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Beiträge von siese

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 18. Februar 2008 um 10:59
    Zitat

    Original von oemmes
    Mathias Hain:
    Das ist ganz bitter, aber auch nach einem Gegentor in letzter Sekunde bleibt eine Niederlage eine Niederlage. Außerdem müssen wir sehen, dass ein Punkt uns auch nicht so viel weiter gebracht hätte. Dennoch haben wir hier 92 Minuten hervorragend gespielt, Hut ab vor dieser Mannschaftsleistung. Wenn wir weiter an den Feinheiten arbeiten und bis zum Letzten konzentriert bleiben, werden wir auch belohnt. Trotz dieser Niederlage dürfen wir nur auf unsere gute Leistung schauen.

    ....dieses statement von der dsc page zeigt deutlich wo unsere probleme liegen. wer nach einem spiel ohne eine echte torchance und mit einem blinden abwehrbock am ende ohne punkte nach hause fährt und von "hervorragend gespielt" spricht, sollte mal ernsthaft hinterfragen, ob das nicht etwas geringe ansprüche sind. unsere mannschaft ist offenbar schon tot. ich hoffe am samstag eine schlehte leitung zu sehen, wenn das eine gute war, denn sonst schlafe ich ein.

    Man sollte diese Worte nicht auf die Goldwaage legen. Matze kann gar nichts anderes machen, als dasselbe zu erzählen, was der Trainer vorgegeben hat. Offener Widerspruch ist da nicht drin, dazu ist er zu sehr Profi. Wer es genau liest findet aber doch Kritik, denn während Frontzeck offenbar auf ein Unentschieden spielte, erklärt Matze, dass uns ein Punkt nicht so viel weiter gebracht hätte.
    Und selbst Frontzeck liegt ja nicht so völlig daneben, die guten Ansätze hervorzuheben, statt Trübsal zu blasen. Auf einem ganz anderen Blatt steht, wie die Sache intern, bzw. hier diskutiert wird. Da dürften wohl überall Leute sein, die das nicht für ein hervorragendes Spiel hielten.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 23:13

    Das "Ausschau-Halten nach Alternativen" dürfte für die Clubführung ja mehr als einfach sein, denn immerhin dürften noch einige Bewerbungsunterlagen aus dem Dezember auf dem Tisch liegen. :lol: Von denen jemanden zu nehmen, das wäre dann statt der "2. Wahl" die "3. Wahl." und damit unrealistisch.

    Die einzige realistische Alternative ist seit dem Stuttgart-Spiel offenkundig.

    Aber an kurzfristige Maßnahmen kann man nicht glauben. Erst muss das Elend auf die Spitze getrieben werden, wertvolle Punkte in Rostock verschenkt werden und danach noch die Serie der schweren Spielen gegen S04 und Bremen sowie Hannover und HSV absolviert werden. Dann erst ist der Leidensdruck so groß, dass die Peinlichkeit der erneuten Entlassung eines Trainers nicht mehr so schwer wiegt. Es wäre in einer solchen Situation ja auch kaum mehr vorstellbar, mit MF nach einer solchen Rückserie in der zweiten Liga einen Neuanfang zu wagen. Das wäre bei Dammi anders.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 19:02
    Zitat

    Original von Almadler
    Das war noch ansehnlicher Fussball, träum!

    Mit seinem Weggang hat eigentlich die ganze Scheisse angefangen!

    Ich bin niemand der schnell aufgibt, mir fehlt irgendwie der Glaube das wir

    den Klassenerhalt noch schaffen!

    Die Zeiten, in denen wir für einen wie Uwe Rapolder noch interessant sind, dürften bald vorbei sein. Ich bin mal gespannt, wen sich Frontzeck aus der Mannschaft raussucht und als Sündenbock für das Desaster verantwortlich macht. Solche Disziplinierungsmaßnahmen, die es auch bei Frank Geideck gab, sind immer das erste Signal für völlige Ratlosigkeit. Und ratlos wäre ich vermutlich auch, nach dem 12 Pflichtspielen ohne Erfolg.

    Ich würde mir wünschen, dass er bald sagt: die Bundesliga ist nicht meine Kragenweite. Aber dafür ist er wohl zu jung.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 13:37
    Zitat

    Original von King Kneib
    Er hätte ja nicht mal laut werden müssen. Es hätte gereicht zu sagen: Leute, hier geht was. Marx/Nkosi raus, Eigler rein. Attacke. Hätte völlig gereicht. Offenbar hat er aber gsagt: Jungs, wie stehen super, so bleiben, dann holen wir nen Punkt. Das ist nicht meine Spielphilosophie, und die absolut falsche Strategie im Abstiegskampf.

    Genau das will Frontzeck nicht - er nimmt es ja als eine Lehre aus dem Abstieg in Aachen, auf unentschieden zu spielen. In einem Interview sagt er rückblickend auf seine Aachener Zeit:

    Zitat

    "Gibt es in Ihrer Analyse ein paar markante Punkte, an denen Sie hätten einhaken können oder müssen?

    Frontzeck: Der Ausfall von Straub, Plaßhenrich, Schlaudraff war nicht zu kompensieren. Mit ihnen hätten wir es nach Hause gebracht. Zudem gibt es immer Situationen, in denen ich heute anders reagieren würde. Beispiel, die Partie in Stuttgart. Da habe ich Sascha Dum nach unserem Ausgleich eingewechselt, weil ich den Eindruck hatte, dass wir noch einen Konter fahren können. Heute würde ich es anders machen und wäre auch mal mit einem Punkt zufrieden. Solche Kleinigkeiten passieren dir als Trainer immer wieder.

    Anderes Beispiel: Beim Heimspiel gegen Dortmund habe ich gespürt, wie geil die Mannschaft darauf war, den Sack zuzumachen. Ich hätte darauf stärker hinweisen müssen, dass wir auch mit einem Punkt den BVB auf Distanz halten.

    Mit einem Punkt zufrieden sein, auf unentschieden spielen, die "Taktik" in Berlin war nicht Zufall, sondern Programm. Blöderweise geht das dann daneben, wenn die anderen immerhin versuchen ein Tor zu machen. Dann kann das eben auch - wie für die Hertha - mit viel Dusel klappen. Für uns besteht so eine Chance nicht, weil wir diesen Versuch nicht mal wagen.

    Aber immerhin, er ist in Aachen am Ende freiwillig zurück getreten, das hätte nicht jeder so gemacht (auch wenn er wahrscheinlich ohnehin entlassen worden wäre).Und das würde er, wenn man das Interview liest, wohl bei uns genauso machen.

    Frontzeck am Ende des Interviews:

    Zitat

    Frontzeck: "Ich hätte nach Offenbach, Jena, Cottbus oder zuletzt auch Düsseldorf gehen können. Die Leute, die über den Tellerrand hinausblicken, wissen, dass wir alle in Aachen trotz des Abstiegs gute Arbeit geleistet habe"

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 09:50
    Zitat

    Original von dsctom


    Denn wer außer vielleicht Dammi würde kommen? Wer würde bei der kollidierten Titanic das Ruder übernehmen? Ach Scheiße alles!!! :wall:

    Deshalb werden wir entweder mit Frontzeck in die zweite Liga gehen, wenn er am letzten Spieltag nicht mal wieder seinen Abschied verkündet, oder man wird, als Vorwegnahme des Trainerwechsels nach dem Abstieg, so spät wechseln, dass es bei dem verbleibenden Restprogramm völlig aussichtslos ist. Das Eingeständnis eines Fehlers, das ging nur einmal bei Frank Geideck. Deshalb ist es müßig, einen Trainerwechsel zu fordern. Das ist allerdings kein Grund dafür, das ohne jede Kritik - nicht im Stadion natürlich - hinzunehmen. Dieser Trainer hatte vor Arminia nichts vorzuweisen, er hat bei Arminia nichts vorzuweisen.

    Frontzeck war ein ungedeckter Wechsel auf Arminias Zukunft, der leider geplatzt ist.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 09:24
    Zitat

    Original von Fil
    Ja bringt den nächsten Trainer her, es wird von heute auf morgen ein Spitzenmannschaft da stehen die alles niederkämpft und alles gewinnt.

    Also her damit.

    Nur noch peinlich was einige hier schreiben.

    Nein ich bin nicht MF Fan aber realist.

    O.K., dann werde ich auch mal "Realist": Der Trainer hat alles richtig gemacht. Er hat das von ihm angekündigte Spiel über die Flügel ebenso voran gebracht wie die Standards, die gefährlich wie nie waren. Er hat erkannt, dass das vorhandene Personal ausreichend ist und deshalb auf Neuverpflichtungen verzichtet. Er hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben und wieder an den flüssigen Konterfussball von Rapolder und TvH angeknüpft. Wenn da was nicht klappt, dann sind die doofen Spieler schuld. Bei dieser Mannschaft ist einfach nicht mehr drin. Auch unter Ernst Mioddendorp hat diese Mannschaft gegen die Gegner in den ersten drei Spielen so gut wie nichts geholt. Und auch unter Ernst Middendorp gab es eine Niederlagenserien von vier Pflichtspielen ohne Punkt (S04,H96, Bremen und HSV), da ist es kein Wunder, wenn man auch gegen Wolfsburg, Jena, Frankfurt und Hertha nichts holt. Das kann man gar nicht besser machen als der Erfolgstrainer Frontzeck.

    Wenn etwas peinlich ist, dann die Situation in die dieser Verein gebracht wurde.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 17. Februar 2008 um 08:30

    Zurück aus Berlin. Ein trauriges Ergebnis.
    Wer erklärt, mit Frontzeck würde sich wenigstens das Defensivverhalten bessern, der möge bedenken, dass Frontzeck Mijatovic wieder zur Verfügung hat und es unter Ernst Middendorp trotz der Wahnsinnsniederlagen auch gute Defensivvorstellungen von Arminia gab. Das 0:0 gegen Karlsruhe und selbst die 0:1 Heimniederlage gegen die Bayern waren aber weitaus bessere Spiele, gegen weitaus besser spielende Gegner als die Hertha. Tut mir leid, aber auch nach diesem Spiel kann ich nicht erkennen, was wir von diesem Trainer haben.
    Ihm Zeit geben? Je mehr Zeit er in Aachen hatte, desto schlimmer wurde es.
    Nein, ich wlll Ernst Middendorp nicht zurück.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 14. Februar 2008 um 08:36
    Zitat

    Original von Outpost
    Der Drops ist gelutscht, der Trainer wird bis zum bitteren Ende bleiben. Wir können uns einen weiteren Wechsel garnicht leisten und er würde auch nichts bringen. Die Rückrunde läuft, die Mannschaft bringt´s nicht und scheint eine chronische Trainerresistenz entwickelt zu haben. Meine Hoffnung ist mittlerweile arg begrenzt.

    Sehe ich genauso. Am Beispiel Nürnberg erkennt man den Unterschied zwischen beiden Vereinen: Nürnberg holt einen erprobten Trainer, der schon einiges vorzuweisen hat, Arminia setzt auf eine Wundertüte, die vornehmlich in unteren Regionen im Gespräch war. Das zeigt: in vier Jahren Bundesliga ist man nicht allzu weit voran gekommen. Das kann trotzdem gut gehen, aber m.E. spricht nicht viel dafür - ich wüßte jedenfalls nicht was dafür sprechen sollte. Und ich glaube, damit stehe ich nicht allein. Frontzeck war also ein recht negatives Signal in die Öffentlichkeit. Auch in die Mannschaft, denn wie soll man bei einem solchen "Erfolgstrainer" an den eigenen Erfolg glauben.
    Konsequenz: Im Stadion kein kritisches Wort und volle Unterstützung, aber hier die Lage nüchtern analysieren.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 12. Februar 2008 um 22:46

    Ein schöner Artikel in der Süddeutschen

    "Trotzdem gilt: Wenn denn die Nürnberger Funktionäre schon meinten, Meyer entlassen zu müssen, haben sie mit von Heesen wenigstens eine gute Nachfolgerwahl getroffen. Von Heesen hat sich in seinen Jahren bei Bielefeld einen guten Namen gemacht. Er ließ einen schnellen, kombinationssicheren Fußball spielen und galt eher als konzeptioneller Denker denn als schnellschießender Scharfmacher. "Von Heesen macht aus dem ewigen Abstiegskandidaten im Augenblick ein Mittelklasse-Team, das als eines der wenigen Züge eines Spielkonzepts trägt", urteilte damals die Neue Zürcher Zeitung."

    "Nach Saarbrücken und Bielefeld ist Nürnberg erst die dritte Trainerstation des gebürtigen Westfalen, der aber auch schon als Sportdirektor und Teammanager arbeitete.

    Dabei hielt es ihn nie lange auf einer Station, er war nie länger als zwei Jahre bei einem Verein in derselben Position. Fast immer erfolgte die Trennung wegen Auseinandersetzungen über die Kompetenzverteilung oder sonstigen Diskussionen mit anderen Vereinsverantwortlichen. Ein solches Verhalten könnte beim mächtigen Nürnberger Präsidenten Michael A. Roth und dem mittlerweile ebenfalls etablierten Sportdirektor Martin Bader schnell zu Problemen führen"

  • Auswärtsspiel in Berlin

    • siese
    • 12. Februar 2008 um 22:33
    Zitat

    Original von Bulldozer
    Letztes Jahr unter Ernst Punktgewinn in Berlin. Dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nach (und an das glaube ich ganz fest ;)) ist nun in der Hauptstadt nix zu holen! Dennoch fahre ich dahin :D

    Dem Gesetz der Serie nach muss diese nämlich irgendwann brechen. Ich mein jetzt die Serie mit den Frontzeck-Niederlagen. :) Irgendwann muss er doch punkten, das gibt es doch gar nicht.

    Verliert Arminia weiterhin 0:1 & 1:2 und findet das auch noch gut, dann will ich den Rekord! Genau, den von Hermann! Mach aus den 10 Pleiten doch bitte 11 Micha und auch dir ist ein Eintrag ins DSC-Geschichtsbuch sicher!

    Für ihn persönlich machte eine Niederlage die Serie von 12 Spielen ohne Erfolg voll - wenn man die Spiele mit Aachen mitzählt. Solche Serien müssen einem eigentlich auf's Gemüt gehen. Ich fahr natürlich hin und hoffe, dass es nicht so weit kommt - und z.B. Marx an seine Leitungen in dem Spiel gegen uns anknüpft.

  • Ex-Trainer Thomas von Heesen

    • siese
    • 11. Februar 2008 um 22:52

    Das ist ungefähr so, als wenn man durstend in der Wüste sitzt und dann fährt am Horizont ein Tankwagen voller Wasser vorbei - Richtung Nürnberg.

  • Frontzeck RAUS !!!!

    • siese
    • 10. Februar 2008 um 14:12
    Zitat

    Original von Kai

    gut das Du da beurteilen kannst


    Na gut, Saftig hat Jena, Offenbach und Cottbus deren Wunschtrainer vor der Nase weggeschnappt. Ohne seinen Spürsinn und seine strategische Planung hätte sich Arminia niemals gegen solche Spitzenclubs durchsetzen können.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 9. Februar 2008 um 18:00
    Zitat

    Original von Richie
    Das Problem an der Sache ist, dass Frontzeck nun mal Saftigs Wahl ist. Dies allein reicht schon, um ihn hier in den Fokus jeder Kritik zu rücken. Normalerweise hätten wir das für eine typische Bielefelder Lösung gehalten, weil man mit ihm langfristig arbeiten kann und eben bewusst keinen Feuerwehrmann geholt hat.
    Die gleichen, die hier auf Frontzeck und seine fehlende Erfahrung schimpfen, hätten vor Middendorp einen Bruno Labbadia mit Kußhand genommen und fordern FDammeier. Wo ist da denn die Logik in der Argumentation? Nach drei Spieltagen ist plötzlich Frontzeck verantwortlich für alles, was seit sechs Monaten schief läuft? Sehe ich nicht so.

    Das ist ja etwas platt. Niemand sagt, dass Frontzeck verantwortlich dafür ist, was in der Vergangenheit gelaufen ist - er ist verantwortlich für das, was er macht. Leider ist er da nicht so sehr erfolgreich. Jetzt gibt es einige, die meinen, es sei von Frontzeck noch einiges zu erwarten, er brauche nur Zeit. Da stellt sich doch schlicht die Frage, was denn die Grundlage für diese Vermutung ist. Da habe ich bislang noch nichts gehört. Leider.

    Ob Saftig den nun ausgesucht hat oder nicht, das ist doch völlig irrelevant, wenn ich es auch glaube, niemand außer Saftig hätte ihn geholt. (Sieht man von Jena Cottbus und Offenbach ab, die ihn wollten - aber da dachte ich, dass wir einen Schritt weiter sind, als diese Vereine)

    Und die Frage, ob Dammi vielleicht doch die bessere Wahl gewesen wäre, lässt sich vielleicht etwas entspannter diskutieren, wenn Frontzeck genauso viele Punkte geholt hat, wie Dammi.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 9. Februar 2008 um 12:05
    Zitat

    Original von jambohasan

    Was waren das für Zeiten mit Rapolder und TvH. Da konnte man deutlich die Handschrift des Trainers erkennen. Da steckte was dahinter... und jetzt?

    Das ist eben der Unterschied: mit einem angesichts der bescheidenen finanziellen Mittel von Arminia eher unterdurchschnittlichen Kader (alt bzw. 2. Liga)
    - haben Rapolder und TvH mit ihrem "Systemfussball" automatisierten Abläufen etc. überdurchnittliches aus der Mannschaft herausgeholt
    - hat auch Ernst Middendorp jedenfalls in der Rückrunde durch seine "Reizpunkte" überdurchnittliches herausgekitzelt.

    Bei allen drei Trainern spielte die Mannschaft über ihren Möglichkeiten.

    Frontzeck hingegen steht für den Abschied von beiden Konzepten. Beim Abschied von Ernst sehen das alle erleichtert, Beim Abschied von TvH und Rapolder etwas wehmütig. Frontzeck scheint die Mannschaft auf ihrem tatsächlichen Niveau spielen zu lassen - als anständige Verlierer. Insofern ist er vielleicht auch ein guter Trainer. Aber das hilft uns leider nichts. Aber es gibt da einen, der steht für die Rückkehr zum System TvH. Und da der ohnehin auf der Gehaltsliste steht, wird es bei der absehbaren Fortsetzung der Tragödie auch bald so kommen. Frontzeck wird sogar dankbar dafür sein.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 9. Februar 2008 um 00:39

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Nach dem Abgang von Ernst Middendorp habe ich ein gutes Spiel von Arminia gesehen - das Spiel gegen Stuttgart. Wir haben einen, der es besser kann.

  • Frankfurt-Bielefeld

    • siese
    • 9. Februar 2008 um 00:11
    Zitat

    Original von Chrill-E

    Selbst wenn er bei uns scheitern sollte heißt das noch lange nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Die ganze Situation im Verein ist derart verfahren, dass man ihm das nicht einmal anlasten könnte...

    Na ja, Frontzeck erlebte jetzt sein 11 Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Bald, am 17.3. kann er den ersten Jahrestag seines letzten Sieges feiern - damals gegen Arminia.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 8. Februar 2008 um 08:09
    Zitat

    Original von Hitchcock

    Spaß beiseite: Ich glaube, MF ist ein guter Trainer. Lassen wir ihm die Zeit, die er braucht. ...

    "Spaß beiseite" ist gut. Man muss das mal aus Frontzecks Perspektive sehen. Der Mann hat seit zehn Pflichtspielen nicht einmal gewonnen. Er hat das Ende des Aachener Erstliga-Traums miterlebt. Er hat es seit Monaten mit Fans zu tun, die ihn nicht mögen. Der freut sich sicher am Meisten darüber, wenn diese schwarze Serie mal zu Ende geht. Umgekehrt hätte wahrscheinlich hier niemand was dagegen, wenn das Spiel gegen Hertha Frontzecks Serie von 12 Pflichtspielen in Folge ohne Sieg voll machen würde, vorausgesetzt es gelingt ihm, die Punkteausbeute aus diesen Spielen von einem auf drei zu steigern. Allein, mir bleiben Zweifel. Sein letzter 3er war gegen Arminia, aber das geht ja nun nicht mehr. Deshalb würde mich mal interessieren, auf welchen Fakten denn die Annahme gründet, er sei ein guter Trainer.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 5. Februar 2008 um 13:02

    In gewisser Weise lassen die Äußerungen von Kentsch und Artur auch einen Rückschluss auf die Position des Trainers zu. Etwas mehr "Arbeitsteilung" wäre ja wohl das, was man gemeinhin "professionelles Arbeiten" nennt. Das hatte schon TvH immer vermißt. Genau das war aber von den "Verantwortlichen" nie gewollt. Deshalb ist Arminia für Trainer kein einfaches Pflaster. Für TvH und Ernst Middendorp war diese Situation angesichts ihrer Verankerung im Verein noch einfacher als für Frontzeck, der für Armina im Vergleich zu seinen Vorgängern sowas wie ein Alien ist.
    Artur muss man seine Äußerungen verzeihen. Sie zeugen von dem durch seine Tore gewachsenen Selbstbewußtsein.
    Der Vergleich, den Frontzeck mit seinen Erfahrungen in Aachen zieht, ist ein Alarmsignal. Dort hatte er sich ja am Ende mit der Führung völlig überworfen.
    Ergebnis: Man hat einen schwachen Trainer geholt und schwächt ihn durch solche Äußerungen weiter. Nach dem Karneval stehen Arminia wohl noch einige Chaos-Tage bevor.

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • siese
    • 5. Februar 2008 um 08:16

    Du musst den kostenlosen Realplayer 11 nehmen
    http://germany.real.com/player/
    und den dann mit flash Dateien verknüpfen, was aber die Voreinstellung bei der Installation ist.

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • siese
    • 5. Februar 2008 um 07:40
    Zitat

    Original von Alm-Girl

    Kann man das, wie die anderen Filme früher, auch irgendwie runterladen?

    Ob man das so kann wie früher kann ich nicht sagen. Mit dem aktuellen realplayer ist das aber ganz einfach.

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