Der Kommentar von Bruchhagen erscheint mir etwas unpassend. Natürlich wäre die Alm ohne den Umbau in den Spielen gegen den HSV und Bremen ausverkauft gewesen. Kommen interessante Gegner, kommen auch mehr Zuschauer. Was er übersieht: Gerade der Umstand, dass Bundesliga in Bielefeld in der Vergangenheit alles andere als selbstverständlich war, führt dazu, dass hier nicht auf Anhieb die Massen auf die teuren Plätze strömen.
Grade für "Gelegenheitsbesucher" ist die Schwelle bei Preisen von 49,- EUR besonders hoch - und der Platz bleibt frei. Das mag anderswo anders sein: in Frankfurt ist der Einzugsbereich schlicht größer, anderswo gibt es eine andere Tradition. Die Grafik zur Stadionauslastung in der Region zeigt, dass Arminia, gemessen an der wenig kontinuierlichen Vergangenheit, gar nicht so schlecht dasteht. Man vergleiche mal Bielefeld 324000 Einwohner Auslastung 82,5 % mit Bochum 381000 Einwohner, Auslastung 55,7 %.
Je länger Arminia in der Liga bleibt, desto eher wird sich die Situation verbessern. Da hat Kentsch sicher recht. Das Problem liegt eher darin, dass der "Sprung" mit der Osttribüne zu "hoch" war. Das Preisniveau wurde zu schnell erhöht. Deshalb wäre ich für eine Übergangszeit mit einem weiteren Stehplatzbereich. Dann dürfte sich auch schnell herumsprechen, dass man sich bei interessanten Gegnern möglichst schnell eine der dann etwas knapperen Sitzplatzkarten besorgen sollte.
http://www.lwl.org/westfalen-regi…/S265_Abb_1.jpg
Beiträge von siese
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Bei allem Verständnis für die Gesetze des Kapitalismus: ich finde es nicht gut, wenn Leute, die sich nur eine Stehplatzkarte leisten können draußen bleiben müssen dafür aber teure Sitzplätze frei bleiben. Weniger Sitzplätze, mehr Stehplätze, dann kann man für die knapperen Sitzplätze auch viel Geld verlangen. Der südlichste Block der Ost sollte deshalb in einen Heim-Stehplatzbereich umgewandelt werden.
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Vor 14 Tagen die beste Halbzeit, die man seit Jahren von Arminia gesehen hat gegen den aktuellen Tabellenführer - und jetzt ist das nach der alljährlichen Niederlage gegen Bochum eine totale Gurkentruppe? Frontzeck hätte hier das machen müssen, was er in Nürnberg gemacht hat, als er nach einer ähnlich blöden Vorstellung in der ersten Hälfte zur Halbzeit zwei neue Offensivleute gebracht hat. Das war m.E. sein Fehler in dem Spiel. aber deshalb wird einem doch nicht gleich der Kopf geschoren.
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Man kann sicher davon ausgehen, dass sich zum nächsten Spiel etwas ändert. Dafür war die Einwechselung von drei Bundesliga Debütanten in Bochum ja ein ziemlich eindeutiges Signal.
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Von Außen betrachtet scheint die Ost ja nicht so sonderlich komfortabel zu sein. Man schaue sich mal an, wie lange die Leute in der Mitte warten müssen, bis sie in der Pause ins Innere kommen.
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Dieses 2:4 wird man noch lange in angenehmer Erinnerung haben.
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Bemerkenswert ist das Absinken der Kapazität. 27500, das sind 500 weniger als erwartet. Wie kann es sein, dass ein Jahr nach Erteilung der Baugenehmigung die Zuschauerkapazität um 500 Personen sinkt? Na gut, es scheint eine etwas akademische Diskussion zu sein, weil sowieso nicht so viele kommen. Was ich mich aber frage: Wo fehlen diese 500 Plätze künftig?
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Die spinnen in Nürnberg! Für TvH tut es mir ehrlich leid.
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Vorstand Raus? Jetzt schon, ist das nicht etwas früh?

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Nicht ausgeschlossen, dass seine unglückliche Mission als Nachfolger von Hans Meyer zum großen Missverständnis werden könnte. Das niemals warme Verhältnis zu den eigenen Fans ist inzwischen derart unter den Gefrierpunkt geraten, dass von Heesen es ablehnte, nach dem Spiel gemeinsam mit seinem frohgelaunten Kollegen Milan Sasic im Deutschen Sport-Fernsehen vor der Nürnberger Fankurve interviewt zu werden: eine Begebenheit, die mehr über die vergiftete Atmosphäre aussagt als jedes Wort.
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Dass von Heesen seine ehemaligen Bielefelder Ioannis Masmanidis und Christian Eigler den alteingesessenen Profis vorzieht, sorgt zumindest so lange für Unmut, wie die Neuen sich derart schwach präsentieren wie in Kaiserslautern.
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Das Problem ist etwas, dass Kamper manchmal einige Probleme mit dem Defensivspiel hat. Das 4-3-3 wie Frontzeck es spielt ist defensiv eher ein 4-5-1 oder 4-1-4-1. Und Kamper ist in der Defensive eher ein Schwachpunkt. Seine Stärken ist ganz klar die Offensive. so wird er ja auch eingesetzt und da dürfte sich erst bei einer Verbesserung seiner Defensivqualitäten etwas ändern.
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...alles schallschluckende Atmosphärekiller...
Selbst an meinem Wohnort, etwas mehr als eine Stunde Fahrtzeit westlich von der Alm entfernt, schwärmen Menschen, die mal auf der Alm waren und mit Arminia sonst nix am Hut haben, von der Atmoshäre auf der Alm- ganz im Unterschied etwa zu dem Stadion von S04 oder dem BVB, zumindest wenn man auf einem der oberen Ränge ist.
Und hier gibt es sogar Leute, die finden es bewundernswert, dass man es in Bielefeld hinbekommen hat, das Stadion in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnviertel auszubauen.
Ein Super-Stadion,das hochmodern ist und trotzdem eine kultige Atmospähre hat, dass gleichzeitig nichts kostet, sodaß man niedrige Eintritgelder nehmen kann und gleichzeitig tolle Spieler kaufen kann, damit ganz viele Zuschauer kommen wo soll es sowas geben? -
Wäre Ernst noch hier - und Arminia in der Bundesliga - wäre die Osttribüne voll.
Soll heißen: die Außendarstellung trägt nicht wenig dazu bei, dass die Tribüne leer bleibt. Solange Arminia nur als Absteiger gehandelt wird und fussballerisch mit Begriffen wie "Zweckfussball" und "Mauerfussball" und "Frontzeck gelang es die Defensive zu stabilisieren" in Verbindung gebracht wird, wird das flüchtige Gelegenheitspublikum nicht kommen.Da wir aber alle wissen, das dieses Bild von Arminia totaler Quatsch ist, wird irgendwann nach Beginn der Saison, da hat sich das schöne Wort vom "goldenen Oktober" eingebürgert, ganz Fussballdeutschland verwundert die Augen reiben, die FAZ wird Elogen auf Katongo schreiben, die Schlagzeilen werden von der modernen Fusballlehrergeneration Frontzeck und Co künden und die Osttribüne wird voll. Sollte die Alm nicht gegen den HSV ausverkauft sein, wird sie spätestens gegen Gladbach voll sein. Und wenn das Wetter dann schlechtesten ist kommt Dortmund.
Im Frühjahr träumt der Ostwestfale dann kurz vom internationale Geschäft, dann gibt's plötzlich spannenden Abstiegskampf und dann ist die Saison schon wieder vorbei. Dannach gehts wieder von vorn los, vielleicht mit ein paar zusätzlichen verkauften Dauerkarten.
Arminias Problem in dieser Saison ist einfach, dass die "Kracher" gleich am Anfang kommen und nicht erst dann, wenn die Fussball-Journaille wieder zur Vernunft gekommen ist.
P.S.: Der Erfolg gegen Bremen trägt erste Früchte:
Bild: Frontzeck mit Hurra-Taktik"Wer spielt den mutigsten Fußball in der Bundesliga?
Bayern? Werder? Von wegen! Die Arminia!Bielefelds Trainer Michael Frontzeck (44) lässt in dieser Saison mit drei Spitzen stürmen. Beim 2:2 gegen Werder standen mit Wichniarek, Katongo und Halfar drei Angriffsspitzen auf dem Rasen.
Für den Klassenerhalt: Frontzeck mit Hurra-Taktik. Da kann nur noch Schalke mithalten...
Während das für einen Titelfavoriten nicht überraschend kommt, ist Arminias Attacke-Stil schon verwunderlich. Von vielen Experten wird Bielefeld als Absteiger Nr. 1 gehandelt. Doch Frontzeck hält nichts von einmauern. Im Gegenteil. (...) "
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In der Sendung vor Dopa waren nahezu dieselben Bilder zu sehen, wie in der Sportschau. Ausnahme: die Chance von Katongo in der 5. Minute wurde gezeigt mit dem Hnweis, die Abseitsentscheidung sei falsch gewesen. Also has Du nicht wirklich etwas verpaßt.
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Aktuell sind für das HSV Spiel auf der OST von 6722 Plätzen noch 3143 zu haben. Über das Kerngeschäft mit Firmen etc hinaus, scheinen nicht allzu viele Karten abgesetzt werden können. Das zeigt sich daran, dass gerade die etwas "günstigeren" Blöcke nahezu leer sind z.B. M1.
Es ist m.E. nicht ganz einsichtig, weshalb man auf die Ost in den Block M1 oder M2 gehen soll, wenn man auf der West für dasselbe Geld Block H oder E bekommt. Der Vorteil eine volle Tribüne, nämlich die Westtribüne, sehen zu können kann es ja nicht sein. -
Es ist doch gar nicht so, dass Arminia die Ost unbedingt bauen wollte, um höhere Einahmen zu erzielen. Arminia MUSSTE die Ost bauen, weil das wegen des Lärms für das Wohngebiet so von den Behörden verlangt wurde. Die Ausnahmegenehmigungen liefen aus.
Rein betriebswirtschaftlich dürfte sich die Ost deshalb allenfalls ganz langfristig rechnen.
Natürlich stellt man die Ost heute als großen Sprung nach vorn dar, aber eben eher gezwungermaßen.Also geht es jetzt allein darum, die Einahmen zu erhöhen. Und da fände ich es gar nicht falsch einen Block als Stehplätze auszuweisen. Ansonsten muss man eben an die Leute mit den Karten für 49,- EUR mehr Schampus verkaufen.
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Original von Andreas2909
Die Tribüne umbauen ist ja totaler Blödsinn. In VALENCIAs Berechnung fehlen leider auch die Business-Seats und Logen, die eben im Vorfeld ausverkauft sind und einen erheblichen Teil zu den Erlösen beisteuern. Insofern rechnet sich die Ost eben deutlich unter 50% Auslastung.Bei der Preispolitik stimme ich aber zu - eine Sitzplatzkarte sollte keine 50€ kosten. Gegen Bayern und Bremen kann ich mich ja damit noch so gerade anfreunden, auch wenn diese Preise ja gerade grandios gescheitert sind. Aber gerade in den anderen Spielen sollten die Preise deutlicher gestaffelt werden. Im normalen Liga-Alltag sollte eine Karte in meinen Augen nicht über 40€ kosten. 30-40€ halte ich noch vertretbar für die Sitzplätze, alles was darüber hinausgeht hat in Bielefeld wenig verloren.
Man vergleiche mal die Preise für Normalspiele in Bielefeld und Bremen.
An einem "gewöhnlichen Spieltag" kostet die beste Karte in Bremen 40 EUR und damit weniger als in Bielefeld. Allerdings sind in Bielefeld die Stehplatzkarten bei Spitzenspielen günstiger. So eine Preispolitik finde ich eigentlich ganz gut: Sollen doch die Einnahmen für die teuren Plätze günstige Stehplätze ermöglichen. Man braucht einfach nur mehr von diesen Leuten, die sich offenbar weniger für den Fussball, als für das geselschaftliche Ereignis interessieren (und deshalb deutlich nach Beginn der 2. Halbzeit in ihre Luxussessel plumpsen) und die Lärmschtzwand zum Wohngebiet bevölkern.
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Das einzig Positive ist, dass wir diese Saison nicht mehr hierhin müssen
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Der Vorbote für die nicht verkauften Tickets für die Ost waren die nicht verkauften Büroräume.
Man sollte damit anfangen den Block M1 auf der Ost in einen Stehplatzbereich umzuwanden. Man betrachte mal die Auslastungsquote dieses Bereichs beim Hamburgspiel.
P.S. Ja, ich habe den Bau der Ost unterstützt. -
Noch nen Interview
http://sportbild.de/sportbild/gene…0022300000.html
Zitat:
ZitatIm vergangenen Jahr hat Arminia 60 Gegentore kassiert und nur 35 erzielt. Kritiker sprechen sogar von einer unattraktiven Spielweise. Mit Recht?
Mit dem Wort attraktiv muss man vorsichtig sein. Unsere Grundlage musste es sein, geschlossener zu spielen und weniger Tore zu fangen als in der Hinrunde. Das war für uns überlebensnotwendig. Das ist uns gelungen und darüber hinaus kann ich mich sehr wohl an attraktive Spiele erinnern, in denen wir vor allem zu Hause unter hohem Druck erfolgreich und zu Null gespielt haben.