ZitatOriginal von Horst Stapen
Frage 1 musst Du Herrn Kentsch stellen, denn der hat damit angefangen. Die anderen Fragen verstehe ich nicht. Gehst Du davon aus, dass das Semesterticket steuerfinanziert ist? Dann liegst Du falsch. Die Kohle für die Verkehrsbetriebe drücken alleine die Studierenden ab. Und weil die Studierendenschaft eine öffentlich-rechtliche Zwangskörperschaft ist, aus der man nicht austreten kann, ist es auch angebrachter, in diesem Fall von Solidarität zu sprechen, als bei Almbesuchern, die keine echte Gruppe bilden.
Um nicht falsch verstanbden zu werden: Ich finde es natürlich toll, dass das Einzugsgebiet des Alm-Tickets als Fahrausweis vergrößert wird, und freue mich auch für jeden Nicht-Bielefelder, der eine Einsparung bekommt. Aber ich finde es albern, das als Sensation und großen Durchbruch hinzustellen. Man kommt zwar nicht von Osnabrück für umme nach Dortmund (wahrscheinlich aber nach Bremen), aber von Essen, Oberhausen und Duisburg aus, und das seit Jahr und Tag.
Über was regst du dich eigentlich auf? Und von deinem Juristendeutsch abgesehen, ist man als Student genauso viel oder wenig Mitglied einer Gruppe, wie als Almbesucher.
Die Regelung stellt eine Verbesserung des Angebotes dar. Dies wird hoffentlich für eine weitere Entlastung der Verkehrssituation sorgen, die Anwohner entlasten und evt sogar zu einem erweiterten Besucherkreis führen.
Ob das Ganze jetzt innovativ ist oder nicht will ich nicht beurteilen, finde diese Frage auch völlig uninteressant. Letztendlich ist dies ein weiterer Schritt in eine bessere Aussendarstellung, die dem Verein sehr gut tut.
PS: auch bis jetzt dürfte es Vereinbarungen und damit eine 'Zwangssolidarität' zwischen Arminia und den Verkehrsbetrieben gegeben haben, nicht? Wenn auch im kleineren Maßstab.