Zumindest hatte Freiburg in 2024 ausschließlich knappe Ergebnisse und hat unterm Strich besser gepunktet, als wir. Vielleicht haben die sich im Winter vom Thema Abstiegskampf etwas freigemacht und schauen jetzt nur noch vom Spiel zu Spiel. Denn selbst mit 13 Punkten nach 25 Spielen wäre die Lage immer noch total aussichtslos.
Beiträge von Lothar
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Die Summe hätte man auch gut nehmen können, um geschlossen als Gremien mal mit externen sportlichen Fachleuten von Freitag bis Sonntag in Klausur gehen zu können.
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Man wird bei Arminia wohl darauf setzen, dass man in Freiburg gewinnt und auch Haching schlägt. Die haben fast 3/4 ihrer Punkte zu Hause geholt und performen auswärts eher auf Absteiger-Niveau. Die Spiele danach werden für uns deutlich unberechenbarer.
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Das Klos nach den ganzen Misserfolgen der letzten Jahre, immer noch so auf Geschlossenheit und Zusammenhalt baut finde ich mehr als komisch. Vielleicht ist er auch nur Mitläufer und dieser "ausbruch" gegen Wisebaden damals war nur eine einmalige Geschichte. Ich jedenfalls bin ziemlich enttäuscht, das auch er nichts aus den letzten Jahren gelernt hat und offensichtlich weiterhin die Vereinspolitik unterstützt. Dann äusser dich lieber gar nicht.
Kann aber auch sein, dass er intern entweder anders spricht oder er einfach eingesehen hat, dass es bei den vielen jungen, verunsicherten, teils auch taktisch überforderten Spielern gar keinen Sinn mehr macht draufzuschlagen. Sie rennen ja alle, aber dass z.B. beim zweiten Kölner Tor einfach mal jemand initiativ gegen den Ballführenden werden muss, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
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Man kann nur hoffen, dass das Ergebnis so oder so klar und deutlich wird. Ein Wischi-Waschi-1:1 würde die unerträglichen Debatten über den Trainer nur verlängern.
Meinem Bauchgefühl nach müsste ein Unentschieden schon sehr chaotisch verlaufen, im Prinzip wie das 3:3 damals in Braunschweig nach 3:0 Führung. Ich denke, dass jedes "normale" Unentschieden als Ende der Niederlagenserie, Punkt für die Moral etc. gewertet werden würde und man die Arbeit von Mannschaft, Trainer, Geschäftsführung und Gremien zunächst bestätigt sähe.
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Es geht letztlich um Eigentumsverhältnisse. Das BOWL hält Anteile an der Profi-Gesellschaft. Diese dürften nach einem Regionalliga-Abstieg natürlich sehr viel weniger wert sein. Aber irgendwer müsste sie ja kaufen.
Weiterhin gehört einer Investorengruppe um Ostrowski, einigen Immobilienentwicklern und Teilen des BOWL sowohl das Stadion als auch das Trainingszentrum. Ich sehe echt 0 Chancen, dass diese Immobilien von einer dritten Partei, die zugleich alle Anteile von BOWL an der Profi-Gesellschaft ablöst, erworben werden. Die Immobilien hätten ja nicht nennenswert an Wert verloren durch einen Abstieg. Da müsste wer immer noch ein 25-Mio+x-Paket schnüren, um das BOWL und nahestehende Investoren rauszukaufen.
Wenn nicht selbst so klamm und politisch zerstritten, wären die Grundstücke eigentlich ideal für die Stadt. An der F.-Hagemann-Straße für Gewerbe und an der Alm für die Erschließung von Wohngebiet etc. Vielleicht würden die jetzigen Eigentümer beim Preis sogar etwas entgegenkommen, um dann einen letzten guten Dienst für Bielefeld geleistet zu haben. Ob sich die Vermarktung dann rechnen lässt zu Kauf und Abbruchkosten, weiß ich allerdings nicht.
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Ich würde nur eins gern wissen: Der Sportchef, die Mannschaft und die Gremien sind überzeugt, dass Kniat ein guter Trainer ist, gute Arbeit ableistet und zu Arminia passt. Allerdings stimmen die Ergebnisse überhaupt nicht. Aus den zuerst genannten Gründen möchte man sich aber eigentlich nicht von dem Trainer trennen, zumal auch noch die finanzielle Lage prekär ist. Auf der anderen Seite machen die Fans in den sozialen Medien enormen Druck. Was tun? Sich dem Druck einfach beugen und den Trainer sofort entlassen, obwohl es eigentlich gegen die eigenen Überzeugungen verstößt? Die Ergebnisse ignorieren und dem Trainer gegen alle Widerstände von außen eine grundsätzliche Jobgarantie geben? Oder aber eine pragmatische Kompromisslösung finden: Der Trainer darf (erst einmal) bleiben, aber es wird nach jedem der kommenden Spiele die Lage neu analysiert. Die Verantwortlichen haben Variante 3 gewählt (und ausdrücklich nicht ein Ultimatum für das Freiburgspiel) und rein rational finde ich die Vorgehensweise auch nachvollziehbar.
Was hätten die Verantwortlichen aus ihrer Sicht der Dinge denn anderes entscheiden sollen?
Das unterstellt, dass die Gremien eine Meinung zu Kniat und eine realistische Einordnung der gesamten sportlichen Situation haben. Da habe ich schon Zweifel, selbst wenn Manuel Hornig mal mit am Tisch sitzt.
Zu den Spielern. Ich glaube, dass es im Kader viele gibt, die Kniat und Arminia durchaus dankbar sind, weil sie hier zu Stammspielern in der 3. Liga wurden und sich in zwei Runden DFB-Pokal einem größeren Publikum zeigen konnten. Und dadurch gleichzeitig Perspektive hätten bei einem Abstieg locker wieder in der 3. Liga unterzukommen. Bis auf Klos und Koch sind alle nicht einmal ein Jahr hier. Die werden schon ganz gerne hier spielen, sich wohl auch untereinander gut verstehen, aber von einer emotionalen Bindung wie bei Ortega, Salger, Schütz oder Prietl sollte man nicht ausgehen.
Ich behaupte mal, dass wen wir absteigen es für max. 4-5 Spieler schwierig würde, in der 3. Liga unterzukommen. Der Rest gehört eh anderen Vereinen oder findet irgendwo Anschluss.
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CrimePays hat grundsätzlich natürlich Recht, aber ich sehe es ebenfalls so, dass es umgehend zu Auflösungserscheinungen im Bündnis und unter den „normalen“ Sponsoren käme. Die wirtschaftlichen Zeiten bleiben unsicher und da werden doch jetzt schon etliche komplett desillusioniert sein, wenn sie Mitarbeiter oder Geschäftspartner mit auf die Alm nehmen und dort solche Darbietungen sehen.
Wie man diese ganzen juristischen Konstrukte und Verflechtungen auflöst, weiß ich nicht. Aber einen Weg raus gibt es doch immer.
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Das heutige Vereinsstatement mit den Aussagen von Mutzel und Klos wirkt ein wenig nachgeschoben, nachdem Kniat nun drei Tage nahezu allein im Fokus der Kritik stand.
Wer in diesem Verein was will, welche roten Linien es gibt, wer das Krisenmanagement übernimmt usw. ist für mich nicht mehr ersichtlich. Vielleicht will ich die Antworten darauf auch gar nicht wissen. Möglich erscheint mir mittlerweile alles, selbst das Kniat bei einer Niederlage in Freiburg auch gegen Unterhaching auf der Bank sitzt.
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Genau das gibt mir auch zu denken! Wenn ein Spieler ein Interesse daran hat, dass die Saison erfolgreich endet, dann doch wohl er!
Wenn er wie am Montag von Journalisten gefragt wird, kann sich Klos nicht hinstellen und sagen, dass der Trainer weg muss. Wer sich intern wofür ausgesprochen hat, weiß man nicht. Es gibt auch einige Spieler, die schon vorher (erfolgreich) mit Kniat gearbeitet haben, daher wahrscheinlich auch eine andere Bindung haben. Vielleicht ist Klos noch das unumstrittene Sprachrohr der Mannschaft, vielleicht haben sich in Vorbereitung auf die Zukunft auch langsam andere Strukturen gebildet.
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Wie hier jemand schon bemerkt hat (sorry, leider vergessen wer), stellt schon die Aussprache eines Ultimatums eine so starke Beschädigung dar, dass die betroffene Person eigentlich schon nicht mehr zu halten ist. Wir erleben jetzt eine ziemlich unwürdige Salami-Demontage einer Person, die vollkommen überflüssig ist. Man nenne mal ein Beispiel, wo eine Person ein solches Ultimatum überstanden hat. Ich kenne keins. Auch für Kniat ist das keine hilfreiche Situation.
Zeigt aber auch deutlich, dass die Herrschaften, die diesen Verein führen, aus den vergangenen Jahren nichts gelernt haben und die vermeintliche Selbstkritik und Abbitte bei den verschiedenen Versammlungen wohl lediglich dazu diente, sich selber Zeit und Ruhe zu verschaffen bzw. Macht zu erhalten. Im Prinzip die reinste Zeitverschwendung, weil man jetzt nur Monate später wieder mit einem angezählten und im Grunde nicht mehr vermittelbaren Trainer durch die Gegend eiert.
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Interessant ist der Beitrag von BlueManBi im Transfermarkt-Forum (er lag schon häufig mit seinem Insider-Wissen richtig). Beitrag Nummer 237:
https://www.transfermarkt.de/cheftrainer-mi…d/65637/page/24
Wenn das stimmt, es darf doch wohl alles nicht wahr sein!
Wenn dem so ist, scheint Mutzel keine Lust mehr zu haben. Für mich unvorstellbar, dass er sein eigenes Schicksal an so einen schwachen Trainer knüpft. Dass die Gremien so etwas mit sich machen lassen, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
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Freiburg hat gestern auswärts gestern 2 Tore mehr geschossen als wir in den letzten 5 Spielen….. das macht mir sorgen, auch das Spiel wird hart!
Insgesamt konnte Freiburg die letzten Spiele alle knapp gestalten. Auch wenn die abgeschlagen sind, bekommen die nicht jede Woche die Hucke voll. Dass schon spekuliert wird, wie es mit Kniat weitergeht, wenn er in Freiburg gewinnt ist total verfrüht, weil das Spiel kein Selbstgänger wird.
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Und noch mal: Auch das dürfte ein Fabian Klos besser beurteilen können als wir. Und die Spieler werden gern auf einen netten Kumpeltrainer verzichten, wenn es an ihr Portemonnaie geht. Und das ist bei einem Abstieg mit Sicherheit der Fall.
Bei einem Abstieg werden alle Spieler ablösefrei weg sein und der Großteil wird vermutlich noch irgendwo in der 3. Liga unterkommen, insbesondere die jungen Spieler.
Da man als Spieler mit diesen taktischen und personellen Rochaden eigentlich auch nicht zufrieden sein kann, bin ich schon der Meinung, dass es da einzig um Bequemlichkeit und die offensichtlich nette Atmosphäre geht.
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Wird am Ende des Tages wohl eine Frage des Geldes und der Perspektive sein. Wenn man neben einem guten Gehalt auch hinterlegen kann, dass man nächstes Jahr oben angreifen möchte und dafür bereit ist, Mittel zur Verfügung zu stellen, könnte man vielleicht sogar einen für unsere Verhältnisse renommierten Trainer bekommen.
Wenn man weiterhin so in die Liga hineinleben will und sich alles von selbst tragen soll, sehe ich uns in der Kategorie Capretti.
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In so einem Spiel muss er Koch bringen. Das ist der letzte emotionale Anker, ein Bielefelder Junge, der es bei dem Spielstand nicht schlechter machen kann, als „die Alten“.
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Dieser Verein ist dem Untergang geweiht. Schütte, Mutzel und Wortmann vegetieren während der 90 Minuten abgeschottet, ratlos und desillusioniert auf der Westtribüne. Machtlos, fragend, perspektivlos, finanziell blank.
Wer hier noch ein effizientes Krisenmanagement erwartet, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.
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Hat Herr Schütte das eigentlich schon als Einzelmeinungen und Quatsch mit Soße eingeordnet?
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Janßen ist ein Fuchs und macht genau das, was etliche Trainer letzte und diese Saison schon gemacht haben. Arminia stark reden bzw. stärker als wir es sind, Favoritenrolle ganz weit wegschieben und die Verantwortung für das Spiel überlassen und uns einlullen.
Der wird unsere Schwächen genau kennen und alles daran setzen, dass sie mit einem Sieg in eine ruhige Karnevalszeit gehen können.
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Dann frage ich mich, wo der gute Plan bei der Verpflichtung von Rehm in Mannheim war?
In der 3. Liga hat Rehm als Trainer ja eigentlich immer gut abgeliefert, teilweise auch mit Underdogs wie Großaspach (wo sind die eigentlich abgeblieben). Ihn und seinen Co-Trainer auf unsere zu dem Zeitpunkt durchschnittliche Mannschaft in der 2. Liga los zu lassen, war dann keine gute Idee. So wie es hier mit jungen, vermeintlich innovativen Trainern scheinbar immer nicht klappt.