschreiben wollen, solange die Trainerfrage nicht geklärt ist.

    So ist das bei Arminia: wenn das masochistische Bedürfnis nicht durch die Tabellensituation befriedigt wird, wenn man bei einem Spiel nicht bis zur letzten Sekunde zittern muss, dann macht man sich schnell selbst ein paar neue Probleme. Außenstehende Beobachter werden das wohl für etwas pervers halten.

  • Ex-Armine Isaac Boakye

    • siese
    • 30. Oktober 2006 um 10:59
    Zitat

    Original von LeckerKnoppers
    Im Nachhinein muss man wirklich sagen: Man gut, dass der wech is! Mit Vata reicht ein offensiv verletzungsanfälliger Spieler!

    Also dem am häufigsten gefoulten Spieler der Bundesliga vorzuwerfen, er sei verletzungsanfällig, das ist nicht nett - und stimmt statistisch ja auch gar nicht und um Isaac tut es mir einfach leid, irgendwer muss da in jungen Jahren irgendwelchen Pfusch an seinem Knie fabriziert haben - so wie es aussieht kann Isaac ja froh sein, wenn er mit 60 noch spazierengehen kann.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 30. Oktober 2006 um 10:32

    Hier ein Artikel aus der "Welt"
    vom 28.10. aus dem man auch bei sorgfältigster Interpretation allenfalls herauslesen kann,
    -dass TvH offenbar meint, in dem Verein nicht die Anerkennung zu finden, die er verdient.
    - In dem Lob an das Management des HSV könnte eine leise Kritik an dem eigenen liegen.
    - Ausschlaggebend scheint mir aber: TvH will eine längerfristige Perspektive, die Vereinsführung, siehe oben, meint, dass sei heute nicht mehr zeitgemäß und käme die Vereine im Falle einer Vertragsauflösung wohl zu teuer. Und darin liegt offenbar eine ganz wesentliche Differenz, die vielleicht auch darin begründet liegt, dass die Vereinsführung der Meinung ist, dass etwas anderes als der ständige Kampf ums Überleben für Arminia nicht drin ist und deshalb vor allem finanziell nichts riskiert werden darf während TvH etwas größere Pläne hat, die man sich nicht leisten will.

    Bielefeld
    von Heesen: "Ich erfülle meine Verträge - sofern es die Situation zulässt"
    Seit Tagen tuschelt die Branche über ein angebliches Interesse von Borussia Dortmund an Thomas von Heesen als Nachfolger für Bert van Marwijk. Im Interview mit WELt.de spricht Bielefelds Trainer über Arminias Aufschwung, den Kontakt zum BVB und sein Vorbild Felix Magath.

    Von Roland Leroi

    WELT.de: Herr von Heesen, müsste Ihr Klub nicht schnell Ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängern, schließlich soll Borussia Dortmund heftiges Interesse an Ihnen haben?
    Von Heesen: Wenn ich Ablöse kosten würde, dann nur unter der Bedingung, dass sie unter der Mannschaft aufgeteilt wird. Sie hat schließlich dazu beigetragen, dass man interessant wird. Aber so was macht kein Verein. Ich mache es sowieso nicht, weil ich meine Verträge erfülle - sofern es die Situation zulässt.

    WELT.de: Arminia hat mit dem Co- und dem Torwarttrainer vorzeitig die Verträge verlängert, mit Ihnen noch nicht, weil sie erst den Trainerschein machen sollen. Wie hat Ihr Klub denn auf das Dortmunder Interesse reagiert?
    Von Heesen: Mit mir selbst hat noch keiner gesprochen. Bei mir hat auch noch keiner nachgefragt, ob da was dran ist.

    WELT.de: Wie werten Sie das Lob des Dortmunder Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke?
    Von Heesen: Davon weiß ich nichts. Natürlich ist das eine tolle Anerkennung für das, was meine Mannschaft leistet. Aber wir haben erst elf Punkte und noch keine 40. Ich würde es auch lieber lesen, wenn der eigene Verein das sagen würde. Ich habe zu der Mannschaft gesagt, dass alle Personaldebatten intern tabu sind. Transfergespräche von Spielern, deren Verträge am 30. Juni 2007 auslaufen, sind tabu, es interessiert nur der Klassenerhalt und nichts, was Unruhe reinbringt. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich einen Vertrag bis zum 30. Juni habe. Alles darüber hinaus kann ich nicht beeinflussen. Ich mache mir keine Gedanken über eventuell interessierte Vereine.

    WELT.de: Waren Sie Dienstagabend in Dortmund zur Beobachtung Ihres nächsten Auswärtsgegners?
    Von Heesen: Ich war in Wolfsburg. Ich würde das auch nicht lustig finden, wenn ich Trainer bin und noch eineinhalb Jahre Vertrag habe. Wenn ein Kollege wie Bert van Marwijk, der gute Arbeit leistet, momentan Probleme hat, sollte man keinen weiteren Nährboden für Spekulationen bieten. Eine schlechte Phase hat jeder mal. Das ist der nötige Respekt, den man vor Kollegen haben sollte. Auch wenn ich Donnerstag in Hamburg war. Thomas Doll ist ein guter Freund von mir, und normalerweise treffe ich mich mit ihm. Zum Glück ist es beim HSV so ruhig geblieben. Ich finde es weltklasse, wie Beiersdorfer und Hoffmann sich da verhalten haben und dem Trainer das Vertrauen aussprechen.

    WELT.de: Wie reizvoll wäre es, als Trainer in einem größeren Klubs mit höheren Zielen zu arbeiten?
    Von Heesen: Ich glaube, das ergibt sich mit der Zeit von selbst, wenn man eine gewisse Erfahrung im Bereich der ersten Liga hat und auch eine gewisse Strategie. Ich bin überzeugt, dass die Arbeit wie wir sie machen überall erfolgreich sein kann. Die Voraussetzungen in Bielefeld werden immer ähnlich sein. Man wird zwar in absehbarer Zeit mal ein tolles kleines Stadion haben, aber dadurch ist der sportliche Erfolg nicht garantiert. Und der ist strategisch zu planen, wenn man gewisse Strukturen mittelfristig über zwei, drei Jahre plant. Dazu zählen Sicherheiten in Personalfragen. Wenn man jedes Jahr von der Hand in den Mund lebt und improvisiert, wird es schwierig. Mir imponiert die Arbeit von Volker Finke, der einen Klub wie Freiburg mit der Infrastruktur jahrelang in der ersten Liga behaupten konnte und immer wieder Lösungen gefunden hat.

    WELT.de: Als Spieler sind Sie einst in Felix Magaths Fußstapfen getreten, stellen Sie sich nun als Trainer eine ähnliche Karriere vor?
    Von Heesen: Felix war in Hamburg damals ein Führungsspieler, von dem ich super viel gelernt habe. Wir hatten zwei außerordentlich gute Trainer mit Ernst Happel und Branko Zebec. Das verbindet. Felix hat viele Erfahrungen gesammelt, und vor seinem Erfolg Höhen und Tiefen bei unterschiedlichen Vereinen erlebt. Dadurch hat er sehr viel gelernt. Er ist ein Stratege. Und Felix ist schon in gewisser Weise ein Vorbild.

    WELT.de: An welche Grenzen stößt ein Rekordauf- und -absteiger wie Bielefeld aufgrund seiner Infrastruktur im deutschen Profifußball?
    Von Heesen: Das merkt man relativ schnell, wenn man vor der Saison seine Planungen angeht. Dann muss ich mit viel Überzeugung die Gremien darauf einstimmen, die Spieler einzukaufen, die ich brauche für das Konzept, das wir spielen wollen. Das wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Für jedes Jahr, in dem wir die erste Liga erhalten, müssten unsere Spieler einen Titel verliehen bekommen. Der Klassenerhalt ist für uns wie für Bayern München die Meisterschaft. So wie für Mainz, Cottbus und Bochum.

    WELT.de: Wie begeistert sind Sie, wenn Sie von einem Ihrer Leistungsträger wie Heiko Westermann nun lesen, er sei nach der Saison weg, sollte er die Leistungen kontinuierlich weiter bringen?
    Von Heesen: Das war mir klar, als ich ihn aus Fürth vor einem Jahr geholt habe. Wenn er sich wie erwartet entwickelt, wird er maximal zwei Jahre in Bielefeld spielen. Weil der Verein dann noch ein paar Euro verdienen kann. Nach einem Jahr macht es noch keinen Sinn, weil er noch nicht stabil genug ist für höhere Aufgaben. Den Einbruch haben viele Spieler erlebt, die zu früh von uns zu einem anderen Verein gewechselt sind. Arminia Bielefeld wird immer ein Ausbildungsklub sein für Spieler, die ambitioniert sind, einmal international zu spielen.

    Artikel erschienen am 28.10.2006

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 26. Oktober 2006 um 17:34
    Zitat

    Original von Richie
    Die Probleme einiger "hoher" Herren im Vorstand mit dem Trainer sind bekannt und ich denke, das kommt denen gar nicht ungelegen. Da sieht man Gelegenheit, einen ungeliebten aber leider erfolgreichen Trainer los zu werden, ohne selbst in die Kritik zu geraten.

    Das lese ich immer wieder und es war im Sommer ja auch nicht zu übersehen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Fühlen die sich beleidigt, weil TvH durchblicken läßt, er verstehe vom Fussball mehr als die ganze Chefetage? Immerhin ist er schon recht lange dabei, sie haben Rapolder auch auf seinen Rat hin geholt, ihn selbst zum Trainer gemacht etc...Ich verstehe das einfach nicht.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 26. Oktober 2006 um 14:55
    Zitat

    Original von schaun-ma-ma
    Hallo zusammen,

    habt Ihr im Kicker den Artikel über den BVB gelesen "Watzke: Vertrauen reicht aus" und was der Autor Thomas Henneke über TvH schreibt?

    Zitat:
    "Von Heesen, für dessen offenkundiges Talent, aus minimalen Möglichkeiten maximalen Erfolg zu erzielen, Watzke wiederholt anerkennende Worte fand, steht in Bielefeld noch bis zum 30. Juni 2007 unter Vertrag."

    Mich stört daran, was der über Arminia als Verein schreibt: MINIMALE MÖGLICHKEITEN. Minimal heißt für mich: weniger geht gar nicht. Was denkt der über Arminia? Dass das ein Feld- und Wiesenverein ist, wo nichts geht und der eigentlich in die Kreisliga gehört?

    Ich finde unser Verein hat sich in den letzten Jahren so modernisiert und stabilisiert, dass er gut und gerne dauerhaft in die Erste Liga gehört.

    Und wir haben auch keine Spieler, die nur kreisligareif sind. Wir können ja sogar den FC Bayern schlagen und den so glorreichen 1.FC Nürnberg, von dem alle schwärmen, im eigenen Stadion ärgern.

    MINIMALE MÖGLICHKEITEN - das ist leider das Bild, das die Medien über Arminia verbreiten!

    Da braucht man sich nicht zu wundern, dass bei Arminia kein noch so guter Spieler zum Nationalspieler wird - siehe Westermann.

    Ich habe sooon Hals, wenn ich sowas lese!!!

    Alles anzeigen

    Tröstlich daran ist doch immerhin, dass damit TvH gar nicht zum BVB paßt. Das ist ja ein Verein mit gigantischen Möglichkeiten, noch größerem Stadion, unermeßlich viel Geld, ebenso großem Anspruch etc. Wozu brauchen die einen TvH? Der paßt doch gar nicht zu ihrem Anspruch! Die brauchen einen Sven Göran Erikson oder so.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 25. Oktober 2006 um 17:26

    Was mich etwas sorgenvoll stimmt ist die doch recht grundsätzlich andere Herangehensweise von TvH und vom Verein. Wenn Schwick sagt "Vorschnelle und langfristige Vertragsabschlüsse sind heutzutage nicht mehr zeitgemäß, weil es sich die Vereine finanziell einfach nicht leisten können." dann liest sich das, wenn es ernst gemeint ist, wie eine Absage an längerfristige Trainerverträge. Und gerade eine längerfristige Planung braucht man gerade bei einem Verein wie Arminia - oder macht das alles der Sportdirektor? Es ist auch nicht so ganz überzeugend: Wenn man im Sommer 2005 nach dem Weggang von Rapolder TvH mit einem zwei-Jahres-Vertrag ausstattet, warum sollte es ausgerechnet jetzt einen Grund geben, den Vertrag nicht zu verlängern - meinetwegen mit der Klausel, dass der Vertrag von dem Erfolg im Trainerlehrgang abhängt. Und nur mal so für den Fall, dass der Vertrag nicht verlängert wird: Will man dann ernsthaft jemanden suchen, der nur für ein Jahr bleibt? Da fallen mir nur Trainer ein, deren Stündchen normalerweise in der Krisenzeit der Vereine in der Rückrunde schlägt...

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 24. Oktober 2006 um 10:49
    Zitat

    Original von Lord Crumb
    auf westfalen-blatt.de ist ein artikel über die derzeitige verhandlungssituation mit tvh.

    Arminia mit Daumenschrauben

    Da scheint doch offensichtlich mehr dahinter zu stecken, als der Trainer-Schein, denn man könnte, wenn man wollte, den Vertrag ja durchaus unter der Bedingung verlängern, dass er den Schein hat. Man will derzeit offenbar nicht, sondern den Vertrag vom Erfolg in der Hinrunde abhängig machen. Bleibt nur zu hoffen, dass es außerhalb von Bielefeld kein größeres Zutrauen in TvH gib als hier. Je erfolgreicher Arminia spielt, desto unwahrscheinlicher ist das..

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 24. Oktober 2006 um 09:17

    So will man bei der Bild Arminien und BVB Fans in einem Artikel über die Zukunft von Trainer van Marwijk gleichzeitig erschrecken:

    "Als sein Nachfolger wird der Bielefelder Thomas von Heesen gehandelt. Dessen Vertrag läuft zwar erst zum Saisonende aus. Aber in Dortmund wissen sie, dass er bei Arminia mit einigen Aufsichtsratsmitgliedern im Clinch liegt..."

    Und auch hier werden Gerüchte als Zeitung verkauft:

    "In Ostwestfalen wird kolportiert, Dortmund habe seine Wertschätzung für Bielefelds Trainer Thomas von Heesen (45) erkennen lassen. Watzke dementiert: "Es gibt keinen Kontakt zu irgendeinem Trainer." "

  • Muss nicht langsam mal das Ziel Klassenerhalt "umformuliert" werden ?

    • siese
    • 23. Oktober 2006 um 17:19

    Wenn ich mir neben dem Ziel: Klassenerhalt noch was wünschen dürfte, dann wäre das eine baldige längerfristige Verlängerung des Trainervertrags, damit längerfristig geplant werden kann.

  • Bielefeld vs Mainz

    • siese
    • 22. Oktober 2006 um 22:08

    Netter Artikel aus der taz


    Ein Oktober zum Punkte hamstern
    Der dritte Heimsieg in Serie: Arminia Bielefeld hat sich nach dem knappen Sieg gegen FSV Mainz ins Mittelfeld katapultiert. Das kommende Heimspiel gegen Alemannia Aachen können sie auf der Alm kaum noch erwarten

    BIELEFELD taz Wenn man Monaten einen Orden verleihen könnte, in Bielefeld würden sie momentan den "Oktober" auszeichnen und beantragen, ihn auf die Monate "März" und "August" auszuweiten. Nach dem 1:0-Heimerfolg über den FSV Mainz 05 schickt sich die Arminia an, den "Goldenen Oktober" des Vorjahres zu klonen. In der vergangenen Spielzeit hatten die Ostwestfalen nach versemmeltem Saisonstart im Herbst die Punkte für einen gemütlichen Winterschlaf gehamstert - durch den dritten Heimerfolg in Serie ist die Mannschaft auch ein Jahr später auf gutem Wege, sich im breiten Mittelfeld der Liga festzubeißen.

    Zuvor galt es, ein Geduldsspiel zu bestehen. "Bis zu dem Tor war es eine zähe Partie", urteilte Bielefelds Trainer Thomas von Heesen und verwies auf die Erwartbarkeit dieser Entwicklung, weil Arminia und Mainz gleichermaßen für ihre gut organisierte Defensivarbeit bekannt seien. Bezeichnenderweise erzielte ein Abwehrspieler das Tor des Tages: Bielefelds Innenverteidiger Heiko Westermann bugsierte das Spielgerät in der 72. Minute nach einem Eckball von Ioannis Masmanidis über die Linie und dürfte mit einer erneut starken Leistung die Begehrlichkeiten der zahlungskräftigeren Konkurrenz weiter angeheizt haben. Westermann selbst gab sich wie üblich bescheiden: "Wichtig war, dass wir auch mal wieder keinen Gegentreffer kassiert haben."

    So gut die Defensive am Samstag auch funktionierte, die Offensivdarbietung verdiente sich allenfalls das Prädikat "suboptimal". Die Bielefelder überboten sich im Auslassen von Torchancen und hielten die Partie gegen schwache Mainzer zum Leidwesen des eigenen Anhangs unnötig spannend. Zum Beispiel Jörg Böhme, ansonsten eher für Präzisionsflanken und Intuitionsschüsse bekannt, der alleine auf das Mainzer Tor zustrebend einem imaginären Kollegen das Tor gönnen wollte. Sein verunglücktes Abspiel blieb an einem Gästebein hängen. Nach dem Spiel vertraute Böhme Bielefelds Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig an, dass er in der Situation "gar keinen Plan" gehabt habe.

    Saftig berichtete davon gut gelaunt. Er freute sich über den "verdienten Sieg, der hätte höher ausfallen müssen," und über einige herausgespielte Torchancen. Während Bielefeld zufrieden durchschnauft, wächst beim Kontrahenten in Mainz die Nachfrage nach Sorgenfaltencreme. Jürgen Klopp, der weltmeisterliche Sommermärchenonkel des ZDF, machte nach der Niederlage einen erschöpften Eindruck. Zwar hatte er bei seiner Elf "gute Ansätze aus dem Spiel heraus" erkannt, doch das letzte Quäntchen habe gefehlt, einen Angriff auch abzuschließen. Mit anderen Worten: Einsatz ja, Torchancen nein.

    Während Mainz nach dem siebten sieglosen Spiel in Folge auch die Nerven trainieren muss, freut sich Bielefeld selbstbewusst auf das kommende Heimspiel. "Die bisher erzielten 11 Punkte sind okay, befriedigen uns aber nicht. Wir können es kaum erwarten, bis Aachen hier aufläuft", blickt von Heesen auf den nächsten Oktober-Auftritt seiner Elf. Die Aussichten sind klar. Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch hofft auf einen erfolgreichen Ausklang des Monats: "Wenn wir gegen Aachen gewinnen, haben wir uns ein gutes Stück vom Tabellenkeller entfernt." ANDREAS BEUNE

    taz NRW Nr. 8106 vom 23.10.2006, Seite 3, 109 TAZ-Bericht ANDREAS BEUNE

  • Ex-Armine Ioannis Masmanidis

    • siese
    • 18. Oktober 2006 um 09:01

    Also ich finde Ioannis singt nicht so gut, wie er Fussball spielt.

  • Nürnberg vs. Bielefeld

    • siese
    • 15. Oktober 2006 um 19:59

    Mit einem Punkt kann man durchaus zufrieden sein, denn Arminia ist ja traditionell nicht so auswärtsstark wie z.B. .....Bayern München. Und die Nürnberger wurden ja bislang auch noch nicht allzu oft geschlagen.

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