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Beiträge von siese

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 25. Februar 2008 um 18:23
    Zitat

    Original von CrimePays

    Mannschaft, die sich jenseits von Skandalen und Höhenflügen bewegen bezeichnet man in der Regel als "graue Maus". Dieser Titel steht uns eigentlich zu, es sei denn in Bielefeld spielt man Konzeptfussball oder der Pöbel versucht die Stadionpforten einzureissen.
    So überraschend ist deine Erkenntnis nun nicht.

    Jetzt mal nicht so wehleidig bitte! Wir haben seit langem ziemlich viel Medienöffentlichkeit:
    Auf den gefeierten Konzeptfussball von Rapolder und von TvH, folgte das Gezerre um den Abgang von TvH, dann die Rückkehr des legendären Ernst Middendorp, gefolgt von dessen Sprüchen in der Presse. Ruhig wurde es eigentlich erst, als Michael Frontzeck Trainer wurde. Der sorgt jetzt leider auf die unvorteilhafteste Art und Weise von allen für Pressemedlungen.

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 25. Februar 2008 um 14:56
    Zitat

    taz: Zum Abstieg verdammt?

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 25. Februar 2008 um 10:24
    Zitat

    Original von Buschtrommler
    Das schreibt was WB:

    on Hans Peter Tipp

    Bielefeld (WB). Kapitän Mathias Hain war nicht nur bester Armine, er verkroch sich nach dem Desaster gegen Duisburg auch nicht wie der Großteil seiner Mitspieler.

    Auf die Frage, was er getan hätte, wenn er nicht im Tor gestanden, sondern auf der Tribüne gesessen hätte, antwortete Hain: »Ich hätte auch gepfiffen, garantiert. Ich weiß aber nicht, ob ich sarkastisch geworden wäre.« Und stellte fest: So aggressiv aufgeladen wie am Samstag habe er die Stimmung in seinen nunmehr sieben Dienstjahren in Bielefeld noch nie erlebt.

    Erklären, warum es denn mal wieder so gründlich schief gelaufen war, konnte er jedoch genauso wenig wie Rüdiger Kauf, der sich ebenfalls den Fragen stellte. Wahrscheinlich war es für einen Beteiligten auch unmöglich. Denn sie hatten sich etwas ganz Anderes vorgenommen: »Wenn wir nur 50 Prozent von dem gebracht hätten, hätten wir gewonnen«, sagte der 35 Jahre alte Torwart, der sich trotz der verheerenden Wirkung der beiden frühen Duisburger Treffer mehr Gegenwehr gewünscht hatte: »Nach solchen Nackenschlägen musst du eine Reaktion zeigen, und die ist nicht erfolgt«, stellte Hain fest. Auch Kauf rätselte, warum Arminia wollte und nicht konnte: »Wir müssen schauen, dass wir den Kopf wieder hoch bekommen und in Rostock punkten.«

    Hain forderte zudem, den »Enthusiasmus vor den Egoismus« zu stellen. Wie er das meinte, verdeutlichte er so: »Wenn der Fußballgott zu mir käme und mir sagen würde, mit dir schafft ihr es vielleicht, aber ohne dich ganz bestimmt: Dann würde ich meine Handschuhe in die Ecke werfen und gehen.« Leider kommt der Fußballgott selten nach Bielefeld.

    Besonders der letzte Abschnitt stimmt mich sehr nachdenklich. Was bedeutet das? Dass einige Spieler dem Trainer diktieren das sie Spielen? Dann wär der Trainer aber ziemlich schwach. Oder dass Leute ihren Vertrag einfach aussitzen?

    Alles anzeigen

    Na ja, vor kurzem hieß es noch, in der Mannschaft fehlen die Hierachien und jetzt sollen die Hierachien ausgerechnet Schuld an der Misere sein?

  • Oberliga-Saison 2007/08

    • siese
    • 25. Februar 2008 um 10:20

    SC Delbrück: Kirchhoff – Schröder, Capretti, Hansjürgen, Kuhn – Erdogmus (31. Niermann), Plucinski (31. Yildiz) – Berhorst, Basdas, Welker (67. Richter) – Wiebusch.

    ´ Arminia II: Riemer – Kollmeier, Fischer, Stadel, Stark – Gersch (24. Werner), Tesche – Aigner, Janjic (80. Hohnstedt), Versick (46. Bluhm) – Scherning.

    ´ Zuschauer: 748.

    ´ Schiedsrichter: Thorsten Joerend (Lübbecke) pfiff ohne Fehl und Tadel.

    ´ Gelbe Karten: Erdogmus, Capretti – Stark (alle Foul).

    ´ Eckenverhältnis: 6:5 (2:2)

    ´ Chancenverhältnis: 2:10 (1:5)

    ´ Tore:

    0:1 (7.) Robert Tesche; der Torschütze fängt den Ball selbst im Mittelfeld ab, spielt Doppelpass mit Janjic und trifft frei aus zwölf Metern.

    0:2 (35.) Daniel Scherning; wieder erobert Tesche den Ball, wieder taucht er nach einem Janjic-Pass frei vor dem Tor auf, doch diesmal legt er mustergültig für den besser postierten Scherning auf.

    0:3 (58.) Zlatko Janjic; der Torschütze nimmt einen 30-Meter-Pass von Aigner mit der Brust mit, läuft noch ein paar Schritte und trifft aus 14 Metern.

    0:4 (65.) Daniel Scherning; wieder wird der Ball in der Delbrücker Hälfte erobert; Janjic schickt außen Aigner auf die Reise, der den frei stehenden Torschützen bedient.

    SC Delbrück 0

    Arminia II 4

    aus der nw, in der auch ein schöner Spielbericht steht

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 25. Februar 2008 um 09:41

    In der FAZ schreibt heute Peter Penders unter der Überschrift "Geballte Wut und Armut"

    Zitat

    Mit dem Durchschnittsalter von 30,9 Jahren bot die Arminia die älteste Mannschaft auf, die je für den Club in der Bundesliga gespielt hat.
    Das sagt einiges über die Fehler aus, für die auch Reinhard Saftig verantwortlich ist. Ihm ist das kaum für möglich gehaltene Kunststück gelungen, bei den Fans noch unbeliebter zu sein als sein Wunschkandidat auf dem Trainerposten, dazu hat der bei öffentlichen Auftritten wenig souverän wirkende Manager die Mannschaft keinen Deut vorangebracht. Die Arminia ist überaltert, was auch erklärt, warum sie ihren noch vor ein, zwei jahren unter den Trainern Rapolder und von Heesen erfolgreich praktizierten Systemfussball nicht einmal mehr ansatzweise präsentieren kann. Diese Art Fussball setzt nämlich nicht nur Laufbereitschaft, sondern vor allem auch Laufvermögen voraus, das dieses in die Jahre gekommene Team nicht mehr besitzt. Es hat auch kein Spielkonzept mehr: Bei den vier Niederlagen unter Frontzeck schoss die Arminia ein Tor - aus deutlicher Abseitsposition in Frankfurt.

    Vor drei Jahren, ebenfalls am 21. Spieltag, spielte Arminia unter Trainer Uwe Rapolder mit folgender Aufstellung 3:1 gegen Bayern München
    Hain (33) - Lense (27), Borges (32), Gabriel (31), Bogusz (30), Kauf (29) Dammeier(36), Owomoyela (26), Porcello(24), Buckley (28 ), Vata (33).
    Rechnet daraus den Altersdurchschnitt aus, dann komme ich auf 28,1, wenn man als Alter nur die vollen Lebensjahre nimmt. Das tatsächliche Alter ist dann ein paar Monate höher. Die Mannschaft ist also in drei Jahren ungefähr drei Jahre älter geworden.

    Für Wehmütige hier der kicker Bericht zum nachlesen.

    M.E. lassen sich allein mit dem Alter die nicht unerheblichen Unterschiede zwischen beiden Auftritten nicht erklären.

  • Ernst komm bitte zurück !!!

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 09:54
    Zitat

    Original von Bulldozer

    OK, machen wir es jetzt wie auf der Titanic. Kapelle nochmals an, Zigarre, an den Händen fassen und dem Unvermeindlichen ins Auge sehen.


    Ein wunderbarer Satz!

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 09:39
    Zitat

    Original von Richie Für diesen Trümmerhaufen ist Middendorp zu allergrößten Teilen verantwortlich!

    Da ist was wahres dran, allerdings sollte man meinen, dass die aktuelle Mannschaft auch irgendwas mit dem aktuellen Trainer zu tun hat. Wenn es richtig ist, dass sich an dem Zustand der Mannschaft seit Middendorps Abgang nichts geändert hat und sich im aktuellen Zustand immer noch die Fehler Middendorps wiederspiegeln, das ist das im Grunde auch ein vernichtendes Urteil über den aktuellen Trainer, der offenbar rein gar nichts bewirkt hat. Wie man's auch dreht und wendet, für den aktuellen Trainer sieht's nicht gut aus.

  • Ex-Sportdirektor Reinhard Saftig

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 01:58

    Saftig hat in seiner Zeit bei Arminia eine wichtige Entscheidung getroffen, die Nachfolge von Ernst Middendorp. Es ist völlig egal ob er bleibt oder nicht. Nach MF's Abgang ist die Position von RS keinen Pfifferling mehr wert. RS hat sich durch die Wahl von MF diskreditiert. Natürlich wird er seinen Stuhl nicht freiwillig räumen. Das eben macht die Entlassung von MF für den Vorstand so schwer. Sie wäre zugleich das Ende von RS. Aber: Am Ende wird ihnen der eigene Kopf wichtiger sein, als der von MF ode RS.

    P.S. Borussia ist die latinisierte Form von Prxn

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 00:13
    Zitat

    Original von HomeFan
    Aber wer soll kommen falls MF hinschmeißt/entlassen wird? Dammeier? Nee, der hat eine gute Bilanz und soll sich den Quatsch erstmal nicht antun. Es muß eine Sau her der die Spiler hart rannimmt wie EM damals, einer wie Lorant, Lattek oder Daum, aber davon werden wir hier keinen sehen. Meinetwegen kann auch ein Neururer kommen, (ohja! Lieber Porno-Peter als 2.Liga!) ihr Saftnasen!
    Aber wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, wird man wohl mit Frontzeck in die zweite Liga gehen, genauso wie Gladbach es mit Luhukay getan hat. Amen.


    Mit MF wird man mit Sicherheit nicht in die 2.Liga gehen. Soll denn dieses Schauspiel noch mehrere Spieltage fortgesetzt werden und dann mit einem Trainer, der vier erfolgreiche Jahre mit dem Abstieg beendet der Neuaufbau in der 2. Liga versucht werden. Niemals!

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 00:07
    Zitat

    Original von Hitchcock

    Wieso? Spätestens nach dem heutigen Spiel hat sich die Mannschaft keinen anderen als Middendorp verdient! Ich würde ihn bedingungslos unterstützen, wenn er schon morgen die Einheit leiten würde!

    Ich mag Ernst Middendorp nicht. Aber eins ist allen klar: unter Ernst wäre das, was wir unter MF erleben mussten nicht passiert. Wenn es kein anderer macht: warum nicht. Es gibt nur ein Problem: die, die ihn entlassen haben stehen in diesem Fall als die größten Deppen da. Diesen Eindruck zu vermeiden ist ihnen sicher am allerwichtigsten. Deshalb ist das leider völlig unrealistisch.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 24. Februar 2008 um 00:00

    Frank Geideck war und ist Armine, deshalb ist er zurückgetreten, als er gesehen hatte, dass er Arminia nicht helfen kann. Immerhin bei einem Sieg bei vier Pflichtspielen. MF verliert fünf Pflichtspiele, für ihn sind es auf absehbare Zeit die letzten Tage in der ersten Liga, er wird nicht zurück treten.

    Die Verantwortlichen im Vorstand sind sicher nicht so blöd, dass sie nicht erkennen, dass dieser Trainer absolut untauglich ist, Arminias Saisonziel Nr. 1 den Klassenerhalt zu erreichen. Es fehlt ihnen offenbar noch an der Alternative. Wenn die da ist, ist MF weg! Jetzt wird telefoniert und entweder in der laufenden Woche, oder nach dem Spiel in Rostock ist der Drops gelutscht.

    Das Auftreten der Mannschaft, durchweg Spieler, die schon die
    unterschiedlichsten Trainer kennen gelernt haben, spricht Bände. Von diesem Trainer erwartet dort niemand, dass er beim Erfolg hilft. Den Erfolg will sicher jeder, weil es für viele Spieler die einzige Möglichkeit ist, 1. Liga zu spielen - für viele geht es um die letzte Saison ihres Fussballerlebens.

    Als Alternativen sehe ich nur Rapolder, der nicht kommen will oder Dammeier. Dammeier hätte einen großen Vorteil. Er hat Rückendeckung unter den Fans, Ihm und nur Ihm würde man einen Abstieg verzeihen.Und damit ist er ein Problem für manche im Management: die haben lieber schwache Trainer. Trainer wie Frontzeck halt. Aber in der Stunde der Not holen sie auch starke Trainer, wie mit Ernst Middendorp.

    Deshalb: MF raus, Dammeier rein und als Sportdirektor Ernst. Soll er doch für sein Geld was tun. Mehr als Saftig macht der allemal.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 23. Februar 2008 um 20:36

    Die Frage ist doch eigentlich nur, wann aus Sicht des Vorstandes die Peinlichkeit Frontzeck zu entlassen und damit eine Fehlentscheidung einzuräumen kleiner ist, als die Peinlichkeit, die dieser Trainer mit der Mannschaft abliefert. Es geht nur noch um den Zeitpunkt, sicher ist die Entlassung allemal.
    An sich sollte man nach diesem Spiel der Entlassung einen deutlichen Schritt näher gekommen sein. Ich hatte mal vermutet, dass es noch das Rostock Spiel und das Schalke Spiel dauern würde. Da will ich mich nicht mehr so festlegen, es könnte schon eher so sein. Und dann sollte am besten auch der gehen, der diese grandiose Fehlbesetzung als allererster zu verantworten hat.
    Ach so: das war jetzt für Frontzeck das 13. Spiel in Folge ohne Erfolg.
    Mein Wunschkandidat wäre Rapolder, aber für den ist Arminia wohl inzwischen zu schlecht. Da bleibt dann nur der eine, der es besser kann und das auch schon gezeigt hat.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 22. Februar 2008 um 16:46

    Ich wünsche Michael Frontzeck für das morgige Spiel eine glänzende Vorstellung unserer Arminia und einen klaren Sieg! Mögen alle Nörgeler verstummen, mich eingeschlossen!

  • Arminia in den Medien

    • siese
    • 21. Februar 2008 um 09:52
    Zitat

    Original von CrimePays
    Der "kicker" nimmt heute die Abstiegskandidaten unter die Lupe.
    (...)
    Prognose
    "Gelingt gegen Duisburg und Rostock nicht die Wende, wird es für die Arminia angesichts des schwierigen Heimprogramms bis zum Schluss eine Zittersaison - bestenfalls."
    Das deckt sich ja nahezu mit der Meinung hier im Forum.

    Noch drastischer ist das kicker-Urteil, wenn man berücksichtigt, dass man dort Nürnberg sicher in der ersten Liga sieht.

  • Fan-und Mitgliederabend

    • siese
    • 19. Februar 2008 um 23:09

    Das sind ja mal positive Nachrichten über MF! Hoffen wir das beste!

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 19. Februar 2008 um 17:44

    Noch so viele Vergleiche können nicht relativieren, dass weniger als 0 Punkte in vier Spielen gar nicht möglich ist. Aber wenn man schon vergleichen will, dann anläßlich des nächsten, des 21. Spieltags mal mit Frank Geideck. Nach dem 21. Spieltag der Vorsaison übernahm er von TvH, der auch gerade 0:1 verloren hatte - in München gegen die Bayern.
    Vier Pflichtspiele später, aus denen er drei Punkte holte (Bochum Cottbus Nürnberg und Mainz), erklärte Frank Geideck seinen Rücktritt.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 19. Februar 2008 um 12:55

    Wenn man so rechnent, dann wird es ganz eng:
    Unter EM gab es in 8 Spielen Punkte (Stuttgart hab ich mal zu EM gerechnet): 4 Siege und 4 Unentschieden. 6 mal hat man zu Hause gepunktet, 2 mal auswärts.
    Vor uns liegen noch 7 Heimspiele: MSV, S04, WB, KA, LEV,BO, DO
    Von denen darf allenfalls in einem Spiel mal kein Punkt heraus kommen.
    Sollte also das Spiel gegen den MSV verloren gehen, dann dürfte der Schnitt der Hinrunde kaum zu schaffen sein.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 19. Februar 2008 um 12:07
    Zitat

    Original von Chrill-E
    Ich bleibe dabei: Eine weitere Niederlage übersteht MF nicht - und darf er nicht überstehen!
    Was gibt bisher Anlass zu der Hoffnung, dass seine Arbeit hier von großer Nachhaltigkeit geprägt sein wird?Die kleinen (Fort-)Schritte in der Defensive etwa? Auch wenn die unbestritten zu erkennen sind, darf man nach den Eindrücken der letzten Wochen wohl noch sehr lange warten, bis man mal wieder mehr als eine Treffer pro Spiel sieht.
    Wie viel Kredit hätte er im Falle eines Abstieges denn?
    2-3 Niederlagen zu Beginn der Spielzeit in Liga 2 (ja, ich denke nicht, dass MF das Team in der 1. Liga hält) und der Drops wäre gelutscht!

    - die Verantwortlichen haben damals bei TvH zu spät gehandelt
    - deshalb hat man den "Fehler" Frank Geideck schleunigst korrigiert, um den Verein im Oberhaus zu halten
    - bei EM hat man Eindeutig viel zu lange gezögert; auch dann noch, als die Entwicklung klar vorhersehbar war
    - deshalb bin ich überzeugt, dass man nun nochmal kurzfristig handeln würde - allerdings abhängig davon, wie sich das Team gegen Duisburg präsentiert; im Falle einer kämpferischen Niederlage bliebe eventuell noch ein letztes Experiment Rostock - aber da muss dann ein Dreier her oder Schicht im Schacht!

    Alles anzeigen

    Ich halte es für ausgeschlossen, dass Frontzeck nach einer Niederlage gegen Duisburg gehen muss - ich glaube allerdings auch nicht an eine Niederlage, was vielleicht meine prophetische Begabung relativiert.
    Gleichfalls ausgeschlossen ist, dass Frontzeck nach einem Abstieg in der 2. Liga weiter bei Arminia wäre. Ähnliches hatte er ja bereits für sich bei Aachen ausgeschlossen.
    Sicher ist gleichfalls, dass bei anhaltendem Mißerfolg der Vorstand die Reißleine ziehen wird- das hat Saftig ja in dem WB Artikel von heute schon angedeutet: "Nur eine Jobgarantie bis zum Saisonende, die wollte Saftig dem DSC-Coach (Vertrag bis Juni 2009) nicht aussprechen."

    Da auch aus meiner Sicht wirklich nichts darauf hindeutet, dass es mit Frontzeck gut gehen könnte, stellt sich deshalb nur die Frage, wann es soweit sein wird. Da stehen die Herren Entscheidungsträger vor einem echten Dilemma: Handeln sie früh, dann stehen sie als Deppen da, weil sie einen Fehler eingestehen würden, handeln sie zu spät, stehen sie in der 2. Liga auch als Deppen da. Angesichts dieses Dilemmas werden sie die Entscheidung lieber vor sich herschieben - und auf ein Wunder hoffen. Doch die gibt's bekanntlich nicht. Soviel ist sicher.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 19. Februar 2008 um 10:54

    Kentsch bringt es fertig, wie eine Sphinx Orakel von sich zu geben:

    Zitat

    »Es gibt null Aktivität, eine Alternative für Michael Frontzeck zu finden. Bevor wir ihn verpflichtet haben, kannte ich Herrn Frontzeck kaum. Seitdem hat er bei mir nur gewonnen, gleichwohl zählen nur Punkte. Aber ich habe die Hoffnung, dass wir mit ihm noch sehr lange zusammenarbeiten werden.«

    "Null Aktivität" = soll heißen: aber Gedanken?
    "Bevor wir ihn verpflichtet haben, kannte ich Herrn Frontzeck kaum. " = soll heißen: damit hatte ich nichts zu tun, das waren andere.
    "Seitdem hat er bei mir nur gewonnen, gleichwohl zählen nur Punkte." = drastischer kann man wohl kaum betonen, dass er eben nicht gewonnen hat.
    "Aber ich habe die Hoffnung, dass wir mit ihm noch sehr lange zusammenarbeiten werden." = ein verräterisches "aber".Wenn es alles so toll ist, dann braucht man kein "aber".

    Ergebnis: Kentsch geht schon mal auf Distanz. Nach dem ersten Heimspiel wird die Taktik kritisiert, nach dem Spiel gegen Hertha eine Punktvorgabe gemacht, anschließend vorsichtig rumgerudert.

    Ich bin kein Freund von Frontzeck, wenn ich aber einer wäre, dann würde ich mich nicht so äußern.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • siese
    • 18. Februar 2008 um 11:11

    Frontzeck ist ja sogar witzig, so kann man im WB lesen:

    Zitat

    Frontzeck: »Von Druck spreche ich in diesem Beruf ungern. Die Anspannung wird sicher eine besondere sein.« Natürlich seien ihm die Mechanismen des Geschäfts bekannt, aber: »Wer Arminia kennt - und schon lange kennt - der sieht, dass sich hier etwas bewegt.«


    Wenn sich in solchen Situationen "etwas bewegt" dann der Trainer. ;)

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