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Beiträge von siese

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 4. November 2007 um 13:44
    Zitat

    Original von LinksWieRechts

    Der Cottbus-Vergleich hinkt aber ganz schön!!! Die haben auf der Alm noch schlechter gespielt als unsere Blauen. Und dass die nicht 34 Spiele verlieren war doch auch klar, oder? Die jetzt als Positivbeispiel aus der Kiste zu holen ist aber mal ganz schwach...

    Stimmt, mit Cottbus kann man das schlecht vergleichen. Cottbus stürzte ab, nachdem sie ihre besten Spieler verloren hatten und keinen entsprechenden Ersatz bekommen hatten. Der beste Spieler, der bei Arminia gegangen ist - Heiko Westermann - hat hier in der Abwehr ganz offensichtlich eine Lücke gerissen, die nicht entsprechend geschlossen werden konnte, und Marcio Borges hat Ernst davon gejagt.
    Der Unterschied zu Cottbus liegt also darin, dass im wesentlichen mit demselben Personal ein solcher Absturz erfolgte.
    Ernst hatte in der letzten Saison eine intakte, aber eingefahrene Mannschaft wachgerüttelt. Inzwischen hat er daraus eine völlig konfuse Mannschaft gemacht. Als Troubleshooter hatte er also seine Verdienste, für's längerfristige ist er aber kaum der geeignete. Davon abgesehen verzeihe ich ihm den Rauswurf von Vata und Borges nicht.
    Ich will TvH wieder haben, aber das ist sicher total unrealistisch.

    Wer hier aber nach Sander ruft, der sollte mal dieses Interview mit Lepsch durchlesen.

    Zitat:
    Sander wollte zudem die alleinige Vertragsvollmacht für alle Spieler. Aber wir wollen eine transparente Transferpolitik.

    Sander soll eine Gehalts-Verdopplung gefordert haben.

    Lepsch: Dazu kann ich aus Datenschutzgründen nichts sagen. Unser Angebot war außerordentlich gut, aber der Trainer hatte völlig andere Vorstellungen. Zudem bekam er im Sommer alle Wunschspieler.

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 4. November 2007 um 12:39
    Zitat

    Middendorp im focus Interview:
    Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir einige Ausfälle zu beklagen haben. Das kann eine Mannschaft wie Bielefeld nicht so einfach kompensieren

    Zum Beispiel in der Innenverteidigung. Da hat - wer eigentlich ?- einen Spieler trotz noch laufendem Vertrag nach Hause geschickt, der vor gar nicht langer Zeit zu den besten IV der Liga zählte.

    Zitat

    Nachdem wir dann früh in Rückstand geraten sind, ging es nicht mehr darum, eine Aufholjagd zu starten, sondern eine ähnliche Pleite wie in Bremen zu verhindern.

    Wenn DAS die Messlatte ist, dann gute Nacht. Es soll ja andere Mannschaften geben, die versuchen trotz eines Rückstandes von zwei Toren noch ein Unentschieden zu erreichen. Bei Arminia geht es nach dieser Aussage des Trainers in einer solchen Situation nicht um das 2:2, sondern darum das 0:8 zu verhindern. Da stellt sich jemand selbst ein Armutszeugnis aus.

    Zitat

    Die Klaviatur spielt momentan eine eigenständige Rolle. Ich glaube nicht, dass bei uns einer das Piano bedient.

    Kein Wunder, dass die Spieler ihn nicht verstehen.

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 4. November 2007 um 09:38

    Wie war die Situation eigentlich bei Middendorps Rauswurf bei den Kaizer Chiefs - der liegt ja jetzt etwa acht Monate zurück?

    Genauso wie jetzt:

    Zitat


    Nick Said schreibt im Mail&Guardian am 27.2.2007 unter der Überschrift:
    Middendorp failed to understand 'SA way':

    Essentially, I believe, he lost the respect of the players, as early as last season, by playing them out of position, seeming to favour certain individuals and publicly criticising their performances after matches.
    South African players are, on the whole, a very different breed from what he would be used to in Germany or, indeed, Ghana, where he spent several years before coming to Chiefs.

    In many ways they need to be wrapped in cotton wool and treated with care and have their egos massaged to get the best out of them. The abrasive nature of Middendorp in training and match situations is known to have upset a number of senior players who will be secretly -- or not so secretly -- delighted at his departure.

    Just look at the coaches who have been successful in South African football at international and club level: Clive Barker, Jomo Sono, Gordon Igesund and Ted Dumitru. None are master tacticians, but they all know the local football culture and have learnt what it takes to get the best out of local players. They are essentially great motivators.

    Encouragement, a sense of togetherness and giving players the freedom to display their natural raw talent is a mix that has worked well for local coaches in the past.

    Vielleicht sind es ja doch nicht Eigenarten der südafrikanischen Fussballkultur, dass seltsame Positionswechsel, öffentliche Kritik Vorlieben für einzelne Spieler schlecht ankommen und auf diese Weise der Zusammenhalt der Mannschaft verloren geht.

    Und auch sonst gibt es Gemeinsamkeiten:

    Der Vorstand steht zu ihm:

    Zitat


    Sy Lerman in The Herald:

    Although coming under pressure from a frenzied segment of Chiefs‘ supporters and a blood-thirsty segment of the media, chairman Motaung and his committee had steadfastly stood by Middendorp through the mushrooming crisis – but the defeat against AmaZulu on Saturday night would seem to have been the straw that finally broke the camel‘s back.

    Vielleicht sind die Situationen bei einem Trainerwechsel immer so - oder Ernst Middendorp ändert sich einfach nicht.

  • Bayer Leverkusen vs. Arminia Bielefeld

    • siese
    • 3. November 2007 um 16:22

    Ich glaube auch, dass Frank Geideck am nächsten Wochenende sein zweites Heimspiel gen Nürnberg als (Interims-)Trainer erlebt.

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 3. November 2007 um 15:16
    Zitat

    Original von Richie

    Die Außendarstellung ist unter aller Sau, Saftig taucht mal wieder vollkommen ab, Kentsch will nichts kommentieren, der Trainer fühlt sich sicher und im Recht, während der Präsident nicht zu erreichen ist. Unprofessioneller kann man doch gar nicht mehr rüber kommen :nein:! Hoffentlich hat das Drama bald ein Ende - entweder in die eine oder andere Richtung.

    Mag die Außendarstellung auch schlecht sein, Saftig, von dem sonst nicht so viel halte, was die Außendarstellung betrifft, macht im Moment doch alles richtig. Was sollte er sonst sagen?

  • DFB-Pokal 2. Runde: Arminia bei der TuS Koblenz

    • siese
    • 1. November 2007 um 00:09

    Wieviele Mannschaften haben eigentlich in dieser Pokalrunde auswärts gewonnen?

  • Ex-Armine Jonas Kamper

    • siese
    • 29. Oktober 2007 um 13:07

    Das Tor ist in der Wahl der Woche.

  • DSC Arminia Bielefeld - Energie Cottbus

    • siese
    • 27. Oktober 2007 um 22:15

    Alle künftigen Gegner werden sich dieses Spiel und das Spiel gegen Frankfurt ansehen, wie man gegen Arminia in den letzten Minuten das Spiel dreht.

  • Arminia Grafiken/Avatare/Banner

    • siese
    • 26. Oktober 2007 um 21:34

    wie findet Ihr die hier von meinem Sohn?
    [Blockierte Grafik: http://img87.imageshack.us/img87/9541/bhmefr1.png]

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 23. Oktober 2007 um 10:54

    In der nach dem kicker zweitbesten Fussballzeitung, der FAZ, vergleicht Michael Ashelm heute die Trainer von Bielefeld und Karlsruhe. Aus der einen Seite der "einfühlsame Becker" auf der anderen Seite der "ruppige Middendorp", "die beiden Trainer könnten nicht unterschiedlicher sein." Und über Ernst kann man dann lesen: "Der launische Middendorp dagegen sieht vertrauensbildende Maßnahmen im Kader eher als Führungsschwäche. So wechselte er hin und her, provozierte und drohte einem Recken wie Böhme zuletzt wegen "negativer Körpersprache" mit der Ausmusterung für die Partie beim KSC. Der ehemalige Nationalspieler lief dann doch auf und wurde von seinem Chef gar für seinen Einsatz gelobt. Auch das ist Middendorp."

  • Alles zum Jahrhundert-Trainer Ernst Middendorp

    • siese
    • 17. Oktober 2007 um 14:47
    Zitat

    Original von wob
    Eine 1:8 Niederlage hätte es mit TvH ziemlich wahrscheinlich nie gegeben.

    da erinere ich mich aber gerade an das letzte Spiel mit TvH in Bremen etwas anders. Da sagte er "zum Glück ist es bei dem 3:0 geblieben, wir hätten auch 2, 3 4 mehr bekommen können." Womit mit an einem 8:1 ziemlich nahe dran sind.

  • KSC vs. DSC

    • siese
    • 17. Oktober 2007 um 11:42
    Zitat

    Original von Spud
    Nach der gestrigen "grandiosen" Vorstellung in Minden wird mir Angst und Bange vor Sonntag... :(

    Mir graust eher vor dem Spiel gegen Cottbus. Gegen den KSC ist es für uns viel einfacher: der KSC wird davon ausgehen, das Spiel zu gewinnen. Der KSC muss das Spiel machen und das kommt uns eher entgegen. Der Druck auf die offenbar etwas labile Mannschaft ist deutlich geringer als gegen Cottbus.
    Am KSC sieht man aber auch einen wesentlichen Unterschied zu uns: Das Manko nicht über Spitzenspieler zu verfügen, wird über die mannschaftliche Geschlossenheit wett gemacht. Das war in der Vergangenheit auch eine der großen Stärken von Arminia. Im Moment scheint das nicht der Fall zu sein. Geht's erstmal abwärts wird's damit eher schwieriger. In solchen Situationen muss immer jemand gehen. Meist ein Spieler, der zum Sündenbock gestempelt wird oder....

  • Arminia gegen Minden

    • siese
    • 17. Oktober 2007 um 10:59

    Aus dem Forum von Union Minden:

    Zitat

    Als Fazit kann man nur mitnehmen Union Minden hat einem Bundesligisten solange wie möglich Grenzen aufgezeigt. Auch wenn man so einen Test nicht überbewerten darf so hat man doch gesehen, das Union eine intakte Mannschaft hat.

    Stimmt irgendwie und der Rückschluss auf Arminia wohl auch.

  • Arminia gegen Minden

    • siese
    • 17. Oktober 2007 um 00:00

    Etwas gutes hat das Spiel vielleicht: der KSC spekuliert auf ein 7:1.
    Etwas mehr Fussball a la TvH wäre im Moment nicht schlecht.

  • Kader 07/08

    • siese
    • 15. Oktober 2007 um 22:16

    Wer kann griechisch?

    http://www.sportnet.gr/showreport.asp…reportID=142873

    Mit http://babelfish.altavista.com/tr
    kommt da irgendwas mit mündlichen Absprachen heraus, also wahrscheinlich genau das, was MJockel oben vermutete.

    Zitat

    “I advance in agreement with Apollo and I am ready to fight in the German championship. I have signed [prosymfono] collaboration with [Arminia] of [Mpilefelnt] ", it stressed 25[chronos] [asos].

    Trügen diese Übersetzungs-tools nicht, dann war er etwa zwei Monate lang nicht mehr bei der Mannschaft auf Zypern, um dann Anfang Oktober über eine Auflösung des Vertrags zu reden.

  • Kader 07/08

    • siese
    • 15. Oktober 2007 um 10:08

    Im Kicker steht heute zu Hawar etwa dasselbe, wie in der bereits zitierten Ausgabe des WB vom 13.10.

  • Kader 07/08

    • siese
    • 12. Oktober 2007 um 08:26

    Kommt er doch noch?

    Goal.com:

    Zitat

    Iraqi Star Hawar Mulla Arminia Bound This Winter Iraqi star Hawar Mulla Mohammed will become an Arminia Bielefeld player as soon as January’s transfer window opens.
    ...
    "I will sign with Armenia Bielefeld after Iraq's first leg match of the FIFA World Cup qualifier against Pakistan,” added Hawar.

    Und hier der link auf die Nachricht auf der offiziellen Seite des asiatischen Fussballverbandes

  • Ashkan Dejagah möchte nicht gegen Israel spielen! - Eure Meinung?

    • siese
    • 11. Oktober 2007 um 08:53

    Aus der taz von heute ein ganz vernünftiges Interview mit dem grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der gleichfalls auch iranischer Staatsangehöriger ist.


    Eklat um Deutsch-Iraner
    "Dejagah muss doch kein Held sein"

    Der Fußballer Ashkan Dejagah will nicht für Deutschland gegen Israel spielen. Das ist keineswegs skandalös, sondern verständlich, findet der Grüne Omid Nouripour

    Der Deutsch-Iraner Dejagah will nicht am Länderspiel Deutschland-Israel teilnehmen. Foto: dpa

    taz: Der Zentralrat der Juden wirft dem U-21-Nationalspieler Ashkan Dejagah "antiisraelisches Verhalten" vor. Richtig oder falsch, Herr Nouripour?

    Omid Nouripour: Falsch. Er versucht nur, sich an die iranischen Gesetze zu halten. Für einen Doppelstaatler wie Dejagah heißt das, dass er nach dem Gesetz nicht nach Israel einreisen darf - das steht in jedem iranischen Pass. Sonst würden ihm bis zu zwei Jahre Gefängnis drohen. Und davor hat er Angst. Zudem hat er Familie im Iran, sein Bruder spielt in der Ersten iranischen Liga. Da hat er auch für seine Leute eine Fürsorgepflicht. Dejagah ist nicht für die falschen Gesetze im Iran verantwortlich.
    Zweifelhaftes Lob

    Iranische Medien waren über Dejagahs Weigerung begeistert: Die Sportzeitung Goal bezeichnete Dejagahs Entscheidung als "heroisch und meisterlich". Das staatliche Fernsehen befand Dejagahs Entscheidung als "ein sehr ehrenvolles Verhalten von einem jungen Mann, der nicht mal im Iran aufgewachsen ist".

    In den israelischen Medien spielte das Thema keine Rolle.
    Omid Nouripour (32) geboren in Teheran, ist Abgeordneter der Grünen im Bundestag. Der Deutschiraner rückte auf den Platz von Joschka Fischer, der sein Mandat abgab. 2007 erschien von ihm das Buch "Mein Job, meine Sprache, mein Land. Wie Integration gelingt" bei Herder. In seiner Kindheit war er Fußballfan des FC Bayern München - "wofür ich mich heute schäme", wie er sagt. Er ist Mitglied von Eintracht Frankfurt. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

    Die CDU sagt: "Er muss sich zu unserer durch Geschichte und Kultur geprägten Gemeinschaft bekennen." Richtig oder falsch?

    Richtig. Er hat den deutschen Pass angenommen. Da muss er die Geschichte und deren Konsequenzen kennen und dazu stehen. Das heißt aber nicht, dass er sich als Iraner über alles Lebenspraktische hinwegsetzt. Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass ein deutscher Nationalspieler besonders mutig sein muss.

    Der DFB-Vorsitzende Theo Zwanziger sagt: "Heute Iraner, morgen Deutscher. Das wird nicht gehen." Richtig oder falsch?

    Dieser Satz hat mich erschreckt.

    Warum?

    Unterschwellig heißt das doch: Er muss sich entscheiden, ob er Deutscher oder Iraner sein will. Aber erstens kann er den iranischen Pass qua Gesetz gar nicht abgeben. Zweitens befinden wir uns mitten in der Loyalitätsdebatte der deutschen Integrationspolitik. Kann jemand überhaupt zwei Pässe haben - und dann loyal Deutschland gegenüber sein? Das geht doch überhaupt gar nicht. Diese Debatte ist gefährlich. Ich hatte gehofft, dass wir diese Loyalitätsparanoia überwunden haben.

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    Haben wir nicht?

    Nein. Der Mann kann sonst Iraner und Deutscher sein - als Nationalspieler ist er natürlich nur Deutscher. Das geht zusammen. Ich habe auch zwei Pässe, den deutschen und den iranischen. Wenn ich im Bundestag sitze, ist es für mich selbstverständlich, dass ich Deutscher bin. Das Existenzrecht Israels ist auch mein Primat der deutschen Außenpolitik. Wenn ich aber als Abgeordneter einer offiziellen Delegationsreise nach Israel fahren würde, hätte das für mich im Iran rechtliche Konsequenzen. Aber soll ich jetzt mein Mandat abgeben?

    "Heute Deutscher, morgen Iraner": Das ist eine Kritik an der rot-grünen Einwanderungspolitik?

    Aber die Kritik wird der Realität nicht gerecht. Dejagah ist heute Deutscher und Iraner - und morgen auch. Klar repräsentiert er als Nationalspieler Deutschland - und das soll er gefälligst auch tun. Trotzdem gibt es ungerechte Gesetze im Iran, von denen er und seine Familie betroffen sind. Das hat mit mangelnder Loyalität gegenüber Deutschland nichts zu tun. Alle sagen jetzt: Er hätte ein Zeichen setzen können. Dejagah hat sich für die feige Variante entschieden. Mag sein. Aber das kann ihm niemand vorwerfen. Er muss kein Held sein.

    Was könnte denn seiner Familie passieren?

    Er hätte sich selbst in Schwierigkeiten gebracht, weil er vermutlich nicht mehr in den Iran reisen könnte - wegen der zwei Jahre Gefängnis, die ihm drohten. Dejagah könnte so viele DFB-Länderspiele haben wie Franz Beckenbauer, das interessiert die Iraner aber nicht. Und man darf nicht vergessen, dass sich die gesellschaftliche Situation im Iran verändert hat. Allein im Jahr 2007 gab es bisher 150 Hinrichtungen. So viele wie lange nicht mehr. Und die Stimmung ist ängstlich und bedrohlich.

    Besteht nicht die Gefahr, dass Präsident Ahmadinedschad Dejagahs Länderspielabsage propagandistisch nutzt?

    Sicher hat Dejagah Fehler gemacht. Hätte er gesagt, er sei verletzt, es hätte keinen interessiert. Natürlich kann er jetzt propagandistisch missbraucht werden im Iran. Aber er ist erst 21 Jahre alt - und bisher nur als Party-Boy aufgefallen. Soll man von ihm jetzt verlangen, dass er sich sicher in hochkomplexen politischen Zusammenhängen bewegt?

    Hätte der DFB diese Zusammenhänge begreifen müssen?

    Der DFB hätte erklären können, wie die Gesetzgebung im Iran funktioniert und warum Ashkan Dejagah und seine Familie dafür nichts können. Und: Die Familie hat Vorrang. Punkt. Dann hätte das einen anderen Geist gehabt.

    Was folgt jetzt aus diesem Fall, der sich auf der Ebene der Nationalteams oder im Uefa-Cup wiederholen kann?

    Vielleicht findet sich eines Tages ein Held, der dieses Zeichen setzt - hoffentlich dann mit einer anderen privaten Situation im Rücken. Aber wenn Spieler wie Dejagah nicht die Kraft haben, sich gegen das gesamte iranische Establishment zu stellen, dann kann man die nicht mit der großen Moralkeule verhauen.

    INTERVIEW: THILO KNOTT

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 9. Oktober 2007 um 19:58
    Zitat


    [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/stu…,510391,00.html]Original von Spiegel online[/URL]
    Einen Schritt, den Anwalt Achelpöhler auf jeden Fall gehen möchte. "Ich glaube, dass wir damit erfolgreich sein werden", sagte er und zitierte den Fußballer Jonas Kamper von Arminia Bielefeld mit den Worten: "We have to fight weiter."

  • DSC Arminia Bielefeld gg. Hamburger SV

    • siese
    • 6. Oktober 2007 um 12:17

    Ich hab diese depressive Episode hier in den letzten 14 Tagen nicht mitbekommen und tippe deshalb ganz optimistisch auf ein 3: 1!

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