Ich finde Fans, die dauernd über die eigene Mannschaft meckern, komisch.
Ernsthaft betrachtet ist die Situation zwar ziemlich aussichtslos. Man kann ja lange rechnen, aber wo sollen die 8 bis 10 Punkte herkommen?
Andererseits: Wenn in Wolfsburg gepunktet wird, dann sieht die Welt sofort wieder ganz anders aus. Das ist nicht ausgeschlossen. Und mit dem dort eroberten Selbstbewußtsein wären in den kommenden Spielen auch noch die nötigen Punkte zu holen. Selbst wenn das
nicht klappen sollte, aber gegen Bremen gewonnen wird, wäre auch wieder alles möglich.
Also sind wir jetzt in einer keineswegs völlig hoffnungslosen Situation.
Was ich für bemerkenswert halt ist:
1. Einer wie Jörg Böhme, der ja mehr zufällig in die Mannschaft kam, ist zu einem Schlüsselspieler geworden. Das sagt auch was über die sonstige Planung.
2. Taktisch, spielerisch hat man etwas an Niveau verloren, was zwar durch Kampf ausgeglichen werden soll, aber nicht immer funktioniert.
3. TvH's Überlegungen für höhere Ziele erscheinen rückwirkend als etwas bizarr.