Dieses Wochenende wird vermutlich nicht mehr viel passieren. Weder Fürth in Hannover noch Braunschweig in Paderborn sehe ich mit Punktgewinnen. Gerade in Magdeburg und Braunschweig kommen sie auch keinen Zentimeter weiter. Am Ende ist vermutlich nur ein weiterer Spieltag weg. Daher gehe ich auch fest davon aus, dass Kniat gegen Paderborn auf der Bank sitzt.
Beiträge von Lothar
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Konnte es nur im Re-Live sehen. Bin selten so absolut eingestellt, aber in der wilden Anfangsphase musst du einen machen. Was waren das teilweise für Räume, weil Schalke noch nicht abgestimmt war. Die Qualität, um das auszunutzen, haben wir leider nicht.
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Wieso sollten wir Null Chance haben?
Schalke spielt ziemlich schlechten Fussball. Die leben von Ihrer starken defensive. Offensiv ist da aber auch nicht viel. Machst du da die Mitte zu bist du schon ganz gut dabei.
Dafür sind wir eigentlich prädestiniert, und wir sollten sehr wohl mithalten können.
Wir müssen Vorne aber flexibler sein um dieses durchaus massive Bollwerk zu durchbrechen.
Deswegen wäre meine Offensive morgen Rochelt, Grodowski und Bazee.
Das traf auf die Hinrunde zu. In der Rückrunde haben Dresden und Lautern je zweimal auf Schalke getroffen, Magdeburg sogar dreimal. Und Katic und z.T. Karius waren in den Spielen an Board. Ein Bollwerk sieht anders aus. Wenn das für die Schalker-Fans heute nur um die Höhe des Heimsiegs geht, könnte man mit einem frühen Tor oder einem langen 0:0 richtig für Unruhe sorgen.
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Dass Spieler, die auf der Tribüne oder überwiegend auf der Bank sitzen nicht zu frieden sein dürfen, sehe ich auch so. Die Frage ist, wie sie damit umgehen. Wenn sie sich nur denken "Was ist Mitch für ein Ar*** geworden, dass er mich nicht mehr aufstellt", ansonsten aber normal mitmachen, wird das nicht problematisch sein. Da wird Kniat in jeder Hinsicht ein breites Kreuz haben. Gefährlich wird es erst, wenn sie gerade nach schlechten Spielen die anderen influencen. Oder sich Grüppchen bilden. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass wir an dem Punkt aber nicht sind.
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Also ich weiß nicht wo ihr schaut aber bereits seit gestern, 20:27 Uhr ist ein Nachruf auf der Homepage online.
Bitte erst schauen und dann meckern, danke.
Habe das im Koch-Thread revidiert. Auf der Startseite steht das aber erst seit heute Morgen, gestern Abend war es unter Schlagzeilen, da hätte man sich hinklicken müssen. Nehme meine Kritik gerne zurück, auch wenn es bis heute Morgen mehr oder weniger versteckt war.
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https://www.arminia.de/neues/schlagze…t-um-georg-koch
Gestern Abend hat Arminia auf seiner Homepage kondoliert.Ok, dann nehme ich meinen Beitrag auch dem anderen Thread zurück. Kann auch gerne entfernt werden. Wobei der Beitrag von Arminia gut versteckt ist.
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Wenn man es nur 9 to 5 betreibt, braucht man Social Media nicht mehr bespielen. Auf Instagram zu posten "ach übrigens, gestern ist auch noch was anderes passiert", macht keinen Sinn.
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Peinlich, dass es Arminia bislang nicht geschafft hat auf den viel zu frühen Tod von Georg Koch zu reagieren. Selbst Rapid Wien und Dinamo Zagreb, wo er jeweils nur ein Jährchen verbracht hat, haben es hinbekommen.
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Arabi hatte keine Vison von einer Spielidee für Arminia. Das sieht man an den komplett unterschiedlichen Trainertypen. Meier mit Maurertaktik, Saibene mit Umschaltspiel, Neuhaus mit Ballbesitz, dann Kramer ohne Idee, usw.
Ich finde es gut, wenn wir einen Sportdirektor haben, der eine bestimmt Philosofie umgesetzt sehen möchte.
Einmal hat er es versucht bzw. hatte die Möglichkeit, als ihm Meier von der Fahne gegangen ist und er sich für Rehm entschieden hat. Der war damals jung und stand für einen Pressing-Fußball. Ansonsten waren die Entscheidungen alle unter mehr oder weniger großem Druck mit sehr unterschiedlichem Erfolg.
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Ja, gut, aber die akute Abstiegsgefahr war ja durchaus gegeben und wurde vermutlich auch als Begründung herangezogen.
"Proaktiv" würde ich so interpretieren, dass man den Trainer ohne akute Notsituation rausschmeißt, weil man irgendwie was ganz tolles für die Zukunft plant und der aktuelle Trainer nicht mehr dazu passt.
Obwohl, so ähnlich war es mit Fränki K. ja auch, nur dass die Philosophie dann ein Rohrkrepierer war.
Bei aller Professionalität usw. darf man auch nicht vergessen, dass am Ende Menschen zusammenarbeiten. Wenn am Anfang kein Blatt Papier zwischen Trainer und Geschäftsführer passt, muss das nicht bis in alle Ewigkeit so ein. Arabi und Neuhaus hatten sich zwischenzeitlich auch gegenseitig mit Lob überschüttet und man dachte, dass diese Konstellation noch Jahre hält.
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Mit Hain und Eilhoff war man damals noch das klassische Torwartspiel gewöhnt. Weiß noch, wie sie Ortega vor einem Spiel in der 3. Liga verboten hatten, das Spiel permanent schnell zu machen und einer dieser Abstöße beim Gegner landete und daraus der Gegentreffer resultierte. Meine sogar gegen Münster. Der Krämer-Fußball mit vielen langen Bällen und hölzernen Abwehrspielern passte auch nicht so richtig zu ihm. Das änderte sich dann alles mit Saibene und vor allem Neuhaus.Insgesamt änderten sich die Anforderungen an Torhüter. Und wie Fonzie schon sagt, aufgrund der sportlichen und insgesamt angespannten Situation um den Verein, war damals nicht die Geduld da.
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Normal wird er in dieser Saison auch nicht mehr an dem Meißner vorbeikommen, der jetzt bei 17 Torbeteiligungen steht und sich in sehr guter Form befindet. In der Hinrunde war Osnabrück für einen Aufstiegskandidaten noch sehr harmlos, daher fand ich es folgerichtig, dass er dorthin geht. Evtl. war Kania der Ar***tritt für Meißner. Denn in der Hinrunde hatte der auch noch eine überschaubare Quote.
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Aber was würde er denn dann besser machen als der aktuelle Trainer, der mit dem Verein/Umfeld vertraut ist und das von ihm entwickelten Team bestens kennt?
Ein Problem kann aber auch sein, dass die Mannschaft ihren Trainer bestens / zu gut kennt. Und sich dadurch Routinen eingeschlichen haben, die eine Entwicklung hemmen. Ob das bei uns der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Es könnte aber sein, dass Mutzel das aktuell nicht richtig schlecht findet, aber im Sommer trotzdem Strukturen aufbrechen möchte.
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justdoitDSC schreibt ja nicht, dass das so ist, sondern dass er von zwei Quellen etwas gehört hat. Darüber hinaus ist er nicht als User bekannt, der auf Effekthascherei oder billige Stimmungsmache aus ist.
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Hatte hier nicht mal jemand geschrieben, dass man sich vereinsseitig-intern vor der Saison durchaus mit Anschluss an die Top 8 sah? „Es zählt nur der Klassenerhalt“ kam meiner Erinnerung nach erst im tiefen Herbst, als man langsam unten reinrutschte. Wobei ich einen einstelligen Tabellenplatz mit dem Sommerkader auch als sehr optimistisches bzw. gewagtes Ziel empfunden hätte.
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Normalerweise würden bei mir jetzt vor Freude die Sektkorken knallen bei diesem Gerücht!
Aber ehrlich gesagt glaube ich da gar nix von. MM tritt bisher immer als Typ mit klarer Kante auf, sollte er beim Trainer bedarf sehen (was ich seit 2,5 Jahren sehe lol) dann würde man sich sofort trennen und der bereitstehende Trainer würde halt vorher schon übernehmen.
Kann ja sein, dass Mutzel einem neuen Trainer (s)einen neuen Kader zum Trainingsauftakt übergeben will. Und dass er es in der aktuellen Konstellation am wahrscheinlichsten hält den Klassenerhalt zu sichern.
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Sollte das tatsächlich stimmen, dann könnte das ja fatale Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf haben. Solche Informationen werden sicherlich auch bei Kniat ankommen. Warum also noch Vollgas geben und mit vollem Einsatz hinter der Mannschaft stehen, wenn man sowieso schon mit einem Bein vor der Tür steht?
Ich hake das jetzt erstmal unter Mundpropaganda ab. Wenn Mutzel Kniat in der ersten Saison in der dritten Liga nach der Winterpause nicht entlassen hat, dann wird er ihn auch jetzt nicht entlassen. Wir sind ein Aufsteiger und stehen nicht auf einem Abstiegsplatz und spielen auch nicht den schlechtesten Fußball in dieser Liga.
Möglichst viele Siege und ein am Ende sicherer Klassenerhalt wären für Kniat die besten Bewerbungsunterlagen. Mal abgesehen davon, dass er Mutzel zeigen könnte, dass es die falsche Entscheidung war ihn zu ersetzen.
Wenn an dem Gerücht etwas dran ist, scheint Mutzel einen Feuerwehrmann nicht für notwendig zu erachten oder nicht zu wollen. Damit könnte er richtig liegen, weil es ungeachtet der spielerischen Probleme noch genug Spieler im aktuellen Kader gibt, die für Kniat durch das Feuer gehen.
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Wo Grodowski sportlich besser aufgehoben ist, hat aber nicht der Verein öffentlich zu moderieren. Wenn ich mit Ende 20 den Großteil meiner Karriere in der 3. Liga verbracht hätte, würde ich mich auch 2-3 Jahre bei einem Erstligisten auf die Bank setzen. Da wird es ihm auch herzlich egal sein, dass es Schalke ist und er als Kind vermutlich in Dortmund-Bettwäsche geschlafen hat. Das Angebot bekommt er einmal in der Karriere, noch dazu direkt vor seiner Haustür. Für Arminia kam das sicherlich zum ungünstigsten Zeitpunkt, deshalb Riegel vor. Dass der Spieler daran etwas zu knabbern hat, ist aber menschlich.
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Der Verein geht vor und die Verantwortlichen werden wissen, dass ein Interview jetzt nur Eines bringt und zwar Unruhe. Grodowski ist Angestellter und muss sich dem fügen. Deutet für mich dann aber endgültig darauf hin, dass es das Interesse von Schalke gab und er es gerne gemacht hätte. Nach den Eindrücken vom vergangenen Samstag habe ich andererseits das Gefühl, dass man sich auf dem Platz weiter auf ihn verlassen kann.
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Man fragt sich dann natürlich, ob ein Profi wirklich so hohl ist und sowas seinem Frisör erzählt?

Aber klar könnte man das Puzzle so zusammen setzen. Es schadet aktuell aber trotzdem der Mannschaft. Auch wenn ich mich weiterhin frage, was er auf Schalke hätte spielen sollen.
Vielleicht erzählt man so etwas auch extra lieber seinem Frisör, als jemandem aus seiner Fußball-Bubble.
Habe den Eindruck, dass Grodowski von Haus aus ein lockerer, fröhlicher und eher extrovertierter Typ ist. Der war auch in keinem NLZ, wo ihm eingetrichtert wurde, wie man möglichst nichtssagend daherredet. Wenn der plötzlich wie 7-Tage-Regenwetter rumläuft, bekommen das die Leute, die ihn etwas kennen, sicherlich mit und fragen mal nach.
Diese Frage "was hätte er denn auf Schalke gewollt" ist übrigens leicht zu beantworten. Geld. Was ich auch verstehen kann. Er ist Ende 20, hatte bislang eine Karriere überwiegend in der 3. Liga und ernährt eine Familie. Ein langfristiger Vertrag auf Schalke wäre ein Quantensprung für ihn persönlich (gewesen).